Wahres Christentum & die Götter der Bibel

 

Padre Pio sagte einmal, dass wenn wir böse zueinander sind, dann täte das Gott weh, als wenn man sein Auge (wörtlich: den Augenstern, die empfindlichste Stelle) verletzen würde. Was Er durchgemacht hat, als sie seinen Sohn kreuzigten, mag ich mir nicht vorstellen. Schauen Sie was damals abgelaufen ist im Blog.

 

Viele verstehen nicht, wie das Kreuz, dieses Folterinstrument des Schmerzes und der Pein ein Symbol der Liebe sein kann. Nun, ich zitiere die Punkband "Die Toten Hosen" aus einem ihrer Songs:

 

"Und alles nur, weil ich dich liebe
Und ich nicht weiß, wie ich's beweisen soll
Komm, ich zeig dir, wie groß meine Liebe ist
Und bringe mich für dich um"

 

Unser Tod und Verderben wurde am Kreuz auf ihn übertragen. Sein Leben und seine Gerechtigkeit sind durch seine Auferstehung auf uns übergegangen. Wenn wir glauben, ist sein Leben in uns. Das Leben, das wir leben, gehört ihm, und wir werden niemals sterben! (Galater 2,20, Johannes 11,26)

 
Christus hat sein Leben gegeben, damit er für unsere Sünden die Schuld bezahlen kann, damit die Gerechtigkeit trotz der Barmherzigkeit erhalten bleibt.

 

Die kostbarste Währung des Universums
Die kostbarste Währung des Universums

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Denn auch wir haben ein Passalamm, das ist Christus, der geopfert ist.“

(1. Korinther 5,7).

 

Jesus kam als "(Opfer) Lamm Gottes" um die Sünden der Welt hinwegzunehmen. Das heisst nicht: Ich hure, stehle und morde in der Welt herum und berufe mich am Schluss einfach auf Jesus, Er bezahlt ja den Preis fürs Himmelsreich für mich.

 

Für Jesus (Gott) ist das geile Anstarren einer fremden Frau im Herzen schon Ehebruch. Wenn man sich solchen Gedanken hingibt, ist das schon Sünde, man braucht die Frau nicht anflirten oder anfassen, oder gar fremdgehen, der Gedanke allein (vom Teufel eingespielt und von uns bejaht) ist schon sündhaftt. Wir wissen es ist falsch sich solchen Gedanken hinzugeben, wir wissen was richtig und falsch ist. So streng ist das. NIEMAND von uns ist gut genug für den Himmel, egal welchen Preis wir zahlen dafür. Wir können die Zeit nicht zurückdrehen und das Verbrechen ungeschehen machen. Wenn wir einen Menschen töten, aber später tausende retten dafür, sind wir nicht frei von Schuld. Aber es gibt da jemanden der bereit ist den Preis zu zahlen für uns, Gott in Gestalt von Jesus Christus, der die kostbarste Währung des Universums dafür bezahlt hat:

 

Sein heiliges Blut und seinen Leib den er hingab.

 

Für dieses Blut musste selbst Gott, der alles ohne Mühe in unbegrenzter Menge erschaffen kann, einen Preis zahlen: seelische und körperliche QUALEN durch die Passion, die in der Kreuzigung endete. Er kann nicht einfach sagen "Ich vergebe dir".

 

Vermutlich sagte Gott etwas wie dieses hier zu sich selbst:

 

"Gut, diese Kreatur ist eigentlich unwürdig zu leben in meinem Reich, wo nur die reinsten und besten Geschöpfe leben dürfen, aber ich bezahle diese Ungerechtigkeit gegen mich selbst mit meinem eigenen Schmerz. Jemand muss für diese Ungerechtigkeit gegen mich selbst büßen, und das nehme ich selbst auf mich als Gott, für meine Geschöpfe.

 

Nun kann ich aber nicht als Vater auf die Erde kommen, und mich dort kreuzigen lassen, um dann vor mir als Vater die Schuld zu begleichen. Ich schicke mich als Sohn an meiner statt... Weil ich für diese Kreatur als Sohn gelitten habe und so ihren Preis übernommen habe, kann ich es vor mir als Vater rechtfertigen, und sie darf hier bei mir leben, neben all den reinen Engeln, die nie gesündigt oder mich geschmäht haben."  

 

Anders formuliert: Gott ist der Universitätsdirektor, und die Engel sind die Studenten die im Studentenwohnheim leben, zu tollen Konditionen. Die Engel lernen fleissig und erledigen nur gute Arbeien. Und die Menschen sind die Schulabbrecher, die keinen Schulabschluss haben sondern jetzt am Hauptbahnhof Drogen verkaufen. Der Unidirektor nimmt die Schulabbrecher bei sich im Wohnheim auf, und die Schulabbrecher leben jetzt zu denselben Konditionen wie die gelerhsamen Studenten. Die Miete übernimmt der Direktor.

 

Wenn wir ernsthaft bereuen, Gutes tun und Schaden von anderen fernhalten, dann wird Christus sagen:

 

"Du bist nicht frei von Sünde, egal was du getan hast um es wieder gut zu machen, aber weil du an mich geglaubt und mich wertgeschätzt hast und weil du versucht hast meiner Lehre zu folgen, weil du meiner Schmerzen und Qualen in dieser Welt und der anderen gedacht hast, und weil du versucht hast wie ein Engel zu leben, dafür bin ich dir gnädig und opfere einen Tropfen meines Blutes von Golgota für deine Sünden auf. Du wirst auf ewig glücklich sein im Himmel."

 

In Kürze: wenn wir ernstlich bereuen und christlich leben, dann dürfen wir unsere Sünden aufs Kreuz werfen und erhalten Einlass in den Himmel, zumindest den Großteil unsere Sünden, denn die wenigsten von uns sind dieser vollen Begnadigung würdig, wir müssen zusätzlich noch Strafe ableisten im Fegefeuer bevor man auf ewig selig wird im Himmel.

 

Ein Preis muss gezahlt werden für das ewige Glück, sonst wäre Er nicht mehr gerecht.

 

Der Preis wird in verschiedenen Währungen und von maximal drei Parteien gezahlt, dem Sünder, dem Fürbitter und dem Lieben Gott in Gestalt Christi.

 

Menschen: Akzeptierte Währungen des Sünders und des Fürbitters sind:

  • Unsere seelischen Qualen, denen wir uns stellen und die wir nicht betäuben durch Drogen oder Ablenkung, sondern durch Gebet. Dass Gebete gehört werden, wissen Sie ja jetzt. Keines ist unnütz nur weil kein Feedback kommt. Alles wird aufgezeichnet. Sie sollen aus sich selbst heraus gut sein und gutes tun, ohne dauernd bestätigt zu werden. Der Soldat an der Front bekommt auch nicht dauernd Glückwunschtelegramme und Befehle vom Hauptquartier... 
  • Durch selbstlose guten Taten versuchen wir unsere Schuld wiedergutzumachen.
  • Ein christliches Leben nach katholischen Grundsätzen.

Der Fürbitter betet, leidet und opfert für jene Sünder, die keinen Preis zahlen können, wollen oder für die er einfach zu hoch ist... Das Gebet eines heiligen Fürbitters kann scharenweise arme Seelen ins Licht bringen (siehe unten)...

 

Akzeptierte Währungen durch Gott für Gott:

 

Sein Blut und seine Gnade.

  • Die kostbarsten Währungen sind natürlich Sein Blut und Leib. Und Golgota war die Prägeanstalt dieser Währungen, unendlich mal wertvoller als Gold. Golgota ist die wahre Schatzkammer der Welt, nicht Fort Knox.

Gott wusste, das die Menschen NIE MEHR in den Himmel kommen können, egal was sie tun. In dieser Welt sammeln wir für Gott einfach zuviele Sünden an, die kann er nicht einfach durch Barmherzigkeit wegwischen... Aus Liebe zu uns kam Er als Mensch auf die Erde, erniedrigte sich, zwängte sich in die Unreinheit der Materie, und lebte in totaler Armut. Er gönnte sich so gut wie nichts (Salbung in Betanien), lebte das Leben eines absolut sündenfreien Menschen, und starb qualvoll am Kreuz, die erniedrigenste und qualvollste Strafe für die schlimmsten Sünder jener Zeit...

 

Eine Sünde beging Er aber schon: Er heilte den Kranken am Sabbath. Aber diese Sünde war gegen sich selbst (den Vater, der in ihm wohnt) gerichtet. Als Mensch hätte Jesu ruhen müssen, aber Er übertrat das Gebot des Vaters, für einen leidenden Menschen... Und durch Maria kommt er uns abermals entgegen...

 

Nun hat Jesus also das Mandat vom Vater zu richten:

 

"Von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten".

 

Worte Jesu an Marie Lataste:
„Durch die Sünde hatte der Mensch eine Scheidewand zwischen sich und Gott errichtet, sodass es dem Menschen unmöglich war, zu Gott zu gelangen und je wieder Gnade vor Ihm zu finden. Aus Barmherzigkeit gegen den Menschen kam Ich auf die Erde, um durch meinen Tod und meine Verdienste diese Scheidewand niederzureißen. Ich kam auf die Erde, um den Menschen in der Gnade Gottes wiederherzustellen und ihm das Mittel zu geben, wieder zu Gott zu gelangen. Dieses Mittel bin Ich. Ich bin die Pforte, die zum Himmel und zu Gott führt und niemand kommt zu Gott, niemand tritt in den Himmel ein, außer durch mich.“
(Quelle: aus dem Buch „Marie Lataste – Die Lehren Jesu“; B2-Kap.23)

Jesus ist kein Prophet Gottes,  wie es im Islam gelehrt wird, und wie Jesus im Judentum dargestellt wird, darf ich an dieser Stelle nicht ausführen. Wir sollen Jesu als unseren Herrn und Erlöser akzeptieren, der einzige Sohn Gottes. Er ist der Herr, nicht unser Kumpel, nicht unser Bruder und auch nicht unser Cousin, er ist der HERR! Und vorm Herrn wirft man sich in den Staub. Im Idealfall erkennen wir schon hier, dass ER Gott ist.

 

Gott ist der Vater, der Sohn und der Heilige Geist, alles zur gleichen Zeit. Gott ist dreifaltig und doch Eins. Das ist sehr schwer zu fassen und manche Religionen werfen dem Christentum vor, mehrere Götter zu verehren, aber das ist falsch. Wenn wir sagen "Gott sandte uns Seinen Sohn", müssten wir eigentlich sagen: Gott sandte sich selbst als Sohn. 

 

Es gibt nur einen Gott.

 

 

Das "Vater unser" der heiligen Mechthild

Vater unser, der Du bist im Himmel:
Wir bitten Dich demütig, ewiger, gütiger, barmherziger Vater, vergib den Armen Seelen, die Du selbst als Deine Kinder angenommen hast, daß sie Dich nicht geliebt haben und Dich von sich gestoßen haben und Dir die schuldige Ehre nicht erwiesen haben. Zur Sühne und Buße opfere ich Dir alle Liebe und Güte Deines überaus vielgeliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, auf.

Geheiligt werde
Dein Name:
Ich bitte Dich demütig, ewiger, gütiger, barmherziger Vater, vergib den Armen Seelen, daß sie Deinen heiligen Namen nicht verherrlicht haben und oft unwürdig im Mund geführt haben und oft unandächtig ausgesprochen haben. Zur Sühne und Buße opfere ich Dir alle Predigten auf, womit Dein überaus geliebter Sohn, unser Herr Jesus Christus, auf Erden Deinen heiligen Namen verherrlicht hat.

Zu uns komme Dein Reich:
Wir bitten Dich demütig, ewiger, gütiger, barmherziger Vater, vergib und verzeih den Armen Seelen, daß sie Dein Reich nicht mit brennender Liebe und sehnsüchtigem Verlangen begehrt haben, sondern sich oft mit irdischen Gütern bereichert haben. Zur Sühne und Buße für diese vielfältigen Sünden opfere ich Dir die große Begierlichkeit Deines überaus vielgeliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, auf, womit er verlangt, alle in Dein heiliges Reich aufzunehmen.

Dein Wille geschehe, wie im Himmel also auch auf Erden:
Wir bitten Dich demütig, ewiger, gütiger, barmherziger Vater, vergib den Armen Seelen, daß sie sich Deinem heiligen Willen nicht untertänigst unterworfen haben, sondern gar oft nach ihrem eigenen Willen gehandelt haben und dadurch Deinen heiligen Willen nicht erfüllt haben. Zur Sühne und Buße opfern wir das heilige Göttliche Herz Jesu und seine große Unterwürfigkeit auf.

Gib uns heute unser tägliches Brot:
Wir bitten Dich demütig, ewiger, gütiger, barmherziger Vater, vergib den Armen Seelen, daß sie Dein hochwürdiges Sakrament des Altares nicht mit völliger Andacht und Liebe empfangen haben. Für all diese Sünden opfere ich Dir die große Heiligkeit und Andacht Deines Sohnes, sowie auch seine innige Liebe und sein unaussprechliches Verlangen auf, womit Er uns diesen kostbaren Schatz geschenkt hat.

Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern:
Wir bitten Dich demütig, ewiger, gütiger, barmherziger Vater, vergib den Armen Seelen ihre schwere Sündenschuld, daß sie ihre Feinde nicht geliebt haben und nicht verzeihen wollten. Zur Sühne und Buße für diese vielfältigen Sünden opfern wir Dir die heiligen Worte Deines überaus geliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus auf, womit er am Kreuz gesprochen hat: "Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun."

Führe uns nicht in Versuchung:
Wir bitten Dich demütig, ewiger, gütiger, barmherziger Vater, vergib den Armen Seelen, daß sie in den großen Versuchungen keinen Widerstand geleistet haben, sondern den Lockungen des Bösen gefolgt sind und sodann in das Verderben gestürzt wurden. Zur Sühne und Buße opfern wir den Gehorsam, die mühevollen Arbeiten und all das bittere Leiden und Sterben Deines überaus vielgeliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, auf.

Sondern erlöse uns von den Übeln:
Wir bitten Dich demütig, ewiger, gütiger, barmherziger Vater, vergib den Armen Seelen und führe sie und unsere Seele durch die Verdienste Deines überaus vielgeliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, in das Reich Deiner Herrlichkeit, welches Du selber bist. AMEN.

Sooft die hl. Mechthild dieses Gebet sprach,
hatte sie Scharen von Armen Seelen in den
Himmel einziehen gesehen.

 

 

"Hinter der Aussagen, dass Jesus Gott ist, steht die sogenannte Vorstellung der Trinität Gottes, also das Bekenntnis von dem einen Gott in drei "Personen": Vater, Sohn und Heiliger Geist. Das ist für Muslime eine Vorstellung, der sie sich um keinen Preis anschließen können, denn es kollidiert mit ihrer Vorstellung von dem einen und einzigen Gott. Für muslimische Ohren klingt die Rede von der Trinität wie die von mehreren Göttern. Doch für den christlichen Glauben ist eben die Vorstellung, dass Gott, der Schöpfer selbst, in Jesus Mensch wurde und weiter durch den Heiligen Geist wirkt, die wichtigste Grundlage. Er ist trotzdem der Eine."

 

Quelle

 

Joh 14,5 Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie sollen wir dann den Weg kennen?

 

Joh 14,6

Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.

 

Joh 14,7

Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.

 

Joh 14,8

Philippus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns.

 

Joh 14,9

Jesus antwortete ihm: Schon so lange bin ich bei euch und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater?

 

Joh 14,10

Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch sage, habe ich nicht aus mir selbst. Der Vater, der in mir bleibt, vollbringt seine Werke.

Lukas 10:16
Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich; wer aber mich verachtet, der verachtet den, der mich gesandt hat.

1.Johannes 2:23

Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater.

 

Johannes 5
22Denn der Vater richtet niemand; sondern alles Gericht hat er dem Sohn gegeben, 23auf daß sie alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat. 24

 

1. Johannesbrief, 4,3: "Wer sich nicht zu Jesus bekennt, gehört nicht zu Gott. Aus ihm spricht der Geist des Antichristus. Ihr habt ja gehört, daß dieser Geist in die Welt kommen soll, und er ist auch schon da."

GEDANKEN ZUM WAHREN CHRISTENTUM

"...Die wahren Christen werden in dieser Zeit Fenster und Türen schließen und verhängen und sich um das Kreuz und das Bild der seligsten Jungfrau im Gebet versammeln ..."

                                                                                                                            Joseph Stockert über die Finsternis

Die Propheten die uns vor Krieg und Finsternis warnen sind fast immer katholische Christen. Das mögen die Protestanten / besonders Bibeltreuen etc. jetzt nicht gern hören...

 

Andauernd wird der Papst in den Prophezeiungen erwähnt als Stellvertreter Christi... Es sind die Katholiken, die nicht verwesen, es sind die Katholiken, die die Stigmata (Wundmale) tragen dürfen und es sind (fast immer, aber nicht nur) die Katholiken, durch die Gott uns die Zukunft mitteilt und uns warnt... Es gibt auch unverweste Orthodoxe, aber ich gebe den generellen Trend wieder.

 

José Sánchez del Río

[...] Während eines Kampfes wurde der Junge am 6. Februar 1928 festgenommen. In der Haft versuchten Soldaten vergeblich, ihn von seinem katholischen Glauben abzubringen. Am 10. Februar 1928 schlitzte man José die Fußsohlen auf, und er musste auf blankem Salz hin und her laufen. Auf seinen zerschundenen Füßen musste er schließlich den langen Weg zu seiner Hinrichtungsstätte unter starken Schmerzen zurücklegen. Unterwegs wurde ihm angeboten: „Wenn du rufst ‚Tod Christus, dem König!‘, dann werden wir dich verschonen.“ Doch José rief: „Viva Cristo Rey! Viva la Virgen de Guadalupe!“ Am Friedhof von Sahuayo wollte man ihn noch einmal vergeblich zur Apostasie bewegen. Im Anschluss wurde er per Kopfschuss getötet. Wikipedia

Anna Maria Taigi

 

PAter Pio

 


Jesus hat sich keinen Luxus gegönnt,

 

"Reisst euch das Auge aus, wenn es euch zur Sünde verführt! Ein paar Schuhe und ein Gewand, nichts zu essen für morgen, lasst eure Familie zurück und los geht´s!  Folgt mir nach!"                           

 

Das ist unser Herr!

 

Desto strenger, desto besser. Enthaltsamtkeit (Luther, Begründer der Reformation nahm sich eine Nonne!!!), der Rosenkranz ("das Vater Unser", das Gloria: "Ehre sei dem Vater, dem Sohne und dem Heiligen Geiste", die Geheimnisse Jesu in den "Ave Marias" aber auch die  Marienverehrung, die Eucharistie etc. sind nuneinmal katholische Lehren...

 

Es ist nicht mehr der Vater der uns richtet, der Sohn hat nun das Mandat dazu. Indem wir den Sohn verherrlichen, verherrlichen wir auch den Vater. ER will es so!

 

Vom "Wohlfühlevangelium", wo man sich Gott oder Jesus so zurechtbiegt wie man Ihn gern hätte, halte ich nichts. Da kann man gleich Atheist werden, wenn man die unbequemen Regeln sowieso ignoriert...

 

 

2: Herr! Es ist zu schwer. Lass mich ein Stück absägen, dann wird es leichter zum Tragen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4: Danke, lieber Herr Jesus!

 

Das wahre Christentum bedeutet nicht:

 

"Das kann nicht von Jesus sein, der sagt nur gute Dinge"

 

"Es ist ok soviel Sex zu haben wie man will, egal mit welchem Geschlecht"

 

"Pornos sind ok!"

 

"Lasst uns aus der Kirche eine Disko machen und Tanzmusik bzw. "Gospel" spielen"

 

"Jesu liebt mich, ich darf alles, Er wird mir schon vergeben".

 

"Wir biedern uns anderen Religionen an, hängen ihnen zuliebe das Kreuz im Klassenzimmer ab und lassen den Muezzin Ruf erschallen, während Kirchenglocken verstummen."

 

"Ich muss nichts tun, Glaube allein reicht, alles ist vorherbestimmt" (Lutherismus)

 

"Selbsmord ist kategorisch verboten, aber eigentlich doch ok"

 

 

 

 

MATTHIAS LANG (STORMBERGER), katholisch, 18./19. Jh.:

"Den Herrgott werden sie von der Wand reißen und im Kasten einsperren. Kommt aber eine Zeit, da werden sie ihn wieder hervorholen, aber es wird zu spät sein, weil die Sach' ihren Lauf nimmt." (Dritter Weltkrieg)

 

Aber wirklich alle roten Linien werden überschritten, wenn wir Gottes liebste Geschöpfe ermorden, noch ehe sie überhaupt auf der Welt sind!!! Siehe: Das passiert mit Frauen, die abgetrieben haben im Jenseits... Das ist die rote Linie und da versteht der Liebe Gott keinen Spass mehr... Es gibt  Evangelische Krankenhäuser, die abtreiben... Und dann das:

 

...Am 25. Januar 2022 veröffentlichte das Bundesjustizministerium einen Referentenentwurf zur Streichung von § 219a StGB ("Werbungsverbot für den Schwangerschaftsabbruch"). Die Diakonie Deutschland sowie die Evangelische Konferenz für Familien- und Lebensberatung begrüßen die Initiative... Quelle

 

"Du sollst nicht töten", und wir töten die Unschuldigsten noch im Mutterleib, und werfen sie im Abfallsack auf den Müll... 100.000 mal im Jahr, eine ganze Großstadt der Unschuldigsten, wird in Deutschland ausradiert. Sie können ja einen Blick riskieren, wie das "Selbstbestimmungsrecht der Frau" in der Realität aussieht... Aber Ich warne Sie, diese Bilder vergisst man nicht, aber man versteht warum der Liebe Gott hier demnächst abräumt...  nur zu! "Klick"

 

Ob das Kind auf der Erde 1 Minute oder 100 Jahre alt wird, liegt allein im Ermessen des Schöpfers.

ER allein ist Herr über Leben und Tod. Kinder, die schon kurz nach der Geburt sterben, wachsen im Himmel auf, und freuen sich ihre Mutter von der Erde irgendwann im Himmel zu treffen, und in den Arm zu nehmen... Das kann ich bezeugen...

 

"Wenn alles vorbei ist, da ist ein Teil der Bewohner dahin und die Leute sind wieder gottesfürchtig. Die Gesetze, die den Kindern den Tod bringen, werden ungültig nach der Abräumung. Friede wird dann sein und eine gute Zeit."

 Alois Irlmaier

 

Die Dame aus der Prophezeiung unten bringt ein paar Dinge durcheinander (Atomkrieg sei verantwortlich für die giftige Luft, erst käme Jesu, dann der Krieg ...) aber den Glaubensabfall bzw. die Protestantisierung des Christentums wo man nur noch Gutes hören will, der wurde prophezeit:

                                                                                                                                        

Der Protestanthismus...

Schluss mit Luther: eine Rezension von: Dr. Nathan Warszawski

Vor knapp 500 Jahren, am 31. Oktober 1517, publiziert Luther seine 95 Thesen, die sich dank der in Deutschland wiederentdeckten Kunst des Buchdruckens rasend schnell verbreiten. Die "Reformation" kommt ins Rollen und Europa versinkt in Kirchenspaltung mit Bauern- und Religionskriegen ins Elend. Dieser 31. Oktober 1517 ist kein Moment des Aufbruchs, keine welthistorische Zäsur, sondern nur ein innermittelalterliches Ereignis, ein Glied einer langen Kette, welches die grausame Geschicke Europa bestimmt. Luther, seine Schriften und Ideen sind nicht in ganz Europa willkommen. Im mächtigen Spanien werden sie als "pestis Germaniae" verflucht. Die katholische Kirche bezeichnet Luther als "Wüterich von Wittenberg".

 

 

Die heutigen Anhängern Luthers wollen feiern. Die grausamen Kriege und die Hexenverbrennungen, die Luther angestoßen hat, bleiben beim Feiern unerwähnt. Ohne Luther wäre der Menschheit unendliches Blutvergießen erspart geblieben (Thomas Mann: Doktor Faustus). Der grausige Höhepunkt der von Luther angestoßenen Tragödie ist der Dreißigjährige Krieg, den Luther nicht mehr erlebt. Selbst die Aufforderung Luthers zum Genozid an den Juden wird ihm heute nachgesehen und dem "Zeitgeist" angehängt (Käßmann).

 

Luther ist im Wortsinne kein Reformator, Reformatoren sind Männer der Zukunft. Luther ist ein Mann der mittelalterlichen Vergangenheit. Gemessen an seinen Ansprüchen sind seine Erfolge erbärmlich. Papst und Papsttum sind für ihn "Ausgeburten des Satans", die es auszurotten gilt. Doch nach 500 Jahren gibt es sie immer noch, stark und weltweit angesehen, zudem die sieben Sakramente und den Heiligenkult. Hingegen erblickt das Luthersche "Priestertum aller Gläubigen", welches Thomas Mann als ersten bedeutenden Schritt zur europäischen Demokratie interpretiert, niemals das Licht der Welt. Die bis heute ungelöste theologische Konfusion ist hervorzuheben, wie Luthers wichtigstes Dogma von der Prädestination, an das kein Protestant glaubt oder verstehen würde, ja nicht einmal sich dessen Existenz bewusst ist. Luthers übrige Dogmatik ist deprimierend und widersprüchlich, weshalb die heutigen Lutheraner sie nicht befolgen können. Seine Lehre vom restlosen Angewiesensein auf die göttliche Gnadenwahl wird heute in der evangelischen Theologie verschwiegen, auf dass der einfache Lutheraner nicht vom Glauben abfällt. Auch die Worte Thomas Manns

 

"Der Reformator sei schimpffroh, zanksüchtig, ein mächtiger Hasser, und zum Blutvergießen von ganzem Herzen bereit"

 

sind dem einfachen Lutheraner unbekannt.

 

[...] Darf man Luther zugute halten, dass er den Glauben erneuern und vertiefen will? Wer die historischen Fakten objektiv betrachtet, weiß, dass die Reformation in einer Orgie von Gewalt, Not und Tod mündet, wie sie der Kontinent bis dahin nicht erlebt hat. Diese Gewaltorgie wird erst im Zweiten Weltkrieg übertrumpft werden. Die Schuld Luthers an den Gewaltorgien liegt darin, dass er zu keiner Schlichtung, zu keinem Kompromiss bereit ist. Stattdessen befeuert er die Konfrontation durch Hass und Verachtung der Gegenseite. In beinahe ganz Europa herrschen Luther-Kriege: in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Böhmen, Mähren, Österreich, der Schweiz und Italien entstehen ungeheure Schäden. In Süddeutschland sterben 2/3 der Bevölkerung. [...]

 

Luther ist ein Fanatiker, der lieber die Welt zugrunde gehen lässt, als nur einen Millimeter von seiner widersprüchlichen Lehre abzulassen. Sein Selbstbewusstsein ist hoch:

 

"… in tausend Jahren habe Gott keinem Bischof solche Gaben gegeben wie mir."

 

Aus Furcht vor dem Teufel verachtet Luther die Vernunft:

 

"Vernunft ist die höchste Hure, die der Teufel hat."

 

Willens- und Entscheidungsfreiheit sind Luther fremd, nicht jedoch seinen heutigen Anhängern, denen Luthers Lehre verschwiegen wird und somit unbekannt ist. Nur in der Ökumene von 1999 könnte der Lutheraner den wahren Glauben seines Religionsstifters offen erfahren:

Wir bekennen gemeinsam, dass der Mensch im Blick auf sein Heil völlig auf die rettende Gnade Gottes angewiesen ist. Die Freiheit, die er gegenüber den Menschen und den Dingen der Welt besitzt, ist keine Freiheit auf sein Heil hin. Als Sünder steht er unter dem Gericht Gottes und ist unfähig, sich von sich aus Gott um Rettung zuzuwenden oder seine Rechtfertigung vor Gott zu verdienen oder mit eigener Kraft sein Heil zu erreichen. Rechtfertigung geschieht allein aus Gnade.

An andrer Stelle schreibt Luther, dass Satan Gott vom Himmel gestoßen und dessen Sohn gekreuzigt hat. Bis heute ist die Erbsünde, an die kein vernunftbegabter Mensch glauben kann, verbindliches evangelisches Gedankengut.

 

Luthers Satanologie des Mittelalters bezeugt seine Zwänge und zeigt, dass der Teufel für ihn der einzige Glaubensartikel ist. Warum hat Gott den Teufel erschaffen? Weil er ihn als Gegenspieler braucht und selber böse ist. Letztendlich ist Gott selber der Teufel. Luthers Schriften bezeugen dass er vom Teufel besessen ist. Satan schickt den guten Christen die Türken (Muslime), die Juden und die Pest und banale tödliche Unfälle. Die Prädestination (Vorhersehung) folgt zwangsläufig. Gott beschließt von Anfang an, wen das Heil erwartet und wer in der Hölle schmoren muss. Die Erfolge der Türken gegen die Christen, die Siege des Papstes und die aufständigen Bauern beweisen, dass der Teufel Luthers Lehre bekriegt, also Gottes Wort! Durch üble Nachrede verbreitet der Teufel die Lüge über Luthers Mutter, dass er, Martin Luther, des Teufels eingeborener Sohn sei. Dass die Kurie die "Synagoge des Satans" ist, versteht sich von selbst. Doch auch die Papsttreuen bedienen sich des Teufels. Eine katholische Zeichnung zeigt Luther mit Luzifer in einträchtiger Vereinigung.

 

[...]

 

Sein großer Biograf und Verehrer Heinz Schilling schreibt:

In seinem Selbstverständnis als Prophet war für ihn völlig klar, dass er seine Erkenntnisse direkt von Gott hatte … Zu seiner Sprachgewalt gehörten auch Fäkalbegriffe und Schimpfwörter …

[...]

 

Neben dem Morden von Juden fordert Luther auch den Mord an den Papst und an die Türken (Muslime):

 

Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort
und steur des Papsts und Türken Mord,
die Jesum Christum, deinen Sohn,
wollen stützen von seinem Thron.

 

Letztendlich verpufft der Aufruf Luthers, den Papst und die Muslime zu ermorden. Bei der Ermordung der Juden ist er erfolgreich. Erst 1521 wird Luther exkommuniziert.

 

… der Papst ist … ein Statthalter des Teufels, ein Feind Gottes … ein Hurenwirt … allerhöllischst Vater … Erzspitzbube … Seelenmörder und Weltfresser … unverschämtes Lügenmaul … Eselskopf … Bauchknecht ... Gotteslästerer … des Teufels Sau … (Beleidigungen unterhalb der Gürtellinie unter Einbeziehung weiblicher Genitalorgane sind ausgenommen)

 

Erst im Herbst 2011 (!) fordert der deutsche Papst Benedikt XVI. die Vertreter des weltweiten Luthertums auf, sich endlich in aller Klarheit von Luthers maßlosen Angriffen auf Kirche und Papst zu distanzieren und auch Bereitschaft zu mäßigenden Modifikationen von Luthers radikalen Lehren zu bekunden. Hierzu existieren erste zaghafte Versuche.

 

Luthers politisches Glaubensbekenntnis lautet:

 

Der Esel will Schläge haben, und der Pöbel will mit Gewalt regiert sein.

 

Tausende Bauernfamilien trauern um ihre Toten. In den Bauernkriegen werden Männer von den siegreichen Fürstenknechten, auf deren Seite sich Luther schlägt, geköpft oder geblendet. Luther nutzt den Augenblick, um die Nonne Katharina von Bora zu heiraten. Dazu Luther:

 

Es ist nicht der Mensch, sondern Gott selbst, der henkt, rädert, enthauptet, tötet und Krieg führt. Das alles sind die Werke Gottes.

1983 wird in der DDR Luthers Geburtstag ausgiebig gefeiert. Bis dahin gilt im gottlosen Arbeiter-und-Bauernstaat der Sozialrevolutionär und Theologe Thomas Müntzer als Held und Luther als Verräter. Nun aber winkt das große Geld und Luther darf/muss gefeiert werden. An der Spitze des staatlichen Martin-Luther-Festkomitees steht Staats- und Parteichef Erich Honecker.

 

Martin Luther ist gegen Papst, Mönche und Nonnen, weil sie in der Bibel nicht vorkommen, aber für Kaiser, Krieg und Obrigkeit, denn die stehen drin. (Hugo Ball)

In Europa kommen etwa 50.000 Menschen bei Hexenverfolgungen um, ein Viertel davon Männer. Luther befürwortet die Hexenverfolgung. Ist Luthers Haltung zum Hexenwahn und Hexenverfolgung dem Geist der Zeit geschuldet? Wenn ja, gilt dasselbe nur 400 Jahre später auch für Hitler? Missgeburten, so sie die Geburt überleben, haben nach Luther kein Lebensrecht, denn sie sind vom Teufel gezeugt. [...]     https://hpd.de/artikel/schluss-luther-rezension-14816

 

Petert Henkel ist ein Atheist, kein Katholik.

 

 

https://www.katholisch.com/war-der-ablasshandel-der-wahre-grund-fuer-die-reformation/

 

https://owlcation.com/humanities/catholic-symbols

 

Sola scriptura ist eine menschengemachte Irrlehre

 

Wenn man als Katholik mit Protestanten ins Gespräch kommt, wird man wahrscheinlich einige der folgenden Slogans kennen:

 

-Nur die Bibel.

-Sola scriptura.

-Die Schrift allein.

-Die Bibel allein sollte unsere höchste Autorität sein.

-Der Heilige Geist wird dich in die Wahrheit leiten (Beim lesen der Bibel).

 

Diese Aussprüche sind in sich inkorrekt, da weder die Heilige Schrift von sich selbst aussagt, dass Sie eine alleinige Autorität für sich beansprucht, noch, dass Sie sich selbst auslegt.

Es ist auch eine absolute Irrlehre zu meinen, dass man beim lesen der Heiligen Schrift exklusive Glaubenswahrheiten direkt vom Heiligen Geist „zugesendet“ bekommt. Wenn dies gesichert der Fall wäre, würde es nicht zehntausende protestantische Gemeinden geben, die sich alle untereinander uneinig sind.

Es gibt keinen einzigen Vers, ja weder noch einen Abschnitt in der Heiligen Schrift, woher man das protestantische Dogma „sola scriptura“ herleiten könnte.

Im Gegenteil: Schauen wir uns einige Verse an, welche die Irrlehre der Protestanten direkt entlarvt.

1 Tim 3:15: „wenn ich aber säume, damit du wissest, wie du im Hause Gottes wandeln sollst, das ja ist die Kirche des lebendigen Gottes, eine Säule und Grundfeste der Wahrheit.“

 

2 Thess 2:15: „So stehet denn fest, Brüder! und haltet an den Überlieferungen, die ihr gelernt habt, sei es durch mündliche Rede, sei es durch ein Schreiben von uns.“

 

1 Kor 11:2: „Ich lobe euch aber, Brüder! dass ihr in allem eingedenk seid, und meine Vorschriften haltet, sowie ich sie euch überliefert habe.“

 

2 Thess 3:6: „Wir gebieten euch aber, Brüder! im Namen unsers Herrn Jesus Christus, dass ihr euch von jedem Bruder zurückziehet, der unordentlich wandelt, und nicht nach der Vorschrift, welche sie von uns empfangen haben.“

Hier können wir ganz klar erkennen, dass neben den Heiligen Schriften auch die mündliche Überlieferung Autorität für sich beansprucht.

 

2 Petr 3:16: „wie auch in allen seinen Briefen, wenn er von diesen Dingen redet, in welchen manches Schwerverständliche vorkommt, was die Unwissenden und Schwankenden ebenso wie die übrigen Schriften zu ihrem eigenen Verderben verdrehen.“

2 Petr 1:20: „indem ihr dies vor allem erkennet, das keine Weissagung der Schrift Sache eigener Auslegung ist.“

 

Im zweiten Petrusbrief wird sogar noch eindeutig davor gewarnt die Heilige Schrift selbst zu interpretieren, da menschlich-fleischliche Einflüsse in diese Interpretation mit einfließen können.

Die apostolische Sukzession ist der Beweis dafür, dass die Autorität der katholischen Kirche allein zugehörig ist. Sie alleine ist Verwalterin und Hüterin über die Auslegung der Heiligen Schrift. Wer mit Ihr bricht der bricht mit dem Heiligen Geist.

 

https://www.katholisch.com/sola-scriptura-ist-eine-menschengemachte-irrlehre/

 

DIE ZWEI GÖTTER DER BIBEL

 

Jetzt ein Wort an die Leute, für die es nur die Bibel gibt. Keine Wunder, keine Propheten, keine Maria, keine Heiligen, manche lehnen sogar die Dreifaligkeit ab... Kurz: Die "sola scriptura" - Fraktion, Protestanten, Freikirchler, die "Bibeltreuen"..., hier ein guter Artikel dazu, aber hier meine Gedanken:

 

Das Satan Fürst dieser Welt ist, das akzeptiert so gut wie jeder Christ. Aber jetzt kommt der Haken:

Es gibt da ZWEI GÖTTER IN DER BIBEL. Der Feind durfte auch ganze Passagen reinkritzeln...

 

Es waren Schriftgelehrte, die den Herrn ans Kreuz brachten. Es waren die "Bibeltreuen", die die größten Steine für die Steinigung der Ehebrecherin gesucht haben... Dann kam der Herr und sprach: "Wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein".  Aus "Auge um Auge..."  wurde  "rechte Wange linke Wange". Jesus = der Vater der in ihm wohnt, hebt ganze Passagen der Schrift auf !!!

 

In Levitikus wird andauernd zum Mord aufgerufen, "dieser Mensch ekelt mich an! Steinigt ihn!!!"

oder das hier, in Bezug auf Irlmaier und Konsorten... Die Bibeltreuen sagen, die Zeit der Propheten sei vorbei, ein Jude auf Facebook sagte, Ilrmaier sei ein Hexer... die beziehen sich unter anderem darauf:

 

ev 20,6 Gegen einen, der sich an Totenbeschwörer und Wahrsager wendet und sich mit ihnen abgibt, richte ich mein Angesicht und merze ihn aus seinem Volk aus.

 

Nun, beim Irlmaier waren mindestens 30.000 Leute, von denen wurde kein einziger "ausgemerzt".

 

Daraus macht der Liebe Gott:

 

"Die Weissagung verachtet nicht, aber prüft Alles und behaltet das Gute."

                                                                                              1.Thessalonicher 5:2

   

Lev 20,27

                         Männer oder Frauen, in denen ein Toten- oder ein Wahrsagegeist ist, sollen mit dem Tod

                         bestraft werden. Man soll sie steinigen, ihr Blut soll auf sie kommen.

 

Aber, aber! Der arme Irlmaier... hätten ihn die braven Bayern also steinigen sollen? Dieser "Gott" hat ein Problem mit der Wahrsagerei aus dem einfachen Grund: Dieser Gott kann es nicht. Das kann nur der wahre Gott... Satan kann sicher falsche Visionen eingeben, aber echte Wahrsagerei kann er nicht. Nur Gott ist allwissend und kennt die Zukunft.

 

 

Lev 20,23

Ihr sollt euch nicht nach den Bräuchen des Volkes richten, das ich vor euren Augen vertreibe;

denn all diese Dinge haben sie getan, so dass es mich vor ihnen ekelte.

 
Lev 20,24  

Daher habe ich euch gesagt: Ihr seid es, die ihren Boden in Besitz nehmen sollen. Ich bin es, der ihn euch zum Besitz geben wird, ein Land, in dem Milch und Honig fließen. Ich bin der Herr, euer Gott, der euch von diesen Völkern ausgesondert hat.

 

Daraus macht der Liebe Gott:

 

 

 Mt 28,19  "Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern;

                    tauft sie  auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes"

 

Der eine Gott ekelt sich vor den Völkern und die "Auserwählten" sollen sich fernhalten von ihnen. Der andere Gott ermahnt uns sie zu bekehren...

 

Das war jetzt viel Levitikus. Mose ist auch voll davon:



"Und wenn jemand unrein wird, und sich nicht entsündigt, selbige Seele soll ausgerottet werden aus der Mitte der Versammlung; denn er hat das Heiligtum des HERRN verunreinigt: das Wasser der Reinigung ist nicht auf ihn gesprengt worden, er ist unrein." 4. Mose 19,20

 

 

PRÜFT ALLES UND BEHALTET DAS GUTE! Das gilt besonders für die Bibel!

 

Und wenn dieser "Gott" der Bibel (vor allem Altes Testament) uns auffordert zu töten, ob einzelne Personen oder ganze Völker, dann ist es nicht unser Gott. Als "Gott" Abraham auffordert seinen einzigen Sohn zu verbrennen oder abzustechen um seine Treue zu testen, da war das nicht unser Gott.

Unser Gott hätte den Sohn einfach sterben lassen, und Abraham auf diese Art geprüft, denn nur Er allein ist Herr über Leben und Tod!

 

Auch bekannt: "Machet euch die Erde Untertan":  Eindeutig nicht unser Gott. Was hat dieser Satz nur für einen Schaden angerichtet, wie schlimm haben wir die Tiere und Natur behandelt...

 

Jeder Idiot kann einen Käfer zertreten, aber nicht alle Professoren auf der Welt einen neuen bauen...

Wir sollen die Schöpfung respektieren und die Tiere lieben, denn auch diese haben eine Seele. Das wird auch im Katholizismus so nicht gelehrt. Ab welchem Entwicklungsrgrad kann ich nicht sagen, das wurde mir nicht verraten, aber vermutlich hat alles was leidet und fühlt Bestand. Hunde sind dabei, das durfte ich sehen und das kann ich mit Gewissheit sagen...

Hören Sie auf Fleisch zu essen wenn Sie können. Am besten auch keinen Fisch.

 

Ich esse nix mehr was zappelt und leidet... 

 

Es geht nicht darum, dass das Schwein ohnehin gestorben ist, ob wir die Bratwurst jetzt essen oder nicht. Es geht um unseren Tempel, der unser Körper ist:

 

"Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes in euch ist, der in euch lebt und euch von Gott geschenkt wurde? Ihr gehört nicht euch selbst, denn Gott hat einen hohen Preis für euch bezahlt. Deshalb ehrt Gott mit eurem Leib!"

 

Stellen Sie sich einen Raum vor. Dieser Raum ist ihr Tempel. Auf dem Tisch liegt ein Playboy Magazin. Das hat in einer Kirche nichts zu suchen, es fliegt aus dem Zimmer, man wird enthaltsam und verzichtet auf Schmuddelkram... Es wird an der Türe klopfen, und der zweifelhafte Gott von oben wird anklopfen, mit dem Playboy in der Hand und sagen: "Liebet und mehret euch"..."seid fruchtbar"... knallen Sie ihm die Tür vor der Nase zu. Er wird ihnen dann Filme, Szenen, Erinnerungen erotischer Natur einspielen..., Stemmen Sie sich im Geist gegen die Tür, das geht vorbei. Die Versuchung geht nicht den ganzen Tag, das darf er nicht. Versprochen. An manchen Tagen kommt er gar nicht  mehr... Wir können aus diesem Tempel also ein Bordell machen, oder eine Kirche. Am Schluss wird Gott dort einziehen und wohnen. Man räumt am besten auf der Erde schon auf, indem man Sünden vermeidet und ihm opfert und entbehrt...

Werden Sie doch Vegetarier, und hängen Sie solch ein Bild an die Wand:

Wenn sie das nächste mal an ein Jägerschnitzel denken, dann denken Sie an das Bild in ihrem Tempel, das hilft! Und hängen Sie unbedingt auch ein Kruzifix und ein Bild er Heiligen Dreifaltigkeit auf (Ganz oben auf dieser Website,zum Beispiel) an die Wand in ihrem Tempel... Ihr Zimmer wird im Lauf der Zeit voller guter Dinge sein, desot mehr Versuchungen Sie ablegen...

Ein anderes Bild für Sie: Unser Leib ist ein Auto, aber es ist ein Leasingwagen. Wir können darin fahren, wohin wir wollen, wir können den Motor aufheulen lassen so dass die ganze Nachbarschaft keine Ruhe hat weil es uns Spass macht, im Innenraum können wir rauchen, weil wir auch hier keine Selbstbeherrschung haben, und wir können das Auto schlecht behandeln, nie das Öl wechseln aus Faulheit usw...

 

Aber wir müssen es in gutem Zustand zurückgeben irgendwann. Und die Reinigung und die Reparaturen werden teuer werden... 

Aber wenn Sie regelmässig zur Inspektion gehen (Kirche) und das Auto pfleglich behandeln (christlich leben, d.h. Versuchungen widerstehen!!! Streng zu sein gegen sich selbst!), dann wird Ihr VW Käfer zurückgenommen, und Sie bekommen einen Ferrari oder besser im Himmel...

 

Jesus sagt, man solle Gott über alles lieben, das sei das wichtigste Gebot. Aber ebenso wichtig sei das zweite: Liebe deinen Nächsten. Unser Gott ist nicht arrogant. Wir sollen einander lieben (fast so sehr) wie wir Gott lieben... aber natürlich: Ehre wem Ehre gebührt und Gott ist natürlich die Nr. 1 für uns...

 

Leute die es ganz genau genommen haben, die sich nur an Paragraphen halten, herzlose Erbsenzähler und Korinthenkacker sind nicht das, was Er will. Wir sind unserem Gewissen verpflichtet. Gott lässt kein ewiges Feuer am Himmel brennen damit man an ihn glaubt... Er will, dass wir aus uns selbst heraus gut sind und unserem Gewissen folgen. Wäre die Bibel eine Anleitung, die man nur von A-Z, Buchstabe für Buchstabe befolgen müsse, dann hätte ER sich gleich Roboter erschaffen können...

 

Dann braucht man auch keinen freien Willen mehr...

 

"Bibeltreue" auf Facebook sind mit die schlimmsten "Christen" die ich je getroffen habe... Jeder Atheist, der in seiner Freizeit in der Suppenküche die Armen speist, wird es im Himmel besser haben als diese selbstgerechten, eitlen, ignoranten Fatzke, die ich da erleben musste...

 

Soviel dazu.

 

Keine andere christliche Denomination wird dermaßen angefeindet wie der Katholizismus, auch weil er so streng ist - wenn man ihn denn ernst nimmt. Die Engländer haben ein tolles Sprichwort der Bomberpiloten aus dem Weltkrieg:

 

"Wenn man mit FLAK (Fugabwehr) beschossen wird, ist man genau über dem Ziel!"

 

Der Katholizismus ist der "Streber" unter den Schülern, und den mag keiner gern... Er bekommt aber die bessere Note am Schluss.

 

Auch die katholische Kirche wird gerichtet werden. Und auch die katholische Kirche ist diesem anderen "Gott" aus der Bibel gefolgt, und aktuell die Sache mit dem Kindesmissbrauch, 15.000€ Gehalt im Monat..., die Liste ist auch hier lang... und vielen katholischen Priestern droht ein übles, übles Schicksal... das hat der Lungenschmidt gesehen...

 

Es wird nur noch eine Kirche geben wenn alles vorbei ist... Aber das ändert nichts an der Lehre, die wohl den Kern der Sache im Katholizismus sehr gut trifft... Auch die Orthodoxen dürften ganz gut liegen mit ihrer Interpretation des Christentums, so gibt es auch hier Unverweste und Maria verehren sie auch...

 

Aber egal wie rein unser Gewissen ist, oder für was für einen tollen Christen wir uns halten, bedenken Sie immer folgendes, egal ob Sie Protestant, Katholik oder sonst was sind, und merken Sie sich diesen Satz gut:

Niemand besteht vor dem Lamm!

(niemand besteht die Prüfung durch Christus)

 

Ich will Ihnen keine Angst machen, und der obige Satz ist auch vollkommen korrekt... Sie können das aber natürlich auch so sehen wenn Sie eher ängstlich sind:

 

"Christus ist, wie Hildegard schreibt, die Vorsehung für alles, weshalb wir auf seine Vorsehung vertrauen dürfen und uns nicht ängstigen müssen. Das setzt aber voraus, dass wir mit Ihm „in Kontakt" stehen, eine gute Beziehung zu Ihm haben und uns von Ihm führen lassen. Wir sollten uns nicht beunruhigen, denn ein unruhiger Geist macht traurig, schreibt Hildegard. Sie kennzeichnet gerade unsere Zeit als vom Geist der Unruhe (vagatio) getrieben. Die innere Ruhe und den inneren Frieden zu finden, gelingt am besten mit viel Gebet. Gebet ist also das Gebot der Stunde."   Helmut Posch

 

Ich persönlich habe mir Schulprüfungen immer schlimmer ausgemalt, als sie am Ende tatsächlch waren, und entsprechend gelernt. Damit bin ich immer gut gefahren, die Zeit vor der Prüfung war immer schrecklich, ich ging immer davon aus durchzufallen, hab mich vor unmögliche Szenarien gestellt... aber am Ende kam dann oft ein "war ja doch nicht so schlimm, und die Note ist besser als erwartet"...

 

Die einzige Ausnahme:

 

Meine mündliche Abitur-Prüfung im Fach Religion. Ich hatte schriftlich alle drei Fächer bereits bestanden, und ich brauchte nur lächerliche 4 Punkte für den gewünschten Abi-Schnitt. 4 Punkte oder 10 Punkte war egal. Ich habe nichts gelernt über die Osterferien, und in der Prüfung dann 3 Punkte gemacht, eine glatte fünf. Es ging um die Bergpredigt, die wichtigste unseres Herrn... Und jetzt schauen Sie, was für eine Website ich für Ihn hier bauen darf, und wie wichtig die Botschaft ist...

 

Er hat Humor, das muss man Ihm lassen. 

 

Ich stelle mir Jesus also lieber als zu streng vor und werde von seiner Milde überrascht, als anders rum...

 

Ja, Er vergibt gern, ist ein milder Richter, aber man kann nicht streng genug zu sich selbst sein... Man scheitert ja doch weil man nur Mensch ist...  Aber Menschen sind freiwillig für Ihn in den Tod gegangen, haben sich foltern und martern lassen, und diese Leute hatten weniger Gottbeweis als Sie es dank Irlmaier und der anderen jetzt haben...

 

Ich zitier nochmal Seite 2 zum Thema Finsternis und Rosenkranz:

 

"Am allerbesten beten wir den Rosenkranz, auch wenn das die Evangelikalen, Freikirchler, Protestanten, besonders "Bibeltreuen" usw. nicht gern hören mögen... 99% der Christen, die den Rosenkranz ablehnen, haben nicht den blassen Dunst worum es darin überhaupt geht. Für manche Leute ist das eine Art Götzendienst oder Verrat an Gott... Ich erklär´s mal so:

Der Vater ist der Firmeninhaber. Er hat die Firma aufgebaut und sie gehört Ihm. Der Sohn ist der Erste Vorstandsvorsitzende. Er leitet aktiv die Geschäfte im Himmel und auf der Erde. Er entscheidet wer gekündigt wird, wer seinen Job behält und wie die Rente ausfällt... Maria ist die Betriebsrätin. Die Betriebsrätin setzt sich aktiv für unsere Belange ein und hat immens großen Einfluss... Sie kommt direkt aus der Beelgschaft und war einmal Mensch wie wir. Der Rosenkranz ist eine Petition, eine Bittschrift an den gesamten Vorstand, sie geht direkt an den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist. Überbracht wird diese Petition von der Betriebsrätin, wenn man sie ernstlich darum bittet..."

 

Er will uns milder richten als Er es ohnehin schon tut, das geht aber nur , wenn Seine Mutter Ihn darum bittet... Uns zuliebe kommt er schon soweit entgegen wie es Seine Gnade und Sein Gerechtigkeitssinn zulassen (Sein Gewissen), Er will uns noch ein wenig mehr entgegenkommen als eigentlich möglich... Begreifen Sie das?

 

Unser Opferwille und unsere Religiösität bestimmen maßgeblich unsere "Rente", um im Bild von oben zu bleiben. Milliarden werden in den Vorruhestand versetzt, ganze Abteilungen werden geschlossen werden um die Firma vorm Ruin zu retten, aber man hat jetzt noch Gelegenheit die Altersbezüge für die anderen und sich selbst maßgeblich zu verbessern... Die Firma hat viele gute Abteilungen (Christen), aber die profitabelste ist die katholische und da fliegen die wenigsten Arbeitnehmer raus...

 

Jesu an die Jünger, die für Ihn alles zurückließen und Pater Pio aus dem Jenseits:

Alles Gute, das man tut, jede Liebestat wird hundertfach vergolten von Gott.

 

Verzichten Sie auf  10 €  (eine Pizza) auf der Erde, Sie erhalten 1000 € ( 1 Woche am Strand) im Himmel dafür...

 

 

Also Helfen Sie mit, den anderen die all das nicht wissen, und auch sich selbst... Und wenn Sie sich aufgeopfert haben, wird er Ihnen umso mehr beistehen wenn´s kracht...

 

Und wenn Sie es wirklich gut machen wollen:

 

Tun Sie´s nicht für sich, oder irgendeine Belohnung... Tun Sie´s für die anderen... Jesus hat sich nicht geopfert, damit er König im Himmel wird, das wäre er auch so geworden. Er hat´s für uns getan, und weil es der Wille des Vaters war. Nicht für irgendeine Belohnung... Wir sollten ihm auch darin nacheifern. Sie können sich auch im Himmel noch nützlich machen, und den Sündern beistehen... Ein Herr Stapf zum Beispiel, dessen Abtreibungsklinik 50 Mio Umsatz macht, oder ein Herr Kessler, dessen "Mifegyne" Abtreibungsmedikament (Menschenpestizid) zehntausende Kinder umbringt im Jahr... diese Leute werden viel Beistand brauchen...

 

Der Vater und Jesus und Maria,  aber auch Pio, Taigi, und die Heiligen ...  opfern ihre Glückseligkeit auch noch im Himmel, und das ist ein wirklich nobles Ziel, das man schon hier auf der Erde haben kann.

 

Wir wurden nicht zur Verdammnis erschaffen heißt es, und wir sollen für die Menschen in der Hölle beten, und die Frau die abgetrieben hat, geistert als Seele auf der Erde herum, und brennt nicht in der Hölle... Das ist doch ein tröstlicher Gedanke...

 

Wir sollten auch im Himmel weiter dienen, bis wirklich Ruhe ist...

 

Wenn GOTT glücklich ist, nach diesem schrecklichen Preis, den Er für uns gezahlt hat, und die Sünder ihre Strafe abgebüßt haben, dann kann man in Rente gehen. Das ist ein wirklich nobles Ziel für einen Christen.   

 

Schlussgedanke zum Charakter Gottes:

 

"Ich richte mein Angesicht gegen einen solchen und merze ihn aus seinem Volk aus, weil er eines seiner Kinder dem Moloch gegeben, dadurch mein Heiligtum verunreinigt und meinen heiligen Namen entweiht hat." Lev 20,3

 

Diesem "Gott" geht es nicht darum, das da ein unschuldiges Kind bei lebendigem Leib verbrannt wurde, sondern einzig und allein darum, das einem anderen als ihm gehuldigt wurde...

 

Unser Gott:

 

„Wenn du deine Opfergabe zum Altar bringst und dir dabei einfällt, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, so lass deine Gabe dort vor dem Altar liegen; geh und versöhne dich zuerst mit deinem Bruder, dann komm und opfere deine Gabe!“ (Mt 5,23-24).

 

Unser Gott bricht als Mensch den Sabbath, der nur Ihm gewidmet sein soll, und heilt den Kranken..., sehr zum Unmut der "Bibeltreuen" und Erbsenzähler einer Zeit... Bitte bedenken Sie: Es ist das eine Gebot, wo es direkt um Gott geht, und das wird gebrochen! Jesus tut seinen Mitmenschen nichts, er bestiehlt niemanden, neidet niemandem etwas etc... das einzige Gebot, das Er bricht, ist das gegen Seinen Vater, der in ihm wohnt.

 

Zuerst wird dem VATER gehuldigt, was macht Er? Er schickt den SOHN vor, dann wird dem gehuldigt, was macht der Sohn? Der schickt seine Mutter vor..., natürlich nicht als Gottersatz, aber Sie verstehen die Idee dahinter. Sie wird sogar zur Köngin des Himmels gemacht, neben dem SOHN. Macht das unseren Gott nicht über alle Maßen sympathisch und liebenswert und überhaupt nicht arrogant in Ihren Augen? Für so einen Gott kann man wirklich Liebe empfinden.

 

Entweder dieser Gott, oder der

 

"Sie haben fremden Göttern geopfert, mich entweiht und sie ekeln mich an - Steinigt sie!" - "Gott"...

 

Ich weiß welchem Gott ich mich zu Füßen werfe, wenn mein Stündlein schlägt... Mit Freuden!

 

FOLGENDES MUSS MAN ÜBER UNSEREN HERRN WISSEN

Das Evangelium nach Matthäus, Kapitel 26

Der Beschluss des Hohen Rates

Mt 26,1 Als Jesus seine Reden beendet hatte, sagte er zu seinen Jüngern:
Mt 26,2 Ihr wisst, dass in zwei Tagen das Paschafest beginnt; da wird der Menschensohn ausgeliefert und gekreuzigt werden.
Mt 26,3 Um die gleiche Zeit versammelten sich die Hohenpriester und die Ältesten des Volkes im Palast des Hohenpriesters, der Kajaphas hieß,
Mt 26,4 und beschlossen, Jesus mit List in ihre Gewalt zu bringen und ihn zu töten.
Mt 26,5 Sie sagten aber: Ja nicht am Fest, damit kein Aufruhr im Volk entsteht.

 Die Salbung in Betanien: 26,6- 13

Mt 26,7 Als Jesus in Betanien im Haus Simons des Aussätzigen bei Tisch war, kam eine Frau mit einem Alabastergefäß voll kostbarem, wohlriechendem Öl zu ihm und goss es über sein Haar.
Mt 26,8 Die Jünger wurden unwillig, als sie das sahen, und sagten: Wozu diese Verschwendung?
Mt 26,9  Man hätte das Öl teuer verkaufen und das Geld den Armen geben können.
Mt 26,10 Jesus bemerkte ihren Unwillen und sagte zu ihnen: Warum lasst ihr die Frau nicht in Ruhe? Sie hat ein gutes Werk an mir getan.
Mt 26,11 Denn die Armen habt ihr immer bei euch, mich aber habt ihr nicht immer.
Mt 26,12 Als sie das Öl über mich goss, hat sie meinen Leib für das Begräbnis gesalbt.
Mt 26,13  Amen, ich sage euch: Überall auf der Welt, wo dieses Evangelium verkündet wird, wird man sich an sie erinnern     und erzählen, was sie getan hat.

Der Verrat durch Judas

Mt 26,14  Darauf ging einer der Zwölf namens Judas Iskariot zu den Hohenpriestern
Mt 26,15 und sagte: Was wollt ihr mir geben, wenn ich euch Jesus ausliefere? Und sie zahlten ihm dreißig Silberstücke.
Mt 26,16   Von da an suchte er nach einer Gelegenheit, ihn auszuliefern.

Die Vorbereitung des Paschamahls

Mt 26,17  Als es Abend wurde, begab er sich mit den zwölf Jüngern zu Tisch.
Mt 26,18 Er antwortete: Geht in die Stadt zu dem und dem und sagt zu ihm: Der Meister lässt dir sagen: Meine Zeit ist da; bei dir will ich mit meinen Jüngern das Paschamahl feiern.
Mt 26,19 Die Jünger taten, was Jesus ihnen aufgetragen hatte, und bereiteten das Paschamahl vor.

Das Mahl

Mt 26,20 Am ersten Tag des Festes der Ungesäuerten Brote gingen die Jünger zu Jesus und fragten: Wo sollen wir das Paschamahl für dich vorbereiten?
Mt 26,18 Er antwortete: Geht in die Stadt zu dem und dem und sagt zu ihm: Der Meister lässt dir sagen: Meine Zeit ist da; bei dir will ich mit meinen Jüngern das Paschamahl feiern.
Mt 26,19 Die Jünger taten, was Jesus ihnen aufgetragen hatte, und bereiteten das Paschamahl vor.
Mt 26,21   Und während sie aßen, sprach er: Amen, ich sage euch: Einer von euch wird mich verraten und ausliefern.
Mt 26,22 Da waren sie sehr betroffen und einer nach dem andern fragte ihn: Bin ich es etwa, Herr?
Mt 26,23 Er antwortete: Der, der die Hand mit mir in die Schüssel getaucht hat, wird mich verraten.
Mt 26,24   Der Menschensohn muss zwar seinen Weg gehen, wie die Schrift über ihn sagt. Doch weh dem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird. Für ihn wäre es besser, wenn er nie geboren wäre.
Mt 26,25 Da fragte Judas, der ihn verriet: Bin ich es etwa, Rabbi? Jesus sagte zu ihm: Du sagst es.
Mt 26,26   Während des Mahls nahm Jesus das Brot und sprach den Lobpreis; dann brach er das Brot, reichte es den Jüngern und sagte: Nehmt und esst; das ist mein Leib.
Mt 26,27  Dann nahm er den Kelch, sprach das Dankgebet und reichte ihn den Jüngern mit den Worten: Trinkt alle daraus;
Mt 26,28   das ist mein Blut, das Blut des Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden.
Mt 26,29 Ich sage euch: Von jetzt an werde ich nicht mehr von der Frucht des Weinstocks trinken bis zu dem Tag, an dem ich mit euch von neuem davon trinke im Reich meines Vaters.

Der Gang zum Ölberg

Mt 26,30 Nach dem Lobgesang gingen sie zum Ölberg hinaus.
Mt 26,31 Da sagte Jesus zu ihnen: Ihr alle werdet in dieser Nacht an mir Anstoß nehmen und zu Fall kommen; denn in der Schrift steht: Ich werde den Hirten erschlagen, dann werden sich die Schafe der Herde zerstreuen.
Mt 26,32 Aber nach meiner Auferstehung werde ich euch nach Galiläa vorausgehen.
Mt 26,33  Petrus erwiderte ihm: Und wenn alle an dir Anstoß nehmen - ich niemals!
Mt 26,34 Jesus entgegnete ihm: Amen, ich sage dir: In dieser Nacht, noch ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.
Mt 26,35 Da sagte Petrus zu ihm: Und wenn ich mit dir sterben müsste - ich werde dich nie verleugnen. Das Gleiche sagten auch alle anderen Jünger.

Das Gebet in Getsemani

Mt 26,36  Darauf kam Jesus mit den Jüngern zu einem Grundstück, das man Getsemani nennt, und sagte zu ihnen: Setzt euch und wartet hier, während ich dort bete.
Mt 26,37 Und er nahm Petrus und die beiden Söhne des Zebedäus mit sich. Da ergriff ihn Angst und Traurigkeit,
Mt 26,38 und er sagte zu ihnen: Meine Seele ist zu Tode betrübt. Bleibt hier und wacht mit mir!
Mt 26,39 Und er ging ein Stück weiter, warf sich zu Boden und betete: Mein Vater, wenn es möglich ist, gehe dieser Kelch an mir vorüber. Aber nicht wie ich will, sondern wie du willst.
Mt 26,40 Und er ging zu den Jüngern zurück und fand sie schlafend. Da sagte er zu Petrus: Konntet ihr nicht einmal eine Stunde mit mir wachen?
Mt 26,41 Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet. Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach.
Mt 26,42 Dann ging er zum zweiten Mal weg und betete: Mein Vater, wenn dieser Kelch an mir nicht vorübergehen kann, ohne dass ich ihn trinke, geschehe dein Wille.
Mt 26,43 Als er zurückkam, fand er sie wieder schlafend, denn die Augen waren ihnen zugefallen.
Mt 26,44 Und er ging wieder von ihnen weg und betete zum dritten Mal mit den gleichen Worten.
Mt 26,45 Danach kehrte er zu den Jüngern zurück und sagte zu ihnen: Schlaft ihr immer noch und ruht euch aus? Die Stunde ist gekommen; jetzt wird der Menschensohn den Sündern ausgeliefert.
Mt 26,46 Steht auf, wir wollen gehen! Seht, der Verräter, der mich ausliefert, ist da.

 Aus dem Schmerzhaften Rosenkranz

 

1) JESUS, DER FÜR UNS BLUT GESCHWITZT HAT

 

Das volle Gewicht der Agonie im Garten Gethsemane, wo Jesus Christus in der Nacht vor seiner Kreuzigung betete, ehe er von Judas Ischariot verraten und von Abgesandten des Hohepriesters verhaftet wurde, wird von den Christen meistens verkannt. Es ist wichtig, zu wissen, dass Jesus Christus schon vor dem Gang zum Kreuz schwerste Ängste erlebte, so schlimm dass er Blut schwitzte!

 

Die Gefangennahme

Mt 26,47  Während er noch redete, kam Judas, einer der Zwölf, mit einer großen Schar von Männern, die mit Schwertern und Knüppeln bewaffnet waren; sie waren von den Hohenpriestern und den Ältesten des Volkes geschickt worden.
Mt 26,48 Der Verräter hatte mit ihnen ein Zeichen verabredet und gesagt: Der, den ich küssen werde, der ist es; nehmt ihn fest.
Mt 26,49 Sogleich ging er auf Jesus zu und sagte: Sei gegrüßt, Rabbi! Und er küsste ihn.
Mt 26,50 Jesus erwiderte ihm: Freund, dazu bist du gekommen? Da gingen sie auf Jesus zu, ergriffen ihn und nahmen ihn fest.
Mt 26,51  Doch einer von den Begleitern Jesu zog sein Schwert, schlug auf den Diener des Hohenpriesters ein und hieb ihm ein Ohr ab.
Mt 26,52   Da sagte Jesus zu ihm: Steck dein Schwert in die Scheide; denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen.
Mt 26,53  Oder glaubst du nicht, mein Vater würde mir sogleich mehr als zwölf Legionen Engel schicken, wenn ich ihn darum bitte?
Mt 26,54  Wie würde dann aber die Schrift erfüllt, nach der es so geschehen muss?
Mt 26,55  Darauf sagte Jesus zu den Männern: Wie gegen einen Räuber seid ihr mit Schwertern und Knüppeln ausgezogen, um mich festzunehmen. Tag für Tag saß ich im Tempel und lehrte und ihr habt mich nicht verhaftet.
Mt 26,56  Das alles aber ist geschehen, damit die Schriften der Propheten in Erfüllung gehen. Da verließen ihn alle Jünger und flohen.

Das Verhör vor dem Hohen Rat

Mt 26,57 Nach der Verhaftung führte man Jesus zum Hohenpriester Kajaphas, bei dem sich die Schriftgelehrten und die Ältesten versammelt hatten.
Mt 26,58 Petrus folgte Jesus von weitem bis zum Hof des hohepriesterlichen Palastes; er ging in den Hof hinein und setzte sich zu den Dienern, um zu sehen, wie alles ausgehen würde.
Mt 26,59 Die Hohenpriester und der ganze Hohe Rat bemühten sich um falsche Zeugenaussagen gegen Jesus, um ihn zum Tod verurteilen zu können.
Mt 26,60 Sie erreichten aber nichts, obwohl viele falsche Zeugen auftraten. Zuletzt kamen zwei Männer
Mt 26,61 und behaupteten: Er hat gesagt: Ich kann den Tempel Gottes niederreißen und in drei Tagen wieder aufbauen.
Mt 26,62 Da stand der Hohepriester auf und fragte Jesus: Willst du nichts sagen zu dem, was diese Leute gegen dich vorbringen?
Mt 26,63 Jesus aber schwieg. Darauf sagte der Hohepriester zu ihm: Ich beschwöre dich bei dem lebendigen Gott, sag uns: Bist du der Messias, der Sohn Gottes?
Mt 26,64 Jesus antwortete: Du hast es gesagt. Doch ich erkläre euch: Von nun an werdet ihr den Menschensohn zur Rechten der Macht sitzen und auf den Wolken des Himmels kommen sehen.
Mt 26,65 Da zerriss der Hohepriester sein Gewand und rief: Er hat Gott gelästert! Wozu brauchen wir noch Zeugen? Jetzt habt ihr die Gotteslästerung selbst gehört.
Mt 26,66 Was ist eure Meinung? Sie antworteten: Er ist schuldig und muss sterben.
Mt 26,67 Dann spuckten sie ihm ins Gesicht und schlugen ihn. Andere ohrfeigten ihn
Mt 26,68 und riefen: Messias, du bist doch ein Prophet! Sag uns: Wer hat dich geschlagen?

Die Verleugnung durch Petrus

Mt 26,69 Petrus aber saß draußen im Hof. Da trat eine Magd zu ihm und sagte: Auch du warst mit diesem Jesus aus Galiläa zusammen.
Mt 26,70 Doch er leugnete es vor allen Leuten und sagte: Ich weiß nicht, wovon du redest.
Mt 26,71 Und als er zum Tor hinausgehen wollte, sah ihn eine andere Magd und sagte zu denen, die dort standen: Der war mit Jesus aus Nazaret zusammen.
Mt 26,72 Wieder leugnete er und schwor: Ich kenne den Menschen nicht.
Mt 26,73 Kurz darauf kamen die Leute, die dort standen, zu Petrus und sagten: Wirklich, auch du gehörst zu ihnen, deine Mundart verrät dich.
Mt 26,74 Da fing er an, sich zu verfluchen und schwor: Ich kenne den Menschen nicht. Gleich darauf krähte ein Hahn,
Mt 26,75 und Petrus erinnerte sich an das, was Jesus gesagt hatte: Ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und er ging hinaus und weinte bitterlich.

Das Evangelium nach Matthäus, Kapitel 27

Die Auslieferung an Pilatus

Mt 27,1 Als es Morgen wurde, fassten die Hohenpriester und die Ältesten des Volkes gemeinsam den Beschluss, Jesus hinrichten zu lassen.
Mt 27,2 Sie ließen ihn fesseln und abführen und lieferten ihn dem Statthalter Pilatus aus.

Das Ende des Judas

Mt 27,3 Als nun Judas, der ihn verraten hatte, sah, dass Jesus zum Tod verurteilt war, reute ihn seine Tat. Er brachte den Hohenpriestern und den Ältesten die dreißig Silberstücke zurück
Mt 27,4 und sagte: Ich habe gesündigt, ich habe euch einen unschuldigen Menschen ausgeliefert. Sie antworteten: Was geht das uns an? Das ist deine Sache.
Mt 27,5 Da warf er die Silberstücke in den Tempel; dann ging er weg und erhängte sich.
Mt 27,6 Die Hohenpriester nahmen die Silberstücke und sagten: Man darf das Geld nicht in den Tempelschatz tun; denn es klebt Blut daran.
Mt 27,7 Und sie beschlossen, von dem Geld den Töpferacker zu kaufen als Begräbnisplatz für die Fremden.
Mt 27,8 Deshalb heißt dieser Acker bis heute Blutacker.
Mt 27,9 So erfüllte sich, was durch den Propheten Jeremia gesagt worden ist: Sie nahmen die dreißig Silberstücke - das ist der Preis, den er den Israeliten wert war -
Mt 27,10 und kauften für das Geld den Töpferacker, wie mir der Herr befohlen hatte.

Die Verhandlung vor Pilatus

Mt 27,11 Als Jesus vor dem Statthalter stand, fragte ihn dieser: Bist du der König der Juden? Jesus antwortete: Du sagst es.
Mt 27,12 Als aber die Hohenpriester und die Ältesten ihn anklagten, gab er keine Antwort.
Mt 27,13 Da sagte Pilatus zu ihm: Hörst du nicht, was sie dir alles vorwerfen?
Mt 27,14 Er aber antwortete ihm auf keine einzige Frage, sodass der Statthalter sehr verwundert war.
Mt 27,15 Jeweils zum Fest pflegte der Statthalter einen Gefangenen freizulassen, den sich das Volk auswählen konnte.
Mt 27,16 Damals war gerade ein berüchtigter Mann namens Barabbas im Gefängnis.
Mt 27,17 Pilatus fragte nun die Menge, die zusammengekommen war: Was wollt ihr? Wen soll ich freilassen, Barabbas oder Jesus, den man den Messias nennt?
Mt 27,18 Er wusste nämlich, dass man Jesus nur aus Neid an ihn ausgeliefert hatte.
Mt 27,19 Während Pilatus auf dem Richterstuhl saß, ließ ihm seine Frau sagen: Lass die Hände von diesem Mann, er ist unschuldig. Ich hatte seinetwegen heute Nacht einen schrecklichen Traum.
Mt 27,20 Inzwischen überredeten die Hohenpriester und die Ältesten die Menge, die Freilassung des Barabbas zu fordern, Jesus aber hinrichten zu lassen.
Mt 27,21 Der Statthalter fragte sie: Wen von beiden soll ich freilassen? Sie riefen: Barabbas!
Mt 27,22 Pilatus sagte zu ihnen: Was soll ich dann mit Jesus tun, den man den Messias nennt? Da schrien sie alle: Ans Kreuz mit ihm!
Mt 27,23 Er erwiderte: Was für ein Verbrechen hat er denn begangen? Da schrien sie noch lauter: Ans Kreuz mit ihm!
Mt 27,24 Als Pilatus sah, dass er nichts erreichte, sondern dass der Tumult immer größer wurde, ließ er Wasser bringen, wusch sich vor allen Leuten die Hände und sagte: Ich bin unschuldig am Blut dieses Menschen. Das ist eure Sache!
Mt 27,25 Da rief das ganze Volk: Sein Blut komme über uns und unsere Kinder!
Mt 27,26 Darauf ließ er Barabbas frei und gab den Befehl, Jesus zu geißeln und zu kreuzigen.

Aus dem Schmerzhaften Rosenkranz

 

2) JESUS, DER FÜR UNS

     GEGEIßELT  WORDEN IST

 

Geißeln = auspeitschen. Verwendet wurde eine vielschwänzige Lederpeitsche, an deren Enden kleine Metall oder Knochengewichte befestigt waren. Das Opfer wurde nackt ausgezogen. In einer

vornüber gebeugten Stellung wurden seine Hände an einer Säule festgemacht. Es erhielt Schläge von

beiden Seiten. Dadurch bildeten sich Schwellungen (Hämatome) sowie Brustfellergüsse. Das Opfer

wälzte sich, schrie, zitterte, fiel auf die Knie, um wieder hochgerissen zu werden, bis es nicht mehr

stehen konnte. Es erbrach sich, wurde ohnmächtig, stiess Schreie aus, die das Blut zum Erstarren

brachten. Der Mensch wurde zu einer erschöpften Fleischmasse zusammengeschlagen, welche nach

Wasser schrie. Es kam zum traumatischen Schock. Jesus erhielt 39 oder 40 Hiebe, die ihm das Fleisch

vom Körper rissen.

 

 

Die Verspottung Jesu durch die Soldaten

Mt 27,27 Da nahmen die Soldaten des Statthalters Jesus, führten ihn in das Prätorium, das Amtsgebäude des Statthalters, und versammelten die ganze Kohorte um ihn.
Mt 27,28 Sie zogen ihn aus und legten ihm einen purpurroten Mantel um.
Mt 27,29 Dann flochten sie einen Kranz aus Dornen; den setzten sie ihm auf und gaben ihm einen Stock in die rechte Hand. Sie fielen vor ihm auf die Knie und verhöhnten ihn, indem sie riefen: Heil dir, König der Juden!
Mt 27,30 Und sie spuckten ihn an, nahmen ihm den Stock wieder weg und schlugen ihm damit auf den Kopf.
Mt 27,31 Nachdem sie so ihren Spott mit ihm getrieben hatten, nahmen sie ihm den Mantel ab und zogen ihm seine eigenen Kleider wieder an. Dann führten sie Jesus hinaus, um ihn zu kreuzigen.

Aus dem schmerhaften Rosenkranz

 

3) JESUS, DER FÜR UNS MIT DORNEN

      GEKRÖNT WORDEN IST

 

Der erbarmungswürdige, unmenschlich geschlagene Jesus, dessen Körper gebeugt und voller Schmerzen war, sein Blick getrübt, selber kaum fähig, zu stehen, wurde ins Prätorium geführt. Dort zogen ihm die Soldaten einen Purpurmantel an und setzten ihm eine Dornenkrone auf. Sie schlugen ihm mit einem Stock auf den Kopf und spuckten ihn an.

(Purpurmantel: Symbol der Könige und siegreichen Anführer. Dornenkrone als Lächerlichmachung.)

 

Die Krone war aus syrischem Christusdorn oder aus gewöhnlichem Christusdorn geflochten, wahrscheinlich als Kappe und nicht als Kranz, so dass viele Dornen pro Flächeneinheit vorhanden waren.

 

In der Kopfhaut finden sich Tausende von Blutgefässen und Nervenendigungen. Die Soldaten schlugen auf die Dornenkrone, was zu unmenschlichen Schmerzen führte, wie elektrische Schläge, bis in die Ohren, Oberlippen, Nasengegend und Zähne.

 

Auf dem Weg nach Golgatha hatte Jesus Christus dauernd Schmerzen; es floss ihm Blut über das Gesicht.

 

Aus dem schmerhaften Rosenkranz

 

4) JESUS, DER FÜR UNS DAS

     SCHWERE KREUZ GETRAGEN HAT

 

Der Titulus, So hiess die oberhalb des Kopfes angebrachte Schrift (mit den bekannten Buchstaben INRI: Jesus, der Nazarener, König der Juden). Sie musste auf dem Weg zur Hinrichtung um den Hals getragen werden. Der Weg zur Hinrichtungsstätte betrug ca. 800 Meter. Das Wetter war heiss und trocken. Jesus Christus war extrem erschöpft durch die Leiden in Gethsemane, den Verlust von Schweiss und Blut, die Auspeitschung und die Schmerzen der Dornenkrone. Wahrscheinlich litt er an einem traumatischen Schock. Er stolperte und stürzte sicher oft und war schweissgebadet.

 

Der Exactor mortis war verantwortlich für die Hinrichtung und begann zu fürchten, Jesus Christus erreiche sein Ziel nicht. Deshalb befahl er Simon von Kyrene, Jesu zu helfen das Kreuz zu tragen. Dies durfte er laut Kriegsrecht.

Bei seiner Ankunft auf Golgatha war Jesus Christus hochgradig erschöpft und kurzatmig wegen Brustfellergüssen infolge der Auspeitschung. Die Kleider waren am Körper festgeklebt durch das Blut der Auspeitschungswunden. Normalerweise wurden die Kleider nach der Auspeitschung entfernt, wegen der jüdischen Empfindlichkeiten in diesem Fall aber belassen.

Die Soldaten veranstalteten dann ein Würfelspiel um die Kleider. Diese wurden mit Gewalt vom Körper gerissen, was wiederum zu grauenhaften Schmerzen führte.

Da war Jesus Christus, der König der Juden, nackt auf dem Boden, völlig erschöpft – und hatte die Kreuzigung immer noch vor sich!

 

Die Kreuzigung

Mt 27,32 Auf dem Weg trafen sie einen Mann aus Zyrene namens Simon; ihn zwangen sie, Jesus das Kreuz zu tragen.
Mt 27,33 So kamen sie an den Ort, der Golgota genannt wird, das heißt Schädelhöhe.
Mt 27,34 Und sie gaben ihm Wein zu trinken, der mit Galle vermischt war; als er aber davon gekostet hatte, wollte er ihn nicht trinken.
Mt 27,35 Nachdem sie ihn gekreuzigt hatten, warfen sie das Los und verteilten seine Kleider unter sich.
Mt 27,36 Dann setzten sie sich nieder und bewachten ihn.
Mt 27,37 Über seinem Kopf hatten sie eine Aufschrift angebracht, die seine Schuld angab: Das ist Jesus, der König der Juden.
Mt 27,38 Zusammen mit ihm wurden zwei Räuber gekreuzigt, der eine rechts von ihm, der andere links.
Mt 27,39 Die Leute, die vorbeikamen, verhöhnten ihn, schüttelten den Kopf
Mt 27,40 und riefen: Du willst den Tempel niederreißen und in drei Tagen wieder aufbauen? Wenn du Gottes Sohn bist, hilf dir selbst, und steig herab vom Kreuz!
Mt 27,41 Auch die Hohenpriester, die Schriftgelehrten und die Ältesten verhöhnten ihn und sagten:
Mt 27,42 Anderen hat er geholfen, sich selbst kann er nicht helfen. Er ist doch der König von Israel! Er soll vom Kreuz herabsteigen, dann werden wir an ihn glauben.
Mt 27,43 Er hat auf Gott vertraut: der soll ihn jetzt retten, wenn er an ihm Gefallen hat; er hat doch gesagt: Ich bin Gottes Sohn.
Mt 27,44 Ebenso beschimpften ihn die beiden Räuber, die man zusammen mit ihm gekreuzigt hatte.

Aus dem schmerhaften Rosenkranz

 

 

5) JESUS, DER FÜR UNS GEKREUZIGT

     WORDEN IST

 

Bei um 60 Grad abgewinkelten Armen hängt das volle Gewicht des Körpers an jedem Arm. Also bei 70 kg Körpergewicht je 70 kg pro Arm. In der Hohlhand verläuft der Handnerv N. medianus. Da hindurch wird der Handnagel getrieben. Jesus Christus hatte eine stark erniedrigte Schmerzschwelle infolge vollständiger Erschöpfung. Das Festnageln der Füsse ergibt eine Stützfunktion, d.h Lebensverlängerung, ebenfalls verbunden mit unerträglichen Schmerzen. Schon die kleinste Bewegung führt zu intensivstem Schmerz.

 

Durst

 

Seit dem Abendmahl hatte Jesus Christus keine Flüssigkeit mehr eingenommen. Er hatte Blut und Wasser geschwitzt, er hatte Pleuraergüsse infolge der Auspeitschung, er schwitzte infolge der Schmerzen wegen der Dornenkrone, er musste den Kreuzbalken schleppen, man riss ihm die Kleider weg, dann erfolgte die Kreuzigung, er hatte ein Lungenödem („Ödem“ bedeutet „Schwellung“. Bei einem Ödem schwillt ein Körperteil an, weil sich Flüssigkeit im Gewebe ansammelt) und zudem Beinödeme durch die bewegungslose senkrechte Körperstellung

 

Der Körper am Kreuz

Medizinstudenten liessen sich mit Lederriemen an einem Kreuz fest machen. Dabei zeigte es sich, dass der Körper nicht flach am Kreuz liegt, wie dies an allen Kruzifixen der Fall ist, sondern, dass er einen grossen, hohlen Bogen bildet, bei dem nur die Schultern das Kreuz minimal berühren und dann die ganze Wirbelsäule weit vom Kreuz absteht.

 

Bei den Kreuzigungsversuchen kommt es nach kurzer Zeit zu einem Ziehen in den Schultern, zu Schmerzen in den Knien, Füssen, Handgelenken und zu Angstzuständen. Es folgt ein erhöhter Sauerstoffverbrauch, ein Blutdruckanstieg, Muskelkrämpfe in Oberarmen, Brust und Oberschenkeln.

 

Der Speerstich in die Seite

Blut und Wasser entleert sich, wegen Verletzung des Herzens, Pleuraverletzung mit Entleerung pleuraler Flüssigkeit

 

Die Todesursache

Herz- und Kreislaufstillstand wegen Lungenödem und aufgrund von herzbedingtem, verletzungs-bedingtem (traumatischem) und durch zu geringes Blutvolumen bedingtem Schock.

 

Warum starb Jesus Christus innert Stunden?

Er war erschöpft durch die extremen Leiden in Gethsemane. Pilatus’ Ziel war es, Jesus in einen bejammernswerten Zustand zu bringen, um das Volk zu beschwichtigen. Daher die extrem starke Auspeitschung. Dazu kamen die Dornenkrone, die Angst und das Tragen des Kreuzbalkens.

 

Der Brechen der Beine

Das so genannte Crurifragium führt zu einem traumatischen Schock, da ein sich Aufrichten und Atemholen nicht mehr möglich ist. Es kommt zu Blutdruckabfall, Lungenstauung (Lungenödem), Bewusstlosigkeit, Koma und Tod. Manchmal (wenn das Opfer noch lebt) werden die Beine nach der Kreuzabnahme gebrochen, um ein Wegkriechen vor wilden Tieren zu verhindern...

 

„Ihr sollt kein Bein [d.h. keinen Knochen] an ihm [d.h. an dem Passahlamm] zerbrechen.“

 

(2. Mo 12,43–49)

 

 

Als die Soldaten zu dem Kreuz in der Mitte kamen, um dem wahren Passahlamm die Beine zu brechen, weil dadurch das Sterben beschleunigt würde, war Jesus bereits gestorben, und sie unterließen die geplante Handlung. Gott wachte über den Körper seines Christus und ließ nach dem vollbrachten Sühnungswerk außer dem Speerstich, der zum Zeugnis nötig war (vgl. Joh 19,34), keine rohe und ungebührliche Behandlung des Leibes Jesu zu. Er „bewahrt seine Gebeine“ (Ps 34,21).

 

Ist das nicht auch ein Ausdruck der Wertschätzung Gottes für seinen Sohn? Genau wie über den Körper des Herrn Jesus wacht Gott mit Eifersucht über die gesamte Herrlichkeit der Person seines Sohnes. Er duldet nichts, was in irgendeiner Weise dieser Herrlichkeit Abbruch tut.

 

LASST UNS DAHER EHRFÜRCHTIG UND TREU MIT DER PERSON UNSERES ERRETTERS UMGEHEN UND NICHT EINMAL EINEN GEDANKEN IN UNS DULDEN, DER DIE GRÖSSE UND HERRLICHKEIT DES HERRN JESUS IRGENDWIE SCHMÄLERN KÖNNTE!

 

 

Der Tod Jesu

Mt 27,45 Von der sechsten bis zur neunten Stunde herrschte eine Finsternis im ganzen Land.
Mt 27,46 Um die neunte Stunde rief Jesus laut: Eli, Eli, lema sabachtani?, das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
Mt 27,47 Einige von denen, die dabeistanden und es hörten, sagten: Er ruft nach Elija.
Mt 27,48 Sogleich lief einer von ihnen hin, tauchte einen Schwamm in Essig, steckte ihn auf einen Stock und gab Jesus zu trinken.
Mt 27,49 Die anderen aber sagten: Lass doch, wir wollen sehen, ob Elija kommt und ihm hilft.
Mt 27,50 Jesus aber schrie noch einmal laut auf. Dann hauchte er den Geist aus.
Mt 27,51 Da riss der Vorhang im Tempel von oben bis unten entzwei. Die Erde bebte und die Felsen spalteten sich.
Mt 27,52 Die Gräber öffneten sich und die Leiber vieler Heiligen, die entschlafen waren, wurden auferweckt.
Mt 27,53 Nach der Auferstehung Jesu verließen sie ihre Gräber, kamen in die Heilige Stadt und erschienen vielen.
Mt 27,54 Als der Hauptmann und die Männer, die mit ihm zusammen Jesus bewachten, das Erdbeben bemerkten und sahen, was geschah, erschraken sie sehr und sagten: Wahrhaftig, das war Gottes Sohn!
Mt 27,55 Auch viele Frauen waren dort und sahen von weitem zu; sie waren Jesus seit der Zeit in Galiläa nachgefolgt und hatten ihm gedient.
Mt 27,56 Zu ihnen gehörten Maria aus Magdala, Maria, die Mutter des Jakobus und des Josef, und die Mutter der Söhne des Zebedäus.

 

Das Begräbnis Jesu

Mt 27,57 Gegen Abend kam ein reicher Mann aus Arimathäa namens Josef; auch er war ein Jünger Jesu.
Mt 27,58 Er ging zu Pilatus und bat um den Leichnam Jesu. Da befahl Pilatus, ihm den Leichnam zu überlassen.
Mt 27,59
Josef nahm ihn und hüllte ihn in ein reines Leinentuch.
Mt 27,60 Dann legte er ihn in ein neues Grab, das er für sich selbst in einen Felsen hatte hauen lassen. Er wälzte einen großen Stein vor den Eingang des Grabes und ging weg.
Mt 27,61 Auch Maria aus Magdala und die andere Maria waren dort; sie saßen dem Grab gegenüber.

Die Bewachung des Grabes

Mt 27,62 Am nächsten Tag gingen die Hohenpriester und die Pharisäer gemeinsam zu Pilatus; es war der Tag nach dem Rüsttag.
Mt 27,63 Sie sagten: Herr, es fiel uns ein, dass dieser Betrüger, als er noch lebte, behauptet hat: Ich werde nach drei Tagen auferstehen.
Mt 27,64 Gib also den Befehl, dass das Grab bis zum dritten Tag sicher bewacht wird. Sonst könnten seine Jünger kommen, ihn stehlen und dem Volk sagen: Er ist von den Toten auferstanden. Und dieser letzte Betrug wäre noch schlimmer als alles zuvor.
Mt 27,65 Pilatus antwortete ihnen: Ihr sollt eine Wache haben. Geht und sichert das Grab, so gut ihr könnt.
Mt 27,66 Darauf gingen sie, um das Grab zu sichern. Sie versiegelten den Eingang und ließen die Wache dort.

Das Evangelium nach Matthäus, Kapitel 28

Die Botschaft des Engels am leeren Grab

Mt 28,1 Nach dem Sabbat kamen in der Morgendämmerung des ersten Tages der Woche Maria aus Magdala und die andere Maria, um nach dem Grab zu sehen.
Mt 28,2 Plötzlich entstand ein gewaltiges Erdbeben; denn ein Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat an das Grab, wälzte den Stein weg und setzte sich darauf.
Mt 28,3 Seine Gestalt leuchtete wie ein Blitz und sein Gewand war weiß wie Schnee.
Mt 28,4 Die Wächter begannen vor Angst zu zittern und fielen wie tot zu Boden.
Mt 28,5 Der Engel aber sagte zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten.
Mt 28,6 Er ist nicht hier; denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht euch die Stelle an, wo er lag.
Mt 28,7 Dann geht schnell zu seinen Jüngern und sagt ihnen: Er ist von den Toten auferstanden. Er geht euch voraus nach Galiläa, dort werdet ihr ihn sehen. Ich habe es euch gesagt.
Mt 28,8 Sogleich verließen sie das Grab und eilten voll Furcht und großer Freude zu seinen Jüngern, um ihnen die Botschaft zu verkünden.

Die Erscheinung Jesu vor den Frauen

Mt 28,9 Plötzlich kam ihnen Jesus entgegen und sagte: Seid gegrüßt! Sie gingen auf ihn zu, warfen sich vor ihm nieder und umfassten seine Füße.
Mt 28,10 Da sagte Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Geht und sagt meinen Brüdern, sie sollen nach Galiläa gehen und dort werden sie mich sehen.

Der Betrug der Hohenpriester

Mt 28,11 Noch während die Frauen unterwegs waren, kamen einige von den Wächtern in die Stadt und berichteten den Hohenpriestern alles, was geschehen war.
Mt 28,12 Diese fassten gemeinsam mit den Ältesten den Beschluss, die Soldaten zu bestechen. Sie gaben ihnen viel Geld
Mt 28,13 und sagten: Erzählt den Leuten: Seine Jünger sind bei Nacht gekommen und haben ihn gestohlen, während wir schliefen.
Mt 28,14 Falls der Statthalter davon hört, werden wir ihn beschwichtigen und dafür sorgen, dass ihr nichts zu befürchten habt.
Mt 28,15 Die Soldaten nahmen das Geld und machten alles so, wie man es ihnen gesagt hatte. So kommt es, dass dieses Gerücht bei den Juden bis heute verbreitet ist.

 

Der Auftrag des Auferstandenen

Mt 28,16 Die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, den Jesus ihnen genannt hatte.
Mt 28,17 Und als sie Jesus sahen, fielen sie vor ihm nieder. Einige aber hatten Zweifel.
Mt 28,18

Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen:

Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde.

Mt 28,19 Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes,
Mt 28,20

und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiss:

Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.

https://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/mt28.html

„Mein Sohn, glaube nicht, mein Todesleiden dauerte drei Stunden, nein; ich werde wegen der von mir besonders begünstigten Seelen bis zum Ende der Welt im Todesleiden sein."

                                                                                                                                 Jesus an Pater Pio,  1913

 

Gott nahm als Mensch mehr Schmerz und Pein auf sich, als ein Mensch ertragen kann. Er ging diesen Weg für uns weil ER das Ziel dafür als lohnend empfindet. Als allmächtiges Wesen hätte ER Sein Ziel für sich und uns auch viel leichter haben können, dennoch entschied ER sich für den schwersten Weg. Seine Geschöpfe im Himmel bereiten im keine Pein oder Sorgen, wir Menschen auf der Erde ohne Unterlass. Man sollte sich die Frage stellen, warum Gott seine ewige Glückseligkeit geopfert hat und uns nun ertragen muss. Daran denkt man vielleicht eher selten, was Gott als mitfühlendstes vorstellbares Wesen überhaupt,  durchmachen musste und muss.

 

Das hilft uns vielleicht etwas über unsere eigenen Kreuze im Leben hinweg. Wenn Gott soviel Schmerz auf sich nahm und nimmt, und es das Wert war bzw. ist und noch sein wird, dann wird auch unser eigener erlittener Schmerz im Leben seinen Sinn gehabt haben, dessen bin ich mir sicher.

 

Man stelle sich die Frage, ob man sich auch für jemand anderen foltern, martern und kreuzigen lassen würde. Die folgenden Clips sind nicht lang, immer so um 5 Minuten, sind professionell gemacht und geben einen tollen Einblick in das Wesen unseres Herrn und Schöpfers.

 

Wir sollen milde Richter sein und leicht vergeben!

Im "Vater Unser" beten wir "vergib´mir meine Schuld, wie auch ich vergebe meinen Schuldigern." Das sollte man auch so wörtlich nehmen. In Jesus haben wir einen milden Richter, der leicht und gern vergibt, und wir sollten dem Menschensohn darin nacheifern wenn wir selbst über andere urteilen. Ich perönlich versuche niemanden zu verurteilen, sondern bete für ihn, denn wenn er dereinst vorm Richter steht, wird er ohnehin nichts zu lachen haben.

 

Hier sieht man sehr schön, wie leicht ER sogar eine schwere Sünde vergeben kann.

ER ist aber nicht nur die Liebe, sondern auch die Gerechtigkeit. Ausnutzen können wir SEINE Liebe nicht und sollten gar nicht darauf spekulieren das uns alles so einfach vergeben wird.

Aber echte Reue und der Wille es nicht wieder zu tun finden immer Gehör bei IHM.

Geh und Sündige nicht mehr

Das wichtigste Gebot

"Ihr habt gehört, Auge um Auge und Zahn um Zahn...
Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde! Tut denen gutes, die euch hassen. Segnet jene, die euch verfluchen, betet für jene, die euch verfolgen!"

 

Welches Gebot aber ist das Erste von allen?

 

"Höre Israel, der Herr unser Gott ist der einzige Herr, darum sollst du den Herrn deinen  Gott lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft! Das ist das Wichtigste und Erste Gebot, ebenso wichtig ist das Zweite: Du sollst deine Nächsten lieben wie dich selbst. An diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz samt den Propheten"

 

Meister, ganz richtig hast du gesagt: "ER allein, ist der Herr, und es gibt keinen anderen außer IHM, und IHN zu lieben mit ganzem Herzen, ganzem Verstand und ganzer Kraft zu lieben und den Nächsten zu lieben wie sich selbst ist weit mehr als alle Brandopfer und anderen Opfer.


"Du bist nicht fern vom Reich Gottes!"