Im Jahr 1917 bekam die Welt im portugiesischen Fatima eine Warnung des Himmels. Eine apokalyptische Drohung – enthalten im dritten Geheimnis von Fatima – das vom Vatikan nie vollständig veröffentlicht wurde. 1952 gab uns Alois Irlmaier den dazugehörigen Countdown, der nun zu über 70 % erfüllt ist …
Irlmaier gab uns sprichwörtlich den ‚Countdown der Apokalypse‘, denn seine düsteren Prophezeiungen decken sich mit der Offenbarung des Johannes, in der die Wiederkunft Christi zur Erde beschrieben wurde. Die folgenden vier Seiten dieser handeln von dieser schicksalhaften Rückkehr und bilden den thematischen Kern dieser Webseite.
Wir halten uns dabei eng an Irlmaiers Countdown und betrachten auf dieser Seite zunächst den Weg in den Krieg. Auf der nächsten Seite folgt dann der letzte Weltkrieg und sein übernatürliches Ende betrachten wir schließlich auf Seite drei. Auf der vierten und letzten Seite ordnen wir all dies in die Offenbarung des Johannes ein und werfen dabei auch einen Blick auf die paradiesischen Zustände im Friedensreich, das auf den Trümmern der alten Welt errichtet werden würde.
Bevor wir uns aber mit Irlmaiers Countdown befassen, sollten wir von vorne beginnen, denn Gott straft niemals ohne Vorwarnung, so auch dieses Mal...
Unsere Reise beginnt im Jahr 1917. In einer kleinen Stadt namens Fatima (Portugal) wurde der Menschheit ein Ultimatum gestellt. Zum ersten Mal seit der Auferstehung kündigte Gott ein Wunder an. Die Muttergottes erschien den drei Hirtenkindern Lucia, Francesco und Jacinta – gerade einmal 7, 9 und 10 Jahre alt – über einen längeren Zeitraum. Das erste Mal am 13. Mai 1917, als diese ihre Schafe hüteten.
Unter anderem zeigte Maria den Kindern auch die Hölle. Jener Ort, den die Menschen nicht wahrhaben wollen. Auf diese unangenehme Gewissheit folgte aber gleich ein großes Geschenk:
„Ihr habt die Hölle gesehen, auf welche die Sünder zugehen. Um sie zu retten, will der Herr die Andacht zu meinem Unbefleckten Herzen in der Welt einführen.
Viele Seelen kommen in die Hölle, weil es niemanden gibt, der für sie betet und Opfer bringt. Betet, betet viel und bringt Opfer für die Seelen...“
Gott wollte die Verehrung von Mariens unbeflecktem Herzen in der Welt etablieren. Ihr Herz ist frei von Sünde und vollkommen in der Hingabe an Gott. Die „Weihe an Mariens unbeflecktes Herz“ bedeutet, sich bewusst unter ihren besonderen Schutz zu stellen und Gott so zu dienen, wie sie es getan hat. Unsere Hingabe an Maria führt automatisch zu ihrem Sohn, unserem Richter. Es wurde aber auch explizit die Weihe Russlands durch den Papst gefordert:
„Wenn nicht, so wird Russland seine Irrtümer in der Welt verbreiten, Kriege und Verfolgungen der Kirche hervorrufen; die Guten werden gemartert werden, der Heilige Vater wird viel zu leiden haben. Mehrere Nationen werden vernichtet werden. Dann wird sich Russland bekehren und der Welt eine Zeit des Friedens geschenkt werden.“
Was mit den „Irrtümern Russlands“ gemeint war, konnte man im Folgejahr 1918 erahnen, denn da erfolgte in Russland die Oktoberrevolution, der gewaltsamen Etablierung des Kommunismus. Nach dem blutigen Sturz des christlichen Zaren begann eine Schreckensperiode, wie sie die Welt bis dato nicht erlebt hat. Die Verbrechen sowjetischer Terrorherrschaft sind nicht in Worte zu fassen. Kein politisches System hat so großes Leid, Elend und Ungerechtigkeit verursacht.
Damit man den Kindern diese himmlische Warnung auch glaubt, geschah etwas ganz Außergewöhnliches:
Zehntausende sahen minutenlang in eine sich drehende Sonne, die Farben aussandte und auf die Erde zu stürzen schien. Das Besondere am Sonnenwunder ist nicht allein die große Zahl an Augenzeugen, die auf rund 70.000 Menschen geschätzt wird (darunter auch Amerikaner), das Ereignis wurde bereits Monate im Voraus angekündigt, und zwar auf Tag und Stunde genau, „damit alle an die Botschaft glauben“, die die Kinder vom Himmel erhalten hätten.
Der starke Regen jenes Tages hörte zur angekündigten Stunde urplötzlich auf und die durchnässten Zuschauer erlebten das Sonnenwunder:
»Wie ein Blitz aus heiterem Himmel wurden die Wolken beiseite gerissen und die Sonne erschien. Vor den Augen der erstaunten Menge zitterte die Sonne, machte plötzliche unglaubliche Bewegungen außerhalb aller kosmischen Gesetze“ – „Die Sonnenscheibe wirbelte um sich herum in einem wilden Strudel, als plötzlich ein Lärm von allen Leuten gehört wurde. Die Sonne schien sich vom Firmament zu lösen und bedrohlich auf die Erde zu zu rücken.“ - „Das Licht wechselte in ein schönes Blau, als ob es durch die Buntglas-Fenster einer Kathedrale gekommen sei, und verbreitete sich über die Leute, die mit ausgestreckten Händen knieten, weinten, beteten.« Domradio.de
Fatima war solch ein spektakuläres Zeichen, dass es selbst Kritiker verstummen ließ. Avelino de Almeida, Chefredakteur der Lissabonner Tageszeitung „O Seculo“, war einer solcher Skeptiker, der sich an Ort und Stelle einfand. Was er an jenem Tag erlebte, schilderte er folgendermaßen:
»Die Sonne gleicht einer matten silbernen Scheibe, und man kann seinen Blick auf sie richten, ohne dass das Auge den geringsten Schaden erleidet. Sie verbrennt die Augen nicht. Sie blendet sie nicht. ... Die Haltung der Menschen versetzt uns in biblische Zeiten zurück. Verblüfft und mit unbedecktem Kopf schauen sie in den blauen Himmel. Vor ihren geblendeten Augen zittert die Sonne, die Sonne macht ungewöhnliche und schroffe Bewegungen, die allen Gesetzen des Kosmos trotzen, und nach dem typischen Ausdruck der Bauern „tanzt die Sonne“… Ein gewaltiges Geschrei bricht aus, und diejenigen, die sich näher an der Menge befinden, hören einen Schrei: „Ein Wunder! Wunder!“ ...«
Avelino de Almeida (ehemaliger Atheist)
„Dies sind unzweifelhaft echte Zeitungsausschnitte eines Ereignisses in der Geschichte der Menschheit, dass Gott zum ersten Mal nach der Wiederauferstehung
Christi (durch drei Hirtenkinder) im Voraus prophezeit hat, um etwas zu beweisen.“ Biblical.org
Fatima ist ein Bücher füllendes Thema, das vor der Öffentlichkeit aber verheimlicht und unter den Tisch gekehrt wird. Erstaunlich, denn an Berichten gab es wirklich keinen Mangel: „Viele skeptische Reporter waren vor Ort, um einen vermeintlichen Betrug aufzudecken. Ihre unvoreingenommenen Berichte zeigen deutlich, was auch sie glaubten: Dies war keine Massenhypnose oder religiöse Hysterie. Das Wunder war nicht nur für die Gläubigen reserviert – es war: ‚Damit alle glauben können‘.“ Quelle: Meet the Witnesses of the Miracle of the Sun. Wer jetzt vielleicht an „Massenhysterie“ denkt, sollte berücksichtigen, dass auch Menschen in 40 km Entfernung das Wunder gesehen haben, die gar nicht vor Ort in der Menschenmenge waren. Abschließend ein kurzer Videoclip die Glaubwürdigkeit des Sonnenwunders.
Laut dem Ultimatum hing der Friede der Welt neben persönlichen Akten der Versöhnung mit Gott insbesondere von der Bekehrung Russlands ab. Dazu hätte das Land durch den Papst und alle Bischöfe geweiht werden müssen – es wäre dann katholisch geworden und hätte vom Kommunismus abgelassen. Kritiker bemängeln, dass die erfolgten Weihen ungültig waren, da sie nicht in der vom Himmel verlangten Weise erfolgten. Russland ist heute kein katholisches Land, und wie wir auf den Folgeseiten sehen werden, hat es auch vom Kommunismus nicht abgelassen... und auch Lucia
„Laßt Euch nicht täuschen durch die Ereignisse, die in Europa Platz greifen: Dies ist eine Täuschung! Rußland wird nicht bekehrt werden, bis Rußland die Geißel (Peitsche) für alle Nationen wird. Rußland hat die Geißel zu sein, um alle Nationen zu schlagen. Rußland ist das Werkzeug, das der Ewige Vater gebrauchen wird, um die Welt zu bestrafen: Denn Rußland wird den Westen überfallen, und mit Rußland wird China in Asien einfallen.“
- Lucia, eines der Seherkinder aus Fatima, über den Zusammenbruch der Sowjetunion 1989/90Hierzenberger; Nedomansky: Erscheinungen und Botschaften der Gottesmutter Maria. Vollständige Dokumentation durch zwei Jahrtausende, Augsburg 1997
Fatima wurde nicht nur von den Medien verschwiegen, sondern der Inhalt des dritten Geheimnisses wurde auch vorsätzlich vertuscht. Immer wieder gab es Gerüchte und es sickerten durch Whistleblower Informationen über das geheimnisumwitterte dritte Geheimnis durch. Durch sie ist klar, dass es darin um die Unterwanderung der Kirche und die Zerstörung eines großen Teils der Erde geht.
Zur Nichtveröffentlichung des Geheimnisses befragt, äußerte sich seinerzeit Papst Johannes Paul II. – auch unter Verweis auf die Sowjetunion, die man nicht reizen wolle – folgendermaßen:
»Außerdem sollte es ja jedem Christen genügen, wenn er Folgendes weiß: Wenn zu lesen steht, dass Ozeane ganze Erdteile überschwemmen, dass Menschen von einer Minute auf die andere abberufen werden, und das zu Millionen, dann sollte man sich wirklich nicht mehr nach der Veröffentlichung dieses Geheimnisses sehnen.« - Papst Johannes Paul II. (1980)
In einem Radiointerview in der Art Bell Show im Jahre 1997 antwortet Vatikan-Insider Malachi Martin, auf die Frage des Moderators Art Bell, was denn im dritten Geheimnis stehe, antwortete Martin: „Ich kann dir das nicht im Detail verraten, Art. Aber ich kann dir Folgendes sagen: Wenn du wüsstest, was das Geheimnis ist, würdest du wahrscheinlich auf die Knie fallen, in eine Kirche gehen und anfangen zu beten.“ Die Worte von Kardinal Alfredo Ottaviani, der ebenfalls das dritte Geheimnis gelesen hat, gehen in die gleiche Richtung: „Maria gab in Fatima eine allgemeine – und eine geheime Botschaft für den Papst. Gebet und Buße forderte Maria, als die beiden Mittel, die in der Lage sind, schreckliche Strafen abzuwenden, wie sie in der Apokalypse des Johannes einer Welt angedroht wurden, von der man mit dem Propheten sagen kann: ‚Die Erde wurde entweiht durch ihre Bewohner‘.“
1957 führte man ein langes Interview mit der inzwischen erwachsenen Schwester Lucia, einem der Seher-Kinder. Die Gottesmutter sei sehr traurig, da niemand ihre Botschaft und Warnung beachte. Eine schreckliche Strafe würde über die Menschheit hereinbrechen als Resultat der Nichtbeachtung der Wünsche der Gottesmutter. Russland würde das Instrument der Strafe sein, solange seine Weihe nicht vollzogen sei.
„Sagen Sie es allen, die Muttergottes hat es mir oft gesagt: Viele Nationen werden vom Antlitz der Erde verschwinden, Russland wird die Geißel (Peitsche) sein, die Gott erwählt hat, um die Menschheit zu strafen, wenn wir mit unseren Gebeten und den Sakramenten nicht die Gnade seiner Bekehrung erlangen.“ - Schwester Lucia von Fatima
Außerdem mahnte Lucia eindringlich zur sofortigen Abkehr von allen Sünden, da wir in den letzten Zeiten leben und es außer dem Rosenkranz und der Andacht zum unbefleckten Herzen Mariens kein weiteres Mittel mehr zu unserer Rettung von Seiten Gottes geben wird.
Die Botschaft von Fatima wurde bei einer weiteren großen Marienerscheinung im fernen Japan nochmals wiederholt. So erschien die Gottesmutter am 13. Oktober 1973 - dem Jahrestag Fatimas – der Ordensschwester Agnes Katsugo Sasagawa, und warnte durch sie die Welt ein weiteres Mal:
„Wenn die Menschen nicht bereuen und sich nicht bekehren, wird der himmlische Vater über das ganze Menschengeschlecht eine entsetzliche Strafe verhängen. Eine Strafe, weit schlimmer als die Sintflut, eine Strafe, wie sie bis jetzt noch nicht vorgekommen ist. Feuer wird vom Himmel fallen und einen Großteil der Menschheit hinwegfegen, die Guten wie die Schlechten, ohne Priester und Gläubige zu verschonen. Die Überlebenden werden sich in einer solch desolaten Lage wiederfinden, dass sie die Toten beneiden werden. Die einzige Waffe, die du haben wirst, wird der Rosenkranz und das Zeichen sein, das von meinem Sohn zurückgelassen wurde. Bete jeden Tag den Rosenkranz. Mit dem Rosenkranz bete für den Papst, die Bischöfe und die Priester“. Quelle: Gloria.tv
Auch die Warnungen von Akita wurden durch Wunder untermauert, so erlangte die taube Schwester Sasagawa – wie von Maria versprochen – ihr Gehör wieder und eine hölzerne Marienstatue begann zu bluten und zu weinen. Sowohl Tränen als auch Blut waren erwiesenermaßen menschlich. Und der zuständige Bischof urteilte: Die Botschaft von Akita ist die gleiche wie die von Fatima. Im Juni 1988 befand auch Kardinal Joseph Ratzinger – der spätere Papst Benedikt XVI. – endgültig, dass die Ereignisse um Akita glaubwürdig seien und dass Fatima und Akita dieselbe Botschaft hätten. Eine Botschaft, die da lautet: Ein zutiefst gekränkter und verletzter Gott würde den dritten Weltkrieg zulassen, um dann selbst die Apokalypse einzuläuten.
Abschließend die Worte Schwester Lucias, welche sich im Hinblick auf das dritte Geheimnis Pater Fuentes anvertraute:
„Pater, Gott wird die Welt züchtigen, und es wird auf eine schreckliche Weise geschehen.“
Nun mag man derart Religiöses vielleicht ablehnen, aber jetzt kommt Irlmaier ins Spiel.
Ein ganz grundlegender Aspekt bei Irlmaiers Voraussagen ist der, dass sie sich mit vielen anderen europäischen Prophezeiungen decken und man ihn ohne weiteres als repräsentativ für einen Großteil der europäischen Prophetie betrachten kann. Zusammengenommen ergibt sich ein sehr detailliertes Bild der zukünftigen Ereignisse.
Die folgende Doku zum Thema sei an dieser Stelle wärmstens empfohlen. Der Film hat (je nach Uploader) Hunderttausende Aufrufe und ist auch als DVD auf Amazon erhältlich. Er geht anfangs sehr großzügig auf das Thema „Europäische Prophetie“ ein, aber ab etwa Minute 36 geht es dann rund um Irlmaier: Der Seher, der Gauklerprozess, seine zutreffenden Schauen im Zweiten Weltkrieg, der zukünftige Krieg und die dreitägige Finsternis. Der Film ist professionell, sachlich und von einer sehr angenehmen Sprecherin vertont.
Die Doku lässt keinen Zweifel daran, dass die Finsternis unmöglich natürlichen Ursprungs sein kann und es danach zu einer Renaissance des Christentums in Europa kommen würde. Aber eine christliche Einordnung geschieht im Film leider nicht.
Alois Irlmaier wurde 1894 in Scharam (Oberbayern) geboren und starb 1959 in Freilassing. Von seinem Verdienst als Brunnenbauer und Rutengänger musste er Frau, 3 Kinder (eines davon adoptiert) und die Eltern versorgen. Im Zweiten Weltkrieg sorgte er für Aufsehen, als er detailliert jene Orte beschrieb, an denen später Bomben einschlagen würden. Zudem gab er Auskunft über die Aufenthaltsorte im Krieg vermisster Soldaten, wie es ihnen gerade erging und ob und wann sie wieder nach Hause kommen würden. Er bereicherte aber sich niemals an seinen Fähigkeiten, obwohl er sein Leben lang unter finanzieller Not litt, insbesondere nachdem der elterliche Hof abbrannte. Unter dem Nationalsozialismus hielt er seine Fähigkeiten geheim, nach Kriegsende kamen die Ratsuchenden dann aber ganz offen zu ihm, und zwar in Massen – es waren noch immer über 1 Mio. Deutsche vermisst. In allen möglichen Belangen suchte praktisch jeder seinen Rat:
»Bauern fragen, wohin sich ihre Hennen oder Kühe verlaufen haben, wie das Wetter wird und wann sie mähen sollen; Flüchtlinge wollen wissen, wann sie wieder in ihre Heimat zurückkehren können; Bestohlene fragen nach dem Dieb; Frauen wollen wissen, ob „er" sie heiraten wird, ob sie Kinder kriegen, oder ob sie sich scheiden lassen sollen; Mütter forschen nach ihren vermißten Söhnen, selbst die Kriminalpolizei wandte sich schon mehrmals an ihn, verlangte und – erhielt Aufklärung über mysteriöse Mordfälle. Nicht wenige Politiker waren schon da und wollten ihre Erfolgschancen erfahren.« Münchner Merkur-Zeitung, (Oktober 1949)
Zeitgenössische Medienberichte belegen, wie außergewöhnlich groß der Andrang bei Alois Irlmaier war. In den Jahren 1946 bis 1950 suchten 50 bis 100 Menschen pro Tag Irlmaiers Rat. Vor allem am Wochenende – denn er lebte von seinem Beruf als Brunnenbauer. Rechnet man die entsprechenden Zahlenangaben mal hoch, so dürften in diesen 4 Jahren bis zu 30.000 Menschen bei Alois Irlmaier Schlange gestanden haben.
Richtig bekannt wurde Irlmaier durch eine spektakuläre Begebenheit des Jahres 1946. Seinerzeit sah Pfarrer Westenthanner die Menschenmassen und bezichtigte Irlmaier des Betrugs. Es kam zum berühmten „Gauklerprozess“ im Amtsgericht Laufen. Die Verhandlung dauerte 2 Tage und es äußerten sich rund 40 vereidigte Zeugen positiv über die Sehergabe Irlmaiers, teils mit so unglaublichen Einzelheiten, dass dem Richter nichts anderes übrig blieb, als den Seher freizusprechen. Auch die Warnungen Irlmaiers vor den Bomberangriffen auf Freilassing und Rosenheim spielten mit ins Urteil hinein. So warnte er detailliert die Freilassinger vor der kommenden Gefahr:
»In Freilassing wuchs des hellsichtigen Brunnenbauers Ruf, als er ein halbes Jahr vor dem Angriff, an den niemand glaubte, die Zerstörungen voraussah. Er sagte dem und jenem, wie er sich verhalten solle und was er zu erwarten habe, und bezeichnete genau die Stadtviertel, die in Trümmer gehen würden. Man lachte über ihn, aber seine Voraussagen erfüllten sich.« DER SPIEGEL 39/1948
Auch in Rosenheim rettete Irlmaier auf diese Weise viele Menschenleben, so sagte er zutreffend voraus, dass eine Bombe einen großen öffentlichen Bunker treffen, und die Menschen in der
Mitte sterben würden:
»Wenige Tage vor dem schweren Bombenangriff auf Rosenheim weilte Irlmaier in der Stadt am Inn. Haargenau beschrieb er bei dieser Gelegenheit das kommende Unheil. Unter Bezugnahme auf den im Salin-Garten errichteten großen Bunker prophezeite er:, Die, die in der Mitte sein werden, die erwischt es; die, die am Eingang stehen bleiben, denen passiert nix." Das sprach sich herum. Als die Motoren über Rosenheim dröhnten und die Bomben fielen, da wichen tatsächlich die Leute im Bunker in Richtung des Eingangs weg, also dorthin, wo es eigentlich am gefährlichsten war. Bloß ein paar Soldaten, über den Irlmaier spottend, blieben in der Mitte des Bunkers. Und eben dorthin fiel eine Bombe und zerriß die Soldaten; den anderen Menschen geschah nichts.« - Altbayrische Heimatpost, 6. November 1949
Irlmaier sah diesen Treffer bereits, als sich der große Luftschutztunnel noch im Bau befand. Als er an der Baustelle vorbeiging, warnte er die Einheimischen mit folgenden Worten: „Wenn Angriff ist, geht nicht in die Mitte! Denn dort sehe ich lauter Trümmer und Füße und Köpfe herausschauen. Bleibt darum an den Ausgängen stehen!“ Dies sind nur einige der dokumentierten Fälle, wie Irlmaier Menschen während des Kriegs das Leben rettete. Er tat dies immer uneigennützig und die Unterstützung der dankbaren Menschen, denen er geholfen hatte, wurde im Prozess deutlich:
»Mehr als vierzig Zeugen waren geladen. [...] Viele Zeugen bewiesen einwandfrei, daß der Freilassinger Hellseher Tag, Stunde und Ort vieler Bombeneinschläge genauestens vorhersah und dadurch viele Menschen vor dem sicheren Tode retten konnte...« Landshuter Zeitung, 12. April 1950
Eine lebhafte Schilderung des Prozesses durch Prinz Konstantin von Bayern, der Irlmaier einmal besuchte, liest sich wie folgt:
»Der Richter in Rosenheim, ein Herr Landgerichtsrat, wollte den Fall Irrlmeier raschestens erledigt wissen. ‚Ich muß Sie für einen Schwindler erklären‘, forderte er den Angeklagten vor überfülltem Saal heraus, ‚wenn Sie mir nicht an Ort und Stelle einen Beweis für Ihre hellsichtige Begabung liefern können.‘ ‚Einen Beweis?‘ Irrlmeiers Augen weiteten sich merkwürdig. ‚Den kannst du haben!‘ Der Angeklagte stand auf. Er heftete seinen Finger auf den Richter, sagte: ‚Deine Frau zu Hause zieht gerade ihr bestes Kleid an. Ein rotes ist es. Sie empfängt einen Mann, den du nicht kennst. Sie bewirtet ihn mit Kuchen. Sie lacht…‘ ‚Gerichtsdiener‘, unterbrach der Landgerichtsrat, ‚gehen Sie in meine Wohnung nachschauen.‘ Alle im Saal hielten den Atem an, als der Diener zurückkehrte. Er rang nach Luft, so schnell war er gelaufen. Stoßweise berichtete er: ‚So wie es der Herr Angeklagte gesagt hat, so ist es gewesen. Die Frau Landgerichtsrat hatte ein rotes Kleid an. Sie hielt einen Kuchen bereit. Sie läßt dem Herrn Landgerichtsrat ausrichten, ein Jugendfreund von ihr wäre überraschend zu Besuch gekommen.‘ Irlmaier setzte seinen Hut auf und verließ den Saal. Niemand, der ihn daran gehindert hätte. Scheu wichen die Menschen vor ihm zurück. Der Richter hatte große Eile, ihn freizusprechen. Der Name des Hellsehers aus Freilassing kam in aller Mund.« - Konstantin von Bayern, "Nach der Sintflut"
Welch bleibenden Eindruck der Mann bei der Justiz hinterließ, kann man der beglaubigten Urteilsbegründung entnehmen:
[...] Der Angeklagte ist nach wie vor seiner Berufsarbeit nachgegangen, nur am Wochenende hat er sich den Auskunftsuchenden gewidmet, ist dann aber dem Ansturm förmlich erlegen. Demnach gibt auch das Auftreten des Angeklagten keinen Hinweis dafür, dass er Gaukler sei. Er hat im Gegenteil vielen Menschen während des Krieges geholfen die Nervenbelastung des Luftkrieges durchzustehen. Er hat ihnen uneigennützig in schwersten Stunden seelische Beruhigung verschafft, indem er zutreffend vorhersagte, welche Zeit besondere Gefahren mit sich bringe, welche Gegenden, ja welche Häuser besonders gefährdet seien und wie sich die Ratsuchenden verhalten sollten. Die Vernehmung der Zeugen Himpel, Stadler, Wallner, Hiebel und Kaess hat so verblüffende mit den bisher bekannten Naturkräften kaum noch zu erklärende Zeugnisse für die Sehergabe des Angeklagten erbracht, dass dieser nicht als Gaukler (= betrügerischer Hellseher) bezeichnet werden kann. [...]
Auf der Unterseite 3) Irlmaier: Betrüger oder Prophet? ist sehr viel mehr Material über Irlmaier zusammengetragen, denn Irlmaier ist in einzigartiger Weise dokumentiert:
»Einer Frau, die nach ihrem Mann in der Gefangenschaft forschte, sagte er: ›Dein Mann ist schon in der Heimat, bleib morgen daheim, er kommt!‹ Er kam wirklich. Eine Rumänin war kürzlich bei ihm. Der Alois hat sich still versunken hingesetzt und ihr den Heimatort so genau beschrieben, daß die Frau halbverrückt davonlief.« DER SPIEGEL 39/1948
Man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus, aber ich muss mich hier kurzfassen. Bevor uns mit dem Countdown widmen, will ich noch eine letzte überleitende Anekdote anführen. Einerseits um zu zeigen, wie präzise und genau seine Schauen waren:

Im Jahr 1948 ereignete sich in Traunstein ein spektakulärer Giftmordfall: Erhard Vogel, ein 44-jähriger Kaufmann aus Berlin, war nach dem Krieg nach Traunstein gezogen und lebte dort von seiner Frau getrennt mit seiner neuen Geliebten Paula Kratzer zusammen. Nachdem seine Frau überraschend wieder auftauchte, wurde Vogel urplötzlich schwer krank und starb nach fünfmonatiger Leidenszeit an einer Arsenvergiftung. Pikanterweise setzte er nur zehn Tage vor seinem Tod die Geliebte als Alleinerbin ein.
Ehefrau Emmi Vogel suchte Rat bei Alois Irlmaier, der ihr sagte, ihr Mann wurde vergiftet und sie solle die Leiche exhumieren lassen. Tatsächlich bestätigte die Exhumierung Arsenspuren. Aufgrund von Justizfehlern kam Paula Kratzer schließlich nicht ins Gefängnis, sondern eine Nervenheilanstalt. Irlmaiers Hinweise spielten jedoch eine zentrale Rolle bei der Einleitung des Prozesses und wurden im Gericht ausführlich thematisiert. Stephan Berndt fasste dessen seherische Fähigkeiten in seinem Buch „Ein Mann sagt, was er sieht“ auf S. 149 wie folgt zusammen:
»1. Zeitpunkt: Im Frühsommer 1947 sagte Irlmaier voraus, dass Erhard Vogel „vor Jahresfrist“, also innerhalb von 12 Monaten sterben wird. Erhard Vogel starb am 23. Januar 1948, nach rund 8 Monaten.
2. Art des Mordes: Weiter sagte Irlmaier voraus, dass er vergiftet wurde und dass man Gift finden werde.
3. Tathergang: So wie es aussieht, hat Irlmaier auch richtig erkannt, dass dem Mordopfer dreimal Gift zugefügt wurde. Irlmaier sah im Zusammenhang mit der Vergiftung Kuchen, und tatsächlich
brachte die Angeklagte dem Opfer Kuchen ins Krankenhaus. Ob der Kuchen vergiftet war, blieb unklar. Klar war aber, dass sich Erhard Vogels Zustand nach diesem Besuch Paula Kratzers wieder
dramatisch verschlechterte.
4. Zentraler Beweis: Weiter sah Irlmaier, dass das Mordopfer Tabletten im Verdauungstrakt hatte.
5. Gestalt der Täterin und deren soziales Umfeld: Irlmaier konnte die Gestalt der Täterin erkennen: Eine große dunkelhaarige Frau. Und er sah auch deren junge Haushälterin (26 Jahre).
6. Aufenthaltsort des Opfers: Als Erhard Vogel innerhalb des Krankenhauses verlegt wurde, wusste Irlmaier das richtige Stockwerk, die richtige Seite des Flurs und welches Zimmer es war.
Weiter sah er, dass Erhard Vogel später wieder bei Paula Kratzer und nicht mehr im Krankenhaus ist. Jetzt die 100.000 € Frage: Glauben Sie allen Ernstes, dass ein Seher, der solche
Feinheiten so genau und treffsicher „sehen“ bzw. voraussehen konnte, ausgerechnet bei weltpolitischen Dingen, die er über viele Jahre hin (von spätestens 1945 bis 1959) immer wieder sehen
konnte, ohne dazu gedrängt zu werden, und von denen er kurz vor seinem Tode sagte, er sehe sie immer deutlicher - vollkommen falsch liegt?«
Berndts Frage bildet eine schöne Überleitung. In seinem Todesjahr 1959 wurde Irlmaier nämlich gefragt, ob denn seine düsteren Voraussagen bezüglich des Kriegs noch immer gültig wären. Darauf erwiderte er:
„Es hat sich nicht das Geringste daran geändert. Nur weil es näher herangekommen ist, sehe ich es viel deutlicher.“
Und es ist in der Tat erstaunlich, wie alle seine prophezeiten Vorzeichen eines nahenden 3. Weltkrieg eintreten und sie sich immer weiter bewahrheiten. Womit wir auch beim Thema wären.
Caritasschwester Maria Luise Bender absolvierte 1952 Autofahrstunden bei ihrem Fahrlehrer, der im Nachbarhaus von Alois Irlmaier wohnte. Eines Abends kam Irlmaier auf sie mit folgenden Worten zu:
„Mädchen, du erlebst die große Umwälzung, die kommen wird:
Zuerst kommt ein Wohlstand wie noch nie.
Dann folgt ein Glaubensabfall, wie nie zuvor.
Darauf eine noch nie da gewesene Sittenverderbnis.
Alsdann kommt eine große Zahl fremder Leute ins Land.
Es herrscht eine hohe Inflation. Das Geld verliert mehr und mehr an Wert.
Bald darauf folgt die Revolution.
Dann überfallen die Russen über Nacht den Westen.“
2015 war die „Flüchtlingskrise“ im Gange, aber von einem wirtschaftlichen Niedergang war noch nichts zu bemerken, und die Vorstellung eines Kriegs mit Russland war absolut undenkbar. Putin war Deutschlands bester Freund und hielt unter Applaus Reden in deutscher Sprache im Bundestag. Deutschland war weltweit Sinnbild für Wohlstand, Ordnung und innere Sicherheit. Hätte man damals von wirtschaftlichem Niedergang oder gar Krieg mit Russland gesprochen, wäre man ausgelacht worden. Jede Phase des Countdowns war – bis zu ihrem Eintreffen – undenkbar oder zumindest extrem unwahrscheinlich. Aber das macht eine gute Prophezeiung ja auch aus, dass sie eben nicht logisch herleitbar ist.
Für die jüngeren, mitteldeutschen und die ausländischen Leser folgt nun der Weg in die Apokalypse, deren erstes Siegel 1945 geöffnet wurde, als sich alle Völker nach dem Zweiten Weltkrieg mehr oder weniger vom Christentum verabschiedet haben und gegeneinander extrem versündigt haben. Eine gründlichere Einordnung in die Johannes-Offenbarung findet an anderer Stelle dieser Homepage statt.
Aus Sicht unseres frommen Bayern stellte sich Deutschlands Zukunft nach dem Kriege folgendermaßen dar:
Niedrige Löhne, deutsche Tugenden wie Fleiß, Ordentlichkeit, Disziplin, Gründlichkeit und der Hang zur Perfektion bringen das Land wider Erwarten an die Weltspitze. Auch der einfache Mann von der Straße kann sich plötzlich ein Auto leisten. Ludwig Erhard (Einführung D-Mark, Wirtschaftsminister, später Kanzler) proklamiert „Wohlstand für alle“. Ein Eigenheim und sogar Urlaube in ferne Länder werden für immer mehr Deutsche erschwinglich. Einmal in der Woche gibt es jetzt etwas ganz Besonderes zu essen: Fleisch. Der „Sonntagsbraten“ hält Einzug und auch Wurst wird erschwinglich. „Made in West-Germany“ wird weltweit zum Inbegriff für Qualität, Zuverlässigkeit und Erfolg. Ebenso wie die Deutsche Mark als Synonym für Wertbeständigkeit, Sicherheit und Seriosität. Eine solide Währung auf Augenhöhe mit US-Dollar und britischem Pfund. Und später sogar besser. Irlmaier sagte aber schon an anderer Stelle Deutschlands Aufstieg voraus, als diese Prophezeiung sogar noch unglaublicher schien: bereits kurz nach Kriegsende, als jede größere Stadt ein Trümmerhaufen war und die Leute hungerten, weissagte er: „So groß die Not jetzt ist, so groß in 20 Jahren der Überfluss. Schmalz und Butter wird verderben, das Brot verworfen wie die Würste. Die Krämer stehen unter der Tür und rufen, kauft doch was ab. Straßen werden gebaut und jeder Lehrling hat sein Auto.“ (Alois Irlmaier, Kurier-Text, 12. Oktober 1945).
Mit „Glaubensabfall“ ist der Niedergang der katholischen Religion gemeint. Ohne Gott wird die Welt immer böser und im Umkehrschluss Gott auch immer zorniger und strafender. Der verfälschte Katholizismus würde Ursache für alle folgenden Katastrophen sein. Dieser Glaubensabfall fand in zwei Sphären statt:
In der Kirche
Seit dem Zweiten Vatikanum der 60er ist die Kirche nicht mehr wirklich katholisch. Das Konzil protestantisierte die Kirche und man führte in immer weiteren Reformen schleichend einen immer liberaleren Katholizismus ein, der die Kirche in Modernisten und Traditionalisten gespalten hat. Insbesondere die Mystikerin Anna Katharina Emmerick nannte Details dieser katholischen Gegen- oder Scheinkirche, deren Parallelen zur heutigen Kirche frappierend sind. Sie nannte die Situation mit zwei Päpsten, was sich nur auf Benedikt und Franziskus beziehen kann oder den Alleingeltungsanspruch der Kirche durch die eingeführte Religionsfreiheit, in der allen anderen Religionen und Konfessionen die gleichen Rechte eingeräumt wurden.
»Ich sah, wie die Kirche der Abtrünnigen sehr wuchs... Jeder sollte sie betreten, um sich zu vereinen und dieselben Rechte zu besitzen; Sektierer aller Art und ‚Katholiken‘, eine wahre Gemeinschaft der Profanen... dort ist alles ‚schöner‘, so die Abtrünnigen.« —Visionen der seligen Anne Emmerich, 1821
Den Niedergang durch Liberalisierung beschrieben auch andere: „Wenn der Priester bei der Messe mit dem Gesicht zum Volk schaut, dann dauert es nur noch kurze Zeit.“ Egger Gilge (17. Jh.). Auch der Österreicher Egger Gilge sah bereits im 17. Jh. die moderne Messe voraus, die dann 300 Jahre später tatsächlich etabliert wurde und bei der „der Priester mit dem Gesicht zum Volk schaut“, nicht mehr zu Gott vor dem Hochaltar. Die Messe wird heute nicht mehr auf Latein, sondern der jeweiligen Landessprache abgehalten. Vor dem Konzil wurde die Hostie dem Gläubigen direkt auf die Zunge gelegt, der dabei demütig kniete. Bei der modernen Handkommunion nimmt er die Hostie selbst in die Hand, und zwar stehend. Dieser Glaubensabfall in der Kirche sollte immer gravierender werden, man nahm Christus in der Messe immer mehr Ehre und verwässerte und ignorierte schließlich seine Botschaft: „Alles wird im Westen ungehorsam gegen Gott, die Bischöfe streiten untereinander und mit dem Papst. Der Klerus wird vielfach vor die Hunde gehen“, wusste Irlmaier bereits 1945.
Die strengen Regeln für das „Spiel des Lebens“ wurden mehr und mehr durch einen Scheinkatholizismus ersetzt. Ein untrügliches Zeichen vor dem Weltkrieg, so warnte der Mönch von Wismar im Jahr 1709: „In dieser Zeit wird man sich bemühen, die Glaubenssätze in Kirche und Schule zu verdrehen. Auch wird man neue Bücher einführen. Die katholische Religion wird dann sehr bedrängt werden, und man wird sich mit List bemühen, sie gänzlich abzuschaffen. Die Menschen lieben Spiel und Scherz, Lustbarkeiten aller Art um diese Zeit … Aber dann wird’s nicht lange mehr dauern … dann bricht ein furchtbarer Krieg aus.“ (Birkenbaumsage). Eine Kirche ohne Aufruf zur Vermeidung der Sünde, Ermahnung zu Buße, Umkehr und Keuschheit blieb nicht folgenlos:
Im Volk
Mit einer spirituellen Führung, die immer nachsichtiger und toleranter wurde, war die Herde den Angriffen Satans immer schutzloser ausgeliefert. Auch durch das Wirtschaftswunder und die technologischen Fortschritte verlor die Religion, und der Materialismus gewann an Bedeutung. Ohne Not und Leid verlassen die Menschen Gott und suchen ihr Glück in weltlichen Dingen. Natürlich vor allem im Wohlstand, das war schon damals so: Mose führte die Israeliten aus der ägyptischen Knechtschaft und empfing auf dem Berg Sinai die Zehn Gebote, nach denen sie fortan leben sollten. Aber das Volk Israel war nun frei und verließ Gott für ein weltliches Streben nach Glück und Wohlstand. Sie fertigten nicht wirklich eine goldene Statue an; das goldene Kalb ist symbolisch zu verstehen. Das Streben nach Reichtum wurde der wahre Gott der Israeliten. Der undankbare und untreue Mensch sucht Gott erst, wenn er in Not ist, verlässt Ihn aber sofort wieder, sobald es ihm gut geht und er Gottes Hilfe nicht mehr braucht.
Für die Deutschen war das goldene Kalb „des Deutschen liebstes Kind“, das Automobil. Sonntags geht man nicht mehr in die Kirche, aber das Auto wird jetzt jeden Samstag gewaschen. Aus der Kirche tritt man aus, in den ADAC (Allgemeiner Deutscher Automobil-Club) tritt man ein. Die Einstellung zum Mammon (Materialismus) wandelte sich: Bescheidenheit, Demut und Genügsamkeit sind nicht mehr gefragt. ‚Man gönnt sich ja sonst nichts‘ wird dank eines Fernsehspots zum geflügelten Wort, wenn man der Versuchung erliegt und sich Luxus gönnt, den sich jetzt auch immer mehr leisten können. Später kam die ‚Mein Haus! Mein Auto! Mein Boot!‘ - Werbung der Sparkasse, bei der sich 2 Leute gegenseitig mit Fotos ihrer Besitztümer überbieten. Erst wurde der Luxus gerechtfertigt, weil man wusste, dass er nicht gut ist. Mit dem zweiten Slogan wird er schon beworben. Prasserei ersetzte Bescheidenheit. Für die Jugend meiner Zeit war das Kalb die berühmte Levi’s 501 - Jeans, für die Jugend von heute ist es vielleicht das iPhone. Der angebissene Apfel im Logo ist wohl kein Zufall.
Auch der technologische Fortschritt entfernte uns von Gott. Schon 1945 prophezeite Irlmaier: „Die Flüsse wird man aus ihren Betten nehmen, weil man ihre Kraft eine Zeitlang wird brauchen. Man wird immer hochmütiger werden und dem Herrgott alle Ehre nehmen wollen. So wird man falsche Sterne unter den echten schieben (Satelliten). Man wird alle Planeten besuchen, um zu sagen: ‚Gott wohnt nicht dort‘. Doch die Planeten spucken sie aus. Denn es sieht dort aus, wie auf der Welt, bevor Gott sie schuf.“ In der Tat wurden alle Planeten des Sonnensystems inzwischen mit Sonden besucht. Den menschlichen Hochmut sahen auch andere: „Sie werden Gottes spotten, weil sie sich allmächtig zu sein wähnen, von wegen der Wagen, so da durch alle Welt laufen, ohne von lebendigen Geschöpfen gezogen zu werden.“ Bernard Rembolt, genannt „Spielbähn“ (1689 – 1783).
Ohne Not braucht man auch keinen Gott mehr. Seine Gebote verschwanden aus dem Bewusstsein und der Mensch trat an seine Stelle, verkörpert im Humanismus. Dieser unterwirft sich keinem Herrscher oder Gott mehr, sondern stellt den Menschen (mit all seinen Trieben) ins Zentrum. Der Humanismus ersetzte die Religion. Was ist gut und was böse? Was ist erlaubt und was nicht? Ohne Gott brachen zunehmend alle sittlichen Dämme und zunehmend galt: ‚Erlaubt ist, was Spaß macht‘. Dies gilt und galt insbesondere für die Sexualität als zweiter großer Heilsbringer neben dem Wohlstand:
Den Niedergang von Sitte und Moral kündigte Irlmaier lange vor seinem Countdown an. Bereits 1945 prophezeite er: „Man wird alle Ordnung durchbrechen wollen.“ Mit der linken 68er-Bewegung fing es an, und seitdem werden jedes Jahr immer mehr gesellschaftliche Dämme niedergerissen.
Sexuelle Enthemmung
Kleidung kann nicht mehr knapp genug sein: Minirock, Stöckelschuhe und Bikini. Viel zu junge Mädchen schminken sich. Die „Schulmädchenreport“ Sexfilme der 70er Jahre machen pornografische Inhalte den Massen zugänglich. Die linke 68er-Bewegung propagiert dank der entwickelten Verhütungsmittel den bindungslosen Geschlechtsverkehr, die „Freie Liebe“ wird mit Slogans wie „Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment“ beworben. Sogar Pädophilie wird versucht zu rechtfertigen und die Abtreibung, falls außerehelicher Sex zur Schwangerschaft führen sollte, wird legalisiert.
Schon Jugendliche werden in der „Bravo“ Jugend-Zeitschrift an Sexualität herangeführt. Als der Videorekorder auf den Markt kommt und man erstmals (Porno-) Filme aus der Videothek leihen konnte, setzte sich das minderwertige VHS-Formt nur deshalb durch, weil die Pornoindustrie dieses billigere Format bevorzugte. Es kamen Telefonsex Anfang der 90-er Jahre und explizite Darstellungen im privaten Satelliten-TV – auch homosexueller Natur. Was heute im Internet zu finden ist, muss nicht erwähnt werden. Frühsexualisierung im Kindergarten soll bereits den Kleinsten die Unschuld nehmen. Das ist alles aber nicht im Sinne Gottes.
Aufhebung der Geschlechterrollen: Untrügliches Zeichen der Endzeit
Gott erschuf Mann und Frau, damit sie heiraten und in diesem sicheren Hafen der Ehe ihre Kinder großziehen. Ein Kind füchtet nicht so sehr den Tod, sondern die Scheidung der Eltern. Und genau die
wird für den modernen Menschen die Regel. War es in den 80ern noch mit einem gesellschaftlichen Stigma verbunden, wenn man sich scheiden ließ, so ist das heute ganz normal. Im Internet finden
sich sogar Seitensprungportale, bei denen man sich zum Ehebruch verabreden kann. Gleichgeschlechtliche Ehen gibt es auch. Die Grenzen der Geschlechter werden auch operativ aufgehoben: Konnte sich
der Transvestit bisher nur schminken und verkleiden, kann man heute das eigene Geschlecht durch Operationen und Hormone heute scheinbar wechseln. Sogar Mischformen sind nun möglich: „She-Males“
sind Männer mit Silikonbrüsten. Manche wollen sich gar keinem Geschlecht mehr zuordnen. In den 80er-Jahren war die Redewendung, dass jemand „so verwirrt sei, dass er nicht mehr wisse, ob er
Männlein oder Weiblein sei“ ein geflügeltes Wort. Das hätte sich zu jener Zeit wohl niemand träumen lassen, dass es so etwas wirklich einmal geben würde. Der bayerische Seher Mühlhiasl
prophezeite das Phänomen der Aufhebung der Geschlechterrollen bereits um das Jahr 1800: „Weiber in Hosen und Stiefeln, Männer weibisch gewandet; der Glaube wird ganz klein; über den katholischen
Glauben spotten am ärgsten die eigenen Christen: wenn alles baut, nix wie baut wird, überall wird gebaut, die Leute richten sich ein, als ob sie nimmer fort wollen, dann wird abgeräumt; tätet ihr
beten, dass der Herrgott auf Bitten unserer Lieben Frau das Unglück abwendet. Mir glaubt’s niemand, und doch ist’s wahr.“ Der Bauer „Fuhrmannl“ aus Westböhmen (1690–1763) beschrieb das
Gleiche: „Der Bauer wird sich wie der Bürger und der Bürger wie der Adelsherr kleiden. Auch die Weiber wollen dann alle Tage anders gekleidet sein, bald kurz, bald lang; selbst in Mannskleidern
werden sie gehen und verschiedene Farben haben, daß man sich wundern wird. Die Weiber werden die Haare bald gestutzt, bald sonderbar geringelt haben, alle Jahre anders. Was sie heute anziehen,
werden sie morgen wegwerfen oder alle Tage ummodeln. Sie werden ihren Körper nackt zur Schau tragen, um den Männern zu gefallen. Die allerschlimmste Zeit kommt, wenn die Frauen Schuhe tragen,
unter denen man durchsehen kann (gemeint sind vermutlich Stöckelschuhe).“
Der Regenbogen
Nach Jahrzehnten links-atheistischer Dominanz in Medien und Schule ist Gott für die Deutschen ziemlich tot. Er wird offen bekämpft und zutiefst beleidigt: War der Regenbogen einst ein Zeichen der Versöhnung mit den Menschen nach der Sintflut, wird dieses Symbol der Verbundenheit mit den Menschen heute als „Regenbogenflagge“ für alle Formen der Sünde missbraucht. Der Regenbogen symbolisiert alles, was Gott den Menschen verboten hat: andere Götter, andere Spiritualitäten, sexuelle Ausschweifung jeder Art, und sogar für die schlimmste Sünde, die Tötung des eigenen Kindes, müssen Seine eigenen Farben herhalten. Aus dem Symbol der Verbundenheit hat der Mensch eine Kampfansage gemacht.
»Mein Körper, Meine Sexualität, Meine Moral, Mein Leben, Meine Entscheidung!«
Der Mensch hat Gott endgültig vom Thron gestoßen und erkennt keinerlei Werte und Normen mehr über sich an. Er hat sich zu seinem eigenen Gott erklärt, der Glaubensabfall ist abgeschlossen. Was folgt, ist die völlige Sittenlosigkeit: Alles ist erlaubt. Menschen erkennen Sünde nicht mehr als Sünde und erheben sie zum Menschenrecht.
Alles, was Gott uns verboten hat, mit Seinen eigenen Farben zu bewerben, ist wohl der größte Frevel, den die Menschen sich je erlaubten. In der Bibel wurde das Auftreten dieser Sorte Mensch als untrügliches Vorzeichen der Apokalypse klar benannt:
» ...denn zuvor muss der Abfall kommen und der Mensch des Frevels offenbart werden, der Sohn des Verderbens. Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Heiligtum heißt, sodass er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott. [...] und dann wird der Frevler offenbart werden. Ihn wird der Herr Jesus töten mit dem Hauch seines Mundes und wird ihm ein Ende machen durch seine Erscheinung, wenn er kommt. « 2.Thessalonicher 2
Der Antichrist ist meiner Meinung nach der gottesfeindliche Menschenschlag – und keine Einzelperson. Die Gottesfeinde würden dann durch die giftige Luft während der dreitägigen Finsternis getötet werden, das ist vermutlich mit dem „Hauch seines Mundes“ gemeint. Bis zum großen Abräumen gibt es aber zunächst Plagen für jene Gesellschaft, die diese Zustände zugelassen hat. Der Himmel reagiert, und die Strafe zunächst für unsere schwerste Sünde – das Töten unserer Kinder – folgt auf dem Fuße:
Die Flüchtlingskrise 2015: Europas neue Kinder
Die Grenzöffnung führte europaweit zur massiven Zunahme von muslimischen Migranten und deren Einwanderung in die europäischen Sozialsysteme. Die Einwanderung erfolgte vor allem aus Syrien, Afrika und anderen Konfliktregionen über die sogenannte „Balkanroute“, die über die Türkei und Griechenland hinein nach Mitteleuropa führte.
Die Muttergottes sagte 1988 dem inzwischen verstorbenen Seher Renato Baron auf dem italienischen Monte di Christo in Schio im San-Martino-Kirchlein folgende Worte:
„Meine Kinder, wie viele schöne Häuser habt ihr, wie viel Reichtum, wie viel Platz, wie viele schöne Kleider, wie viele Autos, was wollt ihr damit tun, wenn ihr eure Kinder tötet?“
Und hier hält die Madonna inne, sie blickt ihn an und fährt fort:
„Ich sage euch, in nicht ferner Zeit werdet ihr bei euch, in eurem Europa so viele Ausländer hereinkommen sehen, sehr viele, und sie werden den Platz eurer Kinder einnehmen, die ihr getötet habt.“
Und die Madonna ging weinend weg. Wenn Christen nicht in der Lage sind, solche Gesetze zu verhindern, dann muss für die schwerste aller Sünden eben diese Plage ertragen werden. Man könnte meinen, dass sich die Prophezeiung der vielen Fremden bereits mit dem Einlass der Gastarbeiter zu Beginn der 60er erfüllt hat. Das ist aber nicht richtig, weil Irlmaier ausdrücklich sagte, dass die große Zahl fremder Leute dann ins Land käme, wenn eine große Inflation herrsche und das Geld mehr und mehr an Wert verliere. Das war in den 60er und 70er Jahren nicht der Fall. Die Inflation begann erst 2021/22. Somit hat Irlmaier die Flüchtlingswellen angekündigt, die wir seit 2015 erleben.
Nachdem die abgefallene Christenheit mit neuen, ungewollten Kindern beschenkt wurde, da sie ihre eigenen ja nicht haben wollte und stattdessen abgetrieben hat, folgt die nächste Lektion:
Verelendung
Der Glaubensabfall führte dazu, dass der Mensch seine Spiritualität verlor und materialistisch wurde. Wir haben Wohlstand, Ego und Karriere über Gott gestellt. Und unseren Lieblingsgötzen nimmt Gott uns im nächsten Schritt: Die Inflation wurde Anfang des Jahres 2022 großes Thema. Bereits 2008 konnte der Euro nur mit abenteuerlichen Tricks am Leben erhalten werden, aber nun zeichnet sich sein endgültiger Niedergang parallel zum Niedergang Deutschlands ab. Lebenshaltung und Lebensmittel werden aufgrund der inflationierten Währung zunehmend unerschwinglich.
»In der knapp 20-jährigen Ära der EZB kann seit Einführung des Euro im Jahr 2002 bis zum Jahr 2021 ein Wertverlust von fast 80% konstatiert werden.« Quelle
Irlmaiers Inflation kann sich nur auf den Euro beziehen, denn bei Einführung der D-Mark sagte er: „Das neue Geld ist gut, aber hütet euch vor dem, was danach kommt“ und neben der hohen Inflation, gäbe es „vor dem Krieg Steuern, die niemand bezahlen kann“, (erstmals veröffentlicht 1976). In der Tat wird die Steuerlast erdrückend, die BRD hat noch nie solch hohe Steuereinnahmen gehabt – und trotzdem reicht es nicht. Das Ausbluten der Deutschen fände laut Irlmaier durch „drei Raubritter“ statt, nämlich Finanzamt, Banken und Versicherungen. Auch mit dieser Weissagung steht Irlmaier nicht alleine da, aus dem 18. Jahrhundert ist Folgendes überliefert:
„Es werden so viele verschiedene Steuern aufkommen, daß die Obrigkeiten nicht mehr wissen, was für Namen sie ihnen geben sollen. Den großen Krieg werden nur wenige Menschen überleben. Die Umgebung von Pilsen wird eine große Rolle spielen. Wer nicht wenigstens zwei Meilen von diesem Ort entfernt ist, soll auf Händen und Füßen wegkriechen, weil alles weit und breit in Grund und Boden vernichtet wird.“ - der böhmische Bauer Josef Naar, genannt »Fuhrmannl« (1691–1763)
Die Deutsche Bank, die US–Banken, die Euro-Zone, sogar der Schweizer Franken und der Yen sind in Schwierigkeiten. Den Niedergang des Fiat-Geldsystems, in dem Zentralbanken ohne irgendeine Deckung Geld drucken dürfen, verdeutlichen am besten die Edelmetallpreise. Kostete 1 Gramm Gold 2002 gerade einmal 10 Euro, muss man 2025 sagenhafte 120 Euro berappen. Silber hat allein in 2025 um 150 % zugelegt. Es sind nicht die Edelmetalle, die teurer werden, sondern die Währungen, die an Kaufkraft verlieren. Auch die Zentralbanken kaufen erheblich mehr Edelmetalle, als sie öffentlich ausweisen. Ab einem gewissen Punkt bleibt den Banken nichts andere mehr übrig, als massenhaft Geld zu drucken, was dessen Wert dramatisch sinken lässt. Eine Hyperinflation führt zu sozialen Unruhen, weil das Leben unbezahlbar wird und Sozialleistungen nicht mehr aufgebracht werden können. Es kommt zur Nahrungsmittelknappheit, politischer Instabilität bis hin zu offener Revolution und Bürgerkrieg.
In Fatima drohte Maria mit der Verbreitung der Irrtümer Russlands (Sozialismus, Marxismus, Kommunismus). Man muss leider feststellen, dass sich diese Warnung erfüllt hat– und das hat Folgen, denn Sozialismus funktioniert nicht...
Für alle nennenswerten europäischen Großmächte sind bürgerkriegsähnliche Zustände prophezeit: Deutschland, England, Italien und Frankreich. Abgesehen von England, muss der Zerfall des Euro hier mit hineinspielen, weil dies alle Länder gleichzeitig trifft. Irlmaier benannte ja auch den Wertverlust des inflationierten Geldes direkt davor. Aber er prophezeite auch ein goldenes Zeitalter nach den Katastrophen, inklusive der Wiederkehr der Monarchie. Wie wäre so etwas denkbar? Gemäß der europäischen Prophetie ist die Antwort recht simpel: Die Politiker versagten so gründlich, dass das Vertrauen in die Demokratie zerstört würde.
Britischer Konfliktforscher: „Fast alle Voraussetzungen für Bürgerkriege in Westeuropa sind erfüllt“
»Der Professor am Londoner King’s College beschäftigt sich mit den Bedingungen für Bürgerkriege und bewaffnete Aufstände... Die Begriffe Bürgerkrieg und Westeuropa passen eigentlich nicht zusammen – zumindest nicht in der gängigen Vorstellung der Bewohner dieser geordneten Breiten. Doch genau das trügt, sagt David Betz. Der Professor am Londoner King’s College beschäftigt sich mit den Bedingungen für Bürgerkriege und bewaffnete Aufstände. Er geht davon aus, dass es schon in den nächsten Jahren in unserer Weltgegend zu solchen Konflikten kommen kann. Damit ist er einer der ganz wenigen Forscher seiner Disziplin, die das öffentlich sagen. Doch hinter verschlossenen Türen sprächen viele seiner Kollegen davon, sagt Betz.« Quelle: www.berliner-zeitung.de, 23.08.2025
Professor Betz sieht zwei potenzielle Konfliktherde für Bürgerkrieg:
Zum einen wären da die postnationalen Eliten, die gegen das Interesse ihrer Bevölkerungen handelten und für die das Konzept des Nationalstaats überholt sei. Für die führenden Klassen westlicher Gesellschaften (Politik, Medien, Lehrer, Teile der Wissenschaft – also die gebildete Schicht, die sich auch selbst als Elite empfindet), sei das Konzept des Nationalstaats mit territorialen Grenzen überholt. Diese Eliten würden laut Betz die normale Bevölkerung immer mehr gegen sich aufbringen, da ihre Politik und Entscheidungen gegen das Interesse und Wohl der indigenen Bevölkerungen gerichtet sei.
Politiker und Parteien sind immer häufiger Ziel von Angriffen
»Schmähungen, Schimpftiraden, Faustschläge: Immer mehr Politiker werden laut offiziellen Zahlen Opfer von Angriffen aggressiver Bürger. Besonders die Attacken auf Mitglieder der Ampelparteien sind gestiegen.« Der Spiegel, 2023
Menschen würden unter Strafandrohung gezwungen, biologische Tatsachen zu leugnen und Dinge gutzuheißen, die sie innerlich verabscheuen. Es gäbe laut Betz einen rein ideologisch getriebenen wirtschaftlichen Niedergang, einhergehend mit dem Zerfall der Demokratie, der Bürokratisierung, Wokeness, Tribalisierung, nicht mehr bezahlbare Energie als Folge der radikalen Klimapolitik, eine Überprivilegierung von Minderheiten zu Lasten der Mehrheit und durch die vielen Auflagen eine Deindustrialisierung. Das alles habe zur Folge, dass Europa sich selbst verstümmele und die Leistungsträger fliehen, was zu Dysfunktionalität führe.
Der zweite potentielle Konfliktherd wären nach Betz die vielen geburtenstarken Zuwanderer. In Großbritannien (dort lebt Professor Betz) habe es nie eine Wahl gegeben, bei der die Wähler sich bewusst für unbegrenzte Migration entschieden hätten. Offiziell hieße es immer „Kontrolle“ und „Begrenzung“ in der Realität würde das genaue Gegenteil geschehen.
Irlmaier hatte in den 50er Jahren eine seltsame Vision, die er nicht deuten konnte: „Am Rhein sehe ich einen Halbmond, der alles verschlingen will. Die Hörner der Sichel wollen sich schließen. Was das bedeutet, weiß ich nicht.“
Die Einwanderung in die europäischen Sozialsysteme ist gefährlich. Wenn man viele Menschen abhängig vom Staat macht und ihnen dann plötzlich diese Unterstützung entzieht, weil das Geld plötzlich nichts mehr wert ist oder der Staat zahlungsunfähig wird, dann holen sich die hungernden und frierenden Menschen eben gewaltsam, was sie benötigen.
Das alles führe zum Vertrauensverlust in die eigenen Eliten und nach Herrn Betz bedeutet dieses Vertrauen eben – wenn es verloren geht – die Vorbereitung oder die Möglichkeit vom Bürgerkriegen.
Professor Betz steht mit dieser Ansicht nicht allein. Auch andere Bürgerkriegsforscher wie Jean Sévillia warnen vor Bürgerkrieg:
„Zerrissenheit der Gesellschaft“, „Ohnmacht des Staates“ – wie der Bürgerkrieg beginnt.
Wann geht eine Nation zur Selbstzerstörung über? Der französische Historiker Jean Sévillia hat mit einer Vielzahl von Experten Bürgerkriege und ihre Entstehung auf Muster untersucht. Besonders eine Zahl treibt ihn zur Sorge. Quelle: www.welt.de, 25.11.2025
Für jede größere europäische Nation ist vor dem Krieg ein mehr oder weniger großes „linkes Chaos“ angezeigt, teilweise sogar die offene Machtergreifung durch Kommunisten, wie etwa für Italien. Für die großen Nationen liegen für die letzte Phase vor dem offenen Kriegsausbruch interessante Prophezeiungen vor:
Wohlstand war das einzige, was die BRD zusammen hielt. War die BRD nach dem Zweiten Weltkrieg bereits mit nie enden wollenden Reparationsleistungen an alle Kriegsteilnehmer belastet, so musste sie ab 1990 auch noch das von Kommunisten heruntergewirtschaftete Mitteldeutschland wieder hochpäppeln. Es folgten die EU mit ihren südlichen Pleiteländern, die „Bankenrettung“ 2008, die „Euro-Rettung“, die „Griechenland-Rettung“, Millionen Migranten, Corona und Energiewende haben Deutschland ökonomisch nun den Rest gegeben. Diese Entwicklungen bis zum Kollaps wurden übrigens auch geweissagt.
Die gewaltsame Teilung Deutschlands in Ost- und West durch die Sieger und die finanzielle Ausbeutung durch Drittstaaten wurde vor Jahrhunderten geweissagt. So heißt es im prophetischen Lied der Linde (verfasst vor 1850):
„Fremden Völkern front dein Sohn als Knecht,
tut und läßt, was ihren Sklaven recht,
grausam hat zerrissen Feindeshand,
eines Blutes, einer Sprache Band.
Zehre, Magen, zehr´vom deutschen Saft,
bis mit einmal endet deine Kraft,
krankt das Herz, siecht ganzer Körper hin,
Deutschlands Elend ist der Welt Ruin.“
Deutschlands Kraft endet, und ohne den Wohlstand, der die Bevölkerung ruhig stellt, ist ein Zerfall wohl denkbar. Teile Deutschlands würden laut Prophetie aufseiten Russlands gegen den Westen kämpfen. Der Pfarrer aus Baden (1922):
„Der Norden Deutschlands wird bolschewistisch werden. Auch Westfalen wird in die Hände der Bolschewiki fallen.“
Über die Endphase des Weltkriegs sagte er:
„Es werden dann schwere Kämpfe mit den Franzosen am Niederrhein stattfinden, wobei Köln hart heimgesucht wird. Aus dem Süden Deutschlands wird ein aus Süddeutschen und Österreichern gebildetes Ordnungsheer anrücken, das immer mehr Zuzug bekommen wird. Im Verein mit den rheinischen und französischen Truppen wird es die Bolschewiken (von Norddeutschland), Russen und Preußen (Ostdeutsche) vollständig niederwerfen.“
In den sozialen Netzwerken wird die Unzufriedenheit mit dem „Westen“ immer spürbarer, und Sympathien für Putin sind deutlich zu vernehmen, besonders bei den Ostdeutschen. Die Teilstaaten DDR und BRD wurden niemals wirklich ein geeintes Land. Trotz der Wiedervereinigung 1990 ist da immer noch ein tiefer Graben. Den maroden Westen vor Augen, finden heute sogar in Westdeutschland nicht nur pro-russische, sondern sogar pro-sowjetische (!) Demonstrationen statt:
Teile Ost – und Norddeutschlands würden also mit den Russen gemeinsam kämpfen und untergehen (auf Norddeutschland bezogen, darf man das wörtlich nehmen). Die Gottesmutter sagte zu Elena Leonardi in den 70er Jahren:
„Russen und Preußen werden Italien mit Krieg überziehen und die Kirchen als Pferdeställe gebrauchen...“. Deutsche, die aufseiten Russlands kämpfen, sagten voraus: der katholische Pfarrer aus Baden (1923), Elena Leonardi (1970er Jahre), Hl. Pfarrer von Ars (19. Jh.), Antonius von Aachen (18. Jh.), und andere. Im Lied der Linde von 1850 heißt es nach den Katastrophen: „Gottes Held, ein unzertrennlich Band schmiedest du um alles deutsche Land.“ Dass der große Monarch, der Russland schlagen würde, und der hier als „Gottesheld“ bezeichnet wird, alle deutschen Gebiete für immer vereinigen würde, deutet darauf hin, dass es vor seinem Machtantritt zu einer Teilung Deutschlands gekommen ist. Im Lied der Linde ist nach Deutschlands Kollaps auch ein Bürgerkrieg angedeutet: „ […] Deutschlands Elend ist der Welt Ruin. Ernten schwinden doch die Kriege nicht, und der Bruder gegen Bruder ficht.“ Es ist also von einem Bruderkrieg die Rede und vom Norweger Johannson ist überliefert: „Deutschland wird vom Osten angegriffen. Deutsche werden gegen Deutsche kämpfen.“ Das alles deutet auf wirtschaftlichen Zusammenbruch hin, an dessen Ende die Deutschen gegeneinander kämpfen würden. Über die Zeit nach der Finsternis heißt es: „Deutschland hat sich vereinigt aus seinem unablässigen Zwist und wieder einen Bund geschlossen, fester als der alte, welcher in Trümmer gegangen...“ Hanns Tobias Velten, (1865). In den Feldpostbriefen ist zu lesen, vor dem Krieg würde man das Kreuz wieder hervorholen, aber es sei zu spät und die Katastrophen nicht mehr aufzuhalten. Das kann sich nicht auf das atheistische Ostdeutschland beziehen, denn dort gibt es praktisch keinen Glauben mehr. Demzufolge würde sich Westdeutschland nach der Revolution auf seine christlichen Wurzeln besinnen, und Ostdeutschland auf seine sozialistische Vergangenheit.
Die Skandale des „Westens“, bestätigen die Ostdeutschen in ihren traditionellen Ressentiments, und das alte Feindbild des dekadenten und verdorbenen Westens wird wieder lebendig. Die untere Grafik zeigt das Wahlverhalten der Deutschen 2023 laut Statista. So wählt die überwältigende Mehrheit der Ostdeutschen die (vermeintlich) patriotische AfD.
Die scharfe Trennung im Wahlverhalten zwischen Ost und West ist unübersehbar. Allerdings ist der AfD-Patriotismus nicht den westlichen Werten verbunden (Christentum, freie Marktwirtschaft), sondern ist nach Osten orientiert. Die AfD sucht das Heil nicht in der erfolgreichen alten BRD mit ihren christlichen Werten und freier Marktwirtschaft, die seit dem roten Globalisierungs-Kanzler Schröder und der ostdeutschen Merkel zunehmend verloren gegangen ist, sondern ganz woanders:
„Hätte er die Wahl“, so der AfD Spitzenpolitiker Bernd Höcke, dann würde er die Deutschen nicht dem Imperium der USA zuschlagen, sondern „dem traditionellen Osten“ – und damit gemeint ist an die Seite der Russen. Diese Homepage wurde 2022 begonnen, und die Idee, dass Deutschland sich noch einmal teilen könnte, erschien absurd. Genauso abwegig, wie 2015 ein Krieg mit Russland erschien.
Aber im März 2024 wird auch eine erneute Teilung Deutschlands denkbar: Die Affäre um abgehörte Planspiele deutscher Offiziere über den Einsatz deutscher Lenkflugkörper („Taurus“) gegen Russland. Die Taurus-Affäre als geplanter Angriff auf russisches Territorium könnte die „2 + 4 Verträge“ nichtig machen, auf denen die Wiedervereinigung beruht. Der Osten des vertragsbrüchigen Deutschlands würde dann offiziell wieder russische Besatzungszone. So fragt auch Peter Haisenko: Gefährdet das abgehörte BW-Gespräch den Bestand der BRD? Pläne der NATO, in Rostock eine Basis zu errichten, würden den 2 + 4 Vertrag ebenfalls aufkündigen.
Der Sozialismus mache also genau das, was er am besten kann: Er ruiniere mal wieder ein Land. Der Crash des Euros, Verelendung bis zum Hunger und innere Krisen würden einen erneuten Zerfall der BRD in West- und Ostdeutschland bedingen. Die Destabilisierung würde solch extreme Ausmaße annehmen, dass sogar der Zusammenbruch der Lebensmittelversorgung zu befürchten ist:
»In nicht allzu ferner Zeit wird also gehamstert und geplündert werden wie in den Kriegsjahren. Vom Otto Normalverbraucher bis hin zu den Migranten, die uns dann gerade noch gefehlt haben. Eine hungernde Bevölkerung ist heute nicht vorstellbar und schwer unter Kontrolle zu bringen. Da wird es gebietsweise anarchistische Zustände geben, weil die Polizei solchen Situationen nicht gewachsen sein wird. Leergefegte Supermärkte treiben die Leute zu den Bauern aufs Land und dort holen sie sich, was sie brauchen. Pleite gegangene Länder und Banken werden das Flüchtlingsproblem noch übertreffen.«
Posch Sen, „Der Rappe ist auf der Zielgeraden“
Der Rappe, als schwarzes Pferd der apokalyptischen Reiter, steht für Hunger und Inflation. Wir sehen die Bauernproteste 2024, weil es ihnen zunehmend unmöglich gemacht wird, die Bevölkerung zu ernähren und im Februar 2025 warnt der Metro-Chef, dass es für Europa zunehmend schwierig wird, genügend Nahrungsmittel zu beschaffen.
„Einmal werden in den Städten Unruhen ausbrechen, dann wird gestohlen und geplündert. Die Städter ziehen aufs Land und wollen den Bauern das Vieh nehmen, dann muß sich der Bauer fest auf seine
Sachen setzen, sonst stehlen sie ihm das Hemd unter dem A***h weg. Aber diese böse Zeit geht schnell vorüber und hernach kommt eine schöne Zeit.“
Alois Irlmaier
Glaubt man den Feldpostbriefen des Andreas Rill, würde der Volkszorn exzessiv sein. So schrieb Rill über die Visionen des prophetischen Franzosen am 24. August 1914: „Denn es kommt die ganze Lumperei auf und es geht wild zu in den Städten.“ Das Volk würde mit den Soldaten aufstehen und man solle unter dieser Zeit kein Amt oder dergleichen annehmen, denn „alles käme an den Galgen oder würde unter der Haustür aufgehängt, wenn nicht an Fensterblöcke hin genagelt; denn die Wut unter den Leuten sei entsetzlich, denn da kämen Sachen auf, unmenschlich“. Auch von Irlmaier ist überliefert: „Es kommen schlimme Zeiten. Höhere werden auf der Straße totgeschossen oder hingerichtet.“ Alois Irlmaier (1955).
Zusammengefasst: Die Ostdeutschen würden sich vom (vermeintlichen) Westen desillusioniert, dem „traditionellen Osten“ zuwenden, dem neuen Ostblock. Die Westdeutschen ihrerseits würden wieder vom Sozialismus abfallen (bis auf die Norddeutschen) und sich auf die alten Werte besinnen. Jeder der beiden Teilstaaten würde dann sein Erbe aufgreifen und für seinen früheren Block im Dritten Weltkrieg kämpfen.
Die Warnung der Muttergottes von Fatima hat sich erfüllt. Die Irrtümer Russlands breiteten sich auf der ganzen Welt aus. Die Ideen, die einst Imperien in den Ruin trieben, finden jetzt in den westlichen Demokratien neue Stimmen und Unterstützer. Ihre Fehler sind vergessen, ihre Opfer werden ignoriert. Nirgends sieht man das deutlicher als in Frankreich, wo linke Gewalt extreme Ausmaße annimmt und das land quasi schon mitten im Bürgerkrieg steckt.
Wie für Deutschland, sind auch für die anderen europäischen Kontinentalmächte Italien und Frankreich bürgerkriegsähnliche Unruhen prophezeit. In ihrem Ausmaß seien sie sogar noch gravierender. Wirklich hochkochen würden die Unruhen zunächst in Frankreich, was ja für Revolutionen bestens bekannt ist.
„Zuerst wird die Stadt mit dem eisernen Turm sich selbst anzünden und Revolte mit der Jugend machen. Der Stunk geht um die Welt ... Die Stadt mit dem eisernen Turm geht im Feuer unter, aber nicht durch den Krieg. Die eigenen Leute zünden an, Revolution wird sein!“„Die Stadt mit dem eisernen Turm wird das Opfer der eigenen Leute. Sie zünden alles an, Revolution ist und wild geht’s her.“
Eine weitere überlieferte Schilderung:
»Eine große Stadt – die Stadt mit eisernem Turm (Paris?) wird brennen, aber nicht, weil ‚die von Osten‘ das Feuer gelegt haben. Die Bewohner werden ihre eigene Stadt in Brand setzen und sie später dem Erdboden gleichmachen. Auch in Italien wird es schrecklich zugehen. Tausende werden ums Leben kommen, und der Papst wird aus Rom flüchten. Viele Priester sollen umgebracht, die Kirchen vernichtet und verwüstet werden. In Amerika werden ebenfalls große Brände und Unruhen sein, im Osten dagegen eine Revolution und Bürgerkriege, bis das Kreuz und der christliche Glaube wieder zu Ehren gekommen sind.« - „Dieser Mann prophezeit den Krieg“, Hans Burgstaller
Irlmaiers Brände finden in der Gegenwart tatsächlich statt, so brannte Paris 2023 als Reaktion auf eine Rentenreform. Insgesamt wurden damals 903 Brände registriert. Mehrere Feuerwehren hatten sich den Demonstranten angeschlossen, die für die Abschaffung der Rentenreform und den Rücktritt von Macron eintraten, und verweigerten das Löschen. Ebenfalls sprach Irlmaier ausdrücklich von Jugendlichen und an der Stelle erinnert man erinnert sich vielleicht noch an die Proteste migrantischer Jugendlicher aus dem Jahre 2005, als tausende Autos in Paris und seinen Vororten angezündet wurden. Während und kurz vor dem Angriff Russlands auf Westeuropa würden die Brandanschläge inbesondere in Paris gewaltige Ausmaße erreichen. Wer könnte der Urheber sein? Irlmaier sprach von „eigenen Leuten“ und „der Jugend“. Wir bekommen aber indirekt noch mehr Information, so zitierte die „Herzdame“-Illustrierte aus dem Jahr 1950 Irlmaier wie folgt:
»Ich sehe eine Stadt mit vielen Häusern und mit einem großen eisernen Turm. Das wird Paris wohl sein. Das brennt und wird dann nicht mehr sein…‘ Auf die Frage, wie das möglich sein könne, da ja am Rhein der Ansturm völlig zusammenbreche, hören wir etwas von einer ‚inneren Sache‘ und können uns also zusammenreimen, daß hier die ‚fünfte Kolonne‘ eine Revolution anzettelt, die einen grausamen und vernichtenden Bürgerkrieg zur Folge hat. Ähnliche weissagt unser Mann auch vom Süden: von Italien. In diesem Zusammenhang deutet er auch an, daß der Vatikan in Übersee Zuflucht finden wird.«
Als „fünfte Kolonne“ bezeichnet man innere Feinde, die für einen äußeren Feind wissentlich oder unwissentlich als Saboteure arbeiten. Irlmaier bezog sich auf kommunistische Subversion im Inneren Frankreichs. Kommunisten im Nachbarland wurden auch vom hl. Pfarrer von Ars benannt:
„Die Kommunisten von Paris werden sich nach diesem Misserfolg überall in Frankreich verbreiten und vermehren. Dann ergreifen sie die Waffen und bedrängen die Ordensleute. Ein Bürgerkrieg bricht überall aus, und diese schlechten Leute werden Führer in Norden, Osten und Südwesten Frankreichs. Sie sperren viele Personen ein und metzeln viele nieder. Sie versuchen, alle Priester und Ordensleute zu töten, aber das dauert nicht lange an. Die Leute werden meinen, dass alles verloren ist. …“
Pierre Maximin Giraud (1835-1875) nutzte eine wenig schmeichelhafte Bezeichnung für die Urheber der Brände:
„Von den Preußen wird Paris nicht niedergebrannt werden, sondern von seinem eigenen Gesindel.“
Paris und ganz Frankreich würden von schweren inneren Unruhen heimgesucht und Kommunisten würden in mehreren Teilen Frankreichs offen die Macht ergreifen. Daraufhin würden sie die katholische Kirche verfolgen und viele Priester und Ordensleute würden von ihnen ermordet.
Irlmaiers Brände sind in Paris inzwischen fast obligatorisch geworden. Als ein krimineller Migrant starb, wurden fast 500 öffentliche Gebäude niedergebrannt. 40.000 Polizisten waren im Einsatz. Massenplünderungen, Verwüstung der Städte, die Gewaltspirale eskalierte. Linke nutzen solche Vorfälle, um die Polizei als Rassisten zu diffamieren und die Opfer – oft vorbestrafte Kriminelle, zu Märtyrern zu machen. Sie instrumentalisieren die Unruhen, um die Staatsgewalt zu delegitimieren und das Land zu destabilisieren. Angesichts der tiefen Zerrüttung der multikulturellen Gesellschaft und der Gewaltbereitschaft bestimmter Milieus hat der Rechtsstaat in Frankreich an vielen Stellen kapituliert. Französische Polizisten werden angewiesen, Problemviertel komplett zu meiden und bestimmte Verbrechen erst gar nicht mehr zu verfolgen. In den meisten Banlieues herrscht das Faustrecht. Hier ein interessanter Artikel dazu auf Tichys Einblick. Im April 2022 gingen die Franzosen auf die Straße, weil sie sich mit Putins Russland solidarisieren.
Auch nach Marie -Julie Jahenny, einer stigmatisierten französischen Heiligen, würden Europas Revolutionen hier beginnen. Frankreich sei dann aber auch das erste Land, das sich wieder stabilisieren würde. Im Krieg gegen Russland es eine tragende Rolle spielen, hier würde sich der Widerstand formieren, wie wir auf der Folgeseite sehen werden.
Auch England würde vor dem Krieg innerlich erschüttert:
„Man wird nah an dieser Katastrophe sein, wenn in England die Unruhen beginnen. Man wird es an diesem Zeichen erkennen, wie man den Sommer erkennt, wenn der Feigenbaum anfängt zu blühen.“
Pater Nectou, 18. Jh.
In England begann es zeitgleich mit dem „Arabischen Frühling“ zu brodeln, und zwar im Jahr 2011. Focus Online berichtete damals: »In London fing es an, und inzwischen breiten sich die Krawalle wie ein Flächenbrand über England aus. In den Städten randalieren und plündern Chaoten, die Polizei ist oft überfordert. Erinnerungen an die Unruhen in den Pariser Vororten (von 2005) werden wach.« Seit 2011 befinden wir uns also auf dem Weg hin zur Katastrophe. Weitere Unruhen und Gewaltausschreitungen gab es dann wieder 2016 und den Folgejahren:
Gewalt-Exzesse in ganz England!
»Die Gewalt breitet sich wie ein Flächenbrand aus. Ob in Sunderland ganz im Norden, in Liverpool oder in der Universitätsstadt Bristol im Süden – überall kommt es zu Straßenschlachten, Attacken auf die Polizei, Autos oder Geschäfte. An manchen Orten hat die Polizei die Lage nicht mehr im Griff.« Quelle: Bild.de (2024)
Briten zeigen „Flüchtlings-Hotels“ den Stinkefinger
»Es brodelt in Großbritannien! In mehreren Städten in England, Schottland und Wales ist es am Samstag erneut zu Protesten gegen illegale Einwanderung gekommen. Besonders entzündet sich die Stimmung an der Unterbringung von Flüchtlingen in Hotels.« Quelle: Bild.de (2025)
Auch für Italien sind blutige Verfolgungen prophezeit, die vor allem mit der katholischen Religion und dem Kommunismus zu tun haben. Das Land würde sogar den Glauben verraten und zum Kommunismus übertreten. Die Abwendung von Gott hat als Strafe immer schwere innere Unruhen zur Folge, denn wer sich von Gott abwendet, der wird vom Teufel ins Chaos geführt. Das gilt im Besonderen für Italien, dem Sitz der Christenheit, das den Glauben vor Kriegsausbruch verrät.
„In Italien wird sich der Kommunismus erheben, um Rom, das Herz der Christenheit, zu erobern...“
- Barbara Becher / Schwester Dolorosa
„Padre, werden auch wir die Kommunisten an der Macht haben?“ – „Sie werden sie überraschend erreichen… ohne Schwertstreich … Wir werden sie über Nacht an der Macht sehen.“ Padre Pio (1887–1968), auf die Frage eines Gläubigen.
‚Ohne Schwertstreich‘ bedeutet friedlich: Italien würde also durch Wahlen oder anderweitigen Regierungswechsel kommunistisch. Das wäre dann ein markantes Vorzeichen des kommenden Krieges. Damit das Zentrum der Christenheit zum atheistischen Kommunismus wechselt, muss die Kirche als spirituelles Bollwerk in eine schwere Krise geraten. In der Tat ging es auch in Italien nach dem Zweiten Vatikanum mit der Religion rapide bergab. Eine Entwicklung, die auch der Himmel mit Unmut zur Kenntnis nahm:
Es ist der 11. Februar 2013: Papst Benedikt XVI. erklärt seinen Rücktritt. Ein historisches Ereignis! Der letzte Rücktritt eines Papstes war vor 719 Jahren. Noch in derselben Nacht schreitet Gott persönlich ein und schickt eine unmissverständliche Botschaft der Warnung an die Menschheit: Ein greller Blitz schlug direkt in den Petersdom ein.
Ein greller Blitz schlug direkt in den Petersdom ein. Der Himmel warnte uns, dass jenes, was nach Benedikt kommen würde, nichts Gutes sei. Auch die Presse war ob dieses Zufalls verwundert:
Der Diener Gottes tritt zurück – dann fährt der Blitz darnieder
»War vielleicht doch Gottes Hand im Spiel? Bilder zeigen, wie wenige Stunden nach der Rücktrittsankündigung von Papst Benedikt XVI. ein Blitz in den Petersdom einschlägt.« SRF (2013)
Eine weitere Meldung:
Blitz schlägt im Petersdom ein – Zufall oder Zeichen?
»Das grelle Licht stoppt auf dem Foto abrupt am Kreuz auf der Kuppel. Ausgerechnet über dem Symbolbau der katholischen Macht auf Erden. Ausgerechnet an diesem historischen Tag. Nur Stunden zuvor hat Papst Benedikt XVI. seinen Rücktritt angekündigt. Wie aus dem Nichts taucht der zuckende Blitz am düsteren Himmel auf. Er strahlt hell, wird etwas schwächer und taucht dann den Platz kurz in gleißendes Licht. Ein Blitz ausgerechnet jetzt im Petersdom? Über der Krypta mit den Papstgräbern, wo auch der Apostel Petrus liegen soll.« Quelle: WELT (12.02.2013)
Bemerkenswert ist ebenfalls, dass nach dem Tode Papst Benedikts am 31.12.2022 über der Gnadenkapelle in Altötting, einem bayrischen Wallfahrtsort, den Benedikt XVI. des Öfteren besuchte, ein Regenbogen entstand. Ein Gunstzeichen des Himmels?
Benedikts Tod war für Kenner der Malachias-Weissagung aus einem weiteren Grund bemerkenswert:
Weissagung zum Papst: Der Nächste soll der Letzte sein
»Wer wird der neue Papst, woher kommt er? Laut einer alten Weissagung steht die Herkunft des neuen längst fest. Und seine Zukunft sieht düster aus. Glaubt man einem alten Schriftstück, steht zumindest die Herkunft des Nachfolgers von Benedikt XVI. fest: Er wird ein Italiener sein, ein Römer. Und er wird der letzte seiner Art sein.“ So steht es in einer Weissagung, die einst unter dem Namen Malachias verfasst wurde.: 112 Orakelsprüche für 112 Päpste. Diese Weissagungen haben sich tief in die römische Volksfrömmigkeit eingegraben. So sehr, dass in der Basilika St. Paul vor den Mauern an den Seitenschiffen, unterhalb der Fensterzone, Mosaik-Medaillons eingelassen wurden.
Jedes von ihnen zeigt in historischer Reihenfolge das Bild eines Pontifex, für die Päpste der Zukunft wurden bereits leere Rahmen gesetzt. Ihre Zahl aber entsprach genau den nach der Malachias-Prophetie noch zu erwartenden Petrus-Nachfolgern. Wenn alle Rahmen ein Papstbildnis trügen, dann gehe die Welt unter, so der Aberglaube. Im 112., dem letzten und einzigen längeren Spruch verkündet er: »Während der schrecklichen Verfolgung der heiligen römischen Kirche wird Petrus, ein Römer, regieren. Er wird die Schafe unter vielen Bedrängnissen weiden. Dann wird die Sieben-Hügelstadt zerstört werden, und der furchtbare Richter wird sein Volk richten. Ende.« Spiegel Panorama (Bild: „Scottgun“, Flickr)
Die Prophezeiung endet also mit dem 112. Sinnspruch, der das letzte Pontifikat ankündigt. Danach solle das Jüngste-Gericht bevorstehen. Ursprünglich galt die Malachias-Prophezeiung als Fälschung
des 16. Jh., aber Duccio di Buoninsegna, ein Künstler des 14. Jahrhunderts, hat Malachias und seine Sinnsprüche nachweislich bereits zwischen 1308 und 1311 dargestellt.
Auch wenn Franziskus offensichtlich nicht der letzte Papst war, wollte sie dennoch anführen, da sie meiner Meinung nach bisher falsch interpretiert wurde. Die Zählweise der bisherigen Päpste war
vermutlich nicht korrekt, so kam Hermann Hiery zu dem Schluss, dass es noch weitere Päpste nach Franziskus geben müsse, und Franziskus nicht der Papst der Apokalypse sei. Er sah seine
Neuinterpretation auch gleich bestätigt:
„Religio depopulata, ‚verwüstete Religion‘ oder freier auch als Flucht aus der Religion übersetzbar, gehört nach der von mir neu geschaffenen Ordnung der Weissagung zu Johannes XXIII. Dass das Zweite Vatikanische Konzil genau diese Folgen gehabt hat, ist aus der Sicht eines Allgemeinhistorikers unbestritten... Sollte die Papstweissagung des Malachias tatsächlich echt sein, dann werden zumindest unsere Kinder und Enkel Zeitzeugen der Apokalypse sein.“
- Hermann Hiery, Lehrer für Neueste Geschichte an der Universität Bayreuth. Quelle: Die Tagespost
Wenn also irgendwann ein echter Italiener Papst werden sollte, darf man sich gerne an Malachias erinnern. Vor allem auch, wenn es ein Papst ist, der die traditionelle Lehre vertritt. Franziskus spielte eine ganz andere Rolle:
„Das Werk des Teufels dringt auch in die Kirche ein, und Kardinäle werden sich gegen andere Kardinäle stellen, Bischöfe gegen Bischöfe. Die Priester, die mich verehren, werden von ihren Mitbrüdern verachtet und behindert werden. Kirchen und Altäre werden geplündert. Die Kirche wird voll sein von solchen, die Kompromisse akzeptieren und der Teufel wird viele Priester und geweihte Seelen verführen, ihre Berufung zu verlieren. Der Teufel wird besonders unerbittlich gegen die gottgeweihten Seelen vorgehen.“ - unsere Liebe Frau von Akita.
In der Phase der eskalierenden Bürgerkriege zöge Gott Seine schützende Hand vom Vatikan, und gibt ihn den Wölfen preis. Einerseits wird die Kirche im Blut von Verrätern gereinigt, anderseits wird es viele Märtyrer geben, durch die viele Seelen erretten werden.
Über die Verfolgung des Heiligen Vaters liegen uns einige Prophezeiungen vor, die unter anderem besagen, dass er infolge einer kommunistischen Revolution in Italien aus Rom flüchten wird, und zwar innerhalb des Jahres, in dem der Dritte Weltkrieg ausbrechen soll. Italien würde das erste westeuropäische Land sein, das von Russland angegriffen und im Norden eingenommen würde. Wohl ohne allzu großen Widerstand, denn zu diesem Zeitpunkt sei es bereits nicht mehr Teil des Westens, offen kommunistisch und italienische rote Brigaden würden zusammen mit den eingefallenen Russen den Klerus blutig verfolgen...
»Der Vatikan wird von kommunistischen Revolutionären gestürmt werden. Sie werden den Papst verraten. Italien wird einen großen Umsturz erleben und durch eine große Revolution gereinigt werden.« (Elena Leonardi, 1970er Jahre)
Kurz bevor Russland in Italien einmarschiere, gelänge einem künftigen Papst gerade noch die Flucht... Auch Ilrmaier sah diese Papstflucht und die vielen toten Priester, wusste aber nicht recht einzuordnen, wieso die Geistlichen getötet würden:
„lm Stiefelland bricht eine Revolution aus, ich glaube, es ist ein Religionskrieg, weil sie alle Geistlichen umbringen. Ich sehe Priester mit weißen Haaren tot am Boden liegen. Hinter dem
Papst ist ein blutiges Messer, aber ich glaube, er kommt ihnen im Pilgerkleid aus. Er flieht nach Südosten oder übers große Wasser, genau kann ich es nicht sehen. Hernach wird er die Krönung
feiern. Wir müssen viel beten, daß die Gräuel abgekürzt werden.“ Alois Irlmaier
Ergänzend dazu aus „Blick in die Zukunft“ (1955, Seite 93):
„Im Stiefelland geht es auch drunter und drüber, viele Geistliche werden grausam umgebracht, wenige
werden übrigbleiben von denen, die nicht flüchten können. Ich sehe eine rote Masse. Und gelbe Gesichter sehe ich dazwischen und gegen Süden zu. Der Papst kommt ihnen aber aus und flüchtet im
Pilgergewand übers Wasser oder ans Wasser. Dort nimmt er seinen Sitz auf kurze Zeit, kehrt aber wieder zurück, wenn die Ruhe wieder hergestellt ist.“
Die „gelben Gesichter“ beziehen sich vermutlich auf asiatisch anmutende russische Truppen, so ist Russland ein Vielvölkerstaat, bei dem manchen Ethnien fast wie Chinesen ausschauen. Das Massaker im Vatikan und die Flucht des Papstes ist ein oft geschautes Ereignis, so heißt es im ersten Feldpostbrief des Andreas Rill:
„Dann sagt er, dass der regierende Papst dabei sei beim Friedensschluss, aber zuvor aus Italien fliehen müsse, da er als Verräter hingestellt wird. Er kommt nach Köln, wo er nur einen
Trümmerhaufen findet – alles kaputt.“
„Hierauf wird zu Köln am Rhein die Krönung des neuen Kaisers, der das Heer geführt hat, stattfinden durch den Papst, der bei der Revolution in Rom nach der Schweiz geflohen
war.“ Pfarrer aus Baden
(1923).
„Rom zerhaut wie Vieh die Priesterschar, schonet nicht den Greis im Silberhaar. Über Leichen muß der Höchste fliehn, und verfolgt von Ort zu Orte ziehn“,
heißt es im Lied der Linde und auch der hl. Papst Pius X. war tief bestürzt von seiner Vision, in der der italienische Klerus getötet, und ein Papst über die Leichen seiner Brüder flüchten muss:
„Was ich gesehen habe, ist fürchterlich! Werde ich das sein oder einer meiner Nachfolger? Ich weiß es nicht. Mit Sicherheit kann ich nur sagen: Ich habe den Papst aus dem Vatikan fliehen sehen und dabei trat er auf die Leichen seiner Priester. Sagt es niemandem, solange ich lebe.“ - Hl. Papst Pius X., 1910
„Da erscheint ein Umriß von Italien... "Uneinigkeit und Streit, und Blut wird in den Straßen fließen bei der Revolution." Ich will euch ein Zeichen zur Warnung geben, wenn es soweit ist: Wenn ihr seht, wenn ihr hört, daß in Rom eine Revolution im Gange ist wenn ihr seht, daß der Heilige Vater flieht, Zuflucht sucht in einem anderen Land, wißt ihr, daß die Zeit reif ist.“ - Veronika Lueken (14. September 1976)
„Rußland wird durch alle Nationen Europas marschieren, vor allem aber durch Italien, wo es seine Fahne auf die Kuppel des Petersdomes aufpflanzen wird... Wenn man nicht betet, wird Rußland Europa überrennen und es einnehmen ... zuerst Italien; es wird ein großes Blutbad anrichten und vieles in Trümmer legen... Ein großer Teil von Rußland wird verbrannt werden, auch andere Nationen werden von der Fläche des Erdbodens verschwinden... Kardinäle und Bischöfe werden sich dem Papst widersetzen; er wird angeklagt werden, und man wird ihm schaden.“
Elena Leonardi (1953), Quelle: „Das steht der Welt noch bevor“, Anton Angerer
Der Seher von Papst Johannes Paul II., Wladyslaw Biernacki (um 1980) sah Folgendes:
„Es wird die Hölle auf Erden sein. Seine schrecklichste Phase wird dreieinhalb Monate dauern. Der Dritte Weltkrieg wird in Italien beginnen. Dort wird eine blutige Revolution ausbrechen, die
in der Vatikanstadt selbst ihren Anfang haben wird.“Quelle: Schauungen.de
„Russland wird über alle Nationen Europas marschieren, besonders über Italien, und noch viel mehr Verderben und Verwüstung bringen, und es wird seine Fahne über der Kuppel des Petersdoms hissen. Italien wird durch eine große Revolution auf eine harte Probe gestellt werden, und Rom wird in Blut gereinigt werden für seine vielen Sünden, besonders die der Unreinheit! Die Herde wird zerstreut werden und der Papst muss sehr leiden.“
Elena Aiello, 15. April 1960
Italien wird von Gott für seinen Abfall streng bestraft.
Die sieben Siegel der Offenbarung zu erklären wäre zu viel an der Stelle. Alle Siegel inklusive der vier Apokalyptischen Reiter (die ja die ersten 4 Siegel darstellen) werden unter »Die Apokalypse und das Friedensreich« erklärt. An der Stelle sei nur gesagt, dass die apokalyptischen Reiter (Unterwerfung, Bürgerkrieg, Inflation und Hunger, Weltkrieg) nun, während des Massakers in Rom bereits galoppieren. Nur hat der Weltkrieg Westeuropa bislang noch nicht erfasst. Das fünfte Siegel versteht man aber leicht und ist mit der katholischen Prophetie rasch in Einklang zu bringen: Den Kindern aus Fatima wurden auch gemeinsame Visionen zuteil, unter anderem sahen sie einen Engel, der drohend ein flammendes Schwert hielt und dessen Flammen und Funken die Erde anzuzünden drohten. Mit der anderen Hand zeigte der Engel auf die Erdkugel und rief: „Buße, Buße, Buße“.
Neben dem Engel stand Maria, und von ihrer rechten Hand ging ein Lichtschein aus, der die Flammen des Schwertes zum Erlöschen brachte. Der Zorn Gottes konnte durch Buße und Marias Fürbitte also gemildert werden, das sollte uns dieses Bild mitteilen. Im Umkehrschluss: Kommt die Welt dem Ultimatum von Fatima nicht nach, wird die große Drangsal und die Apokalypse eingeläutet. Die Kinder sahen aber noch mehr:
Sie sahen einen in weiß gekleideten Bischof, den sie für den Papst hielten. Es wurden auch verschiedene andere Bischöfe, Priester, Ordensmänner und Ordensfrauen gezeigt, die einen steilen Berg hinaufstiegen und auf dessen Gipfel sich ein großes Kreuz befand. Bevor der Heilige Vater den Gipfel erreichte, durchquerte er eine große Stadt, die teilweise zerstört war. Er betete für die Seelen der Leichen, denen er auf seinem Weg begegnete, wobei er von Schmerz und Sorge gedrückt und mit wankendem Schritt zitternd voranging. Nach seiner Ankunft am Berg kniete er zu Füßen des großen Kreuzes nieder und wurde dort von einer Gruppe Soldaten getötet, die mit Feuerwaffen und Pfeilen auf ihn schossen. In ähnlicher Weise starben nach und nach die Bischöfe, Priester, Ordensleute und weltliche Personen, Männer und Frauen unterschiedlicher Klassen. Unter den beiden Armen des Kreuzes befanden sich zwei Engel. Jeder von ihnen hielt ein Aspergil aus Kristall in der Hand. Das ist ein Gefäß, mit dem man Weihwasser auf Gegenstände und Menschen spritzt, um diese damit zu segnen. Die beiden Engel sammelten damit das Blut der Märtyrer auf und tränkten damit die Seelen, die sich Gott näherten. Interessanterweise sprachen die Seherkinder von ‚Seelen, die sich Gott nähern‘ und auf die Märtyrerblut gesprengt würde. Eine Formulierung direkt aus der Apokalypse, so heißt es im fünften Siegel:
Die Märtyrer vergangener Jahrhunderte vor Gottes Thron aus der Offenbarung, müssen also noch auf Märtyrerblut von der Erde warten, bevor Gott sie rächen würde. Fatima und das fünfte Siegel beziehen sich auf die bevorstehende Reinigung Roms und der Christenheit im Blut.
»Wenn ihr eine Nacht von einem unbekannten Licht erhellt seht, dann wisst, dass dies das große Zeichen ist, dass Gott euch gibt, dass Er die Welt für ihre Missetaten durch Krieg, Hungersnot, Verfolgungen der Kirche und des Heiligen Vaters bestrafen wird.« -
unsere Liebe Frau von Fatima, (1917)
Dieses Zitat wird oft im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg genannt, bezieht sich aber auf einen zukünftigen Dritten Weltkrieg. Bevor die große Drangsal für die Menschheit einsetze, gäbe Gott der Welt und den Gläubigen ein spektakuläres und unübersehbares kosmisches Zeichen: Kurze Zeit, vermutlich nur Tage oder Wochen bevor Russland über das krisengeschüttelte Westeuropa herfalle, würde aller Wahrscheinlichkeit nach eine Supernova am Himmel erscheinen. Sie ist das große kosmische Zeichen Gottes für die Gläubigen, sich auf die endzeitliche Drangsalszeit vorzubereiten.
Dieses kosmische Spektakel wurde nicht nur in der Moderne geweissagt. Mindestens zwei weitere katholische Quellen des Mittelalters haben vor Krieg (und Finsternis) Ähnliches beschrieben:
„Viele und schreckliche Zeichen werden am Himmel erscheinen, die Sonne wird sich verdunkeln und sich blutig rot zeigen. Zwei Monde zugleich wird man vier Stunden lang sehen, umgeben von erstaunlichen Dingen.“
- Ceasarius von Heisterbach, (ca. 11. Jahrhundert)
Nun würde ich die genannten 4 Stunden nicht allzu wörtlich nehmen. Die zweite mittelalterliche Prophezeiung, die uns weitere Information zu Kontext und Zeitpunkt des unbekannten Lichts gibt, stammt vom Mönch Hepidannus von St. Gallen, dem ein Engel folgendes prophezeite:
„Wenn dieser Stern als weithin leuchtendes Feuerzeichen erscheinen wird, dann ist die Zeit nahe, wo jene Tage über die Menschheit kommen werden, von denen ich zu Dir gesprochen habe. Dann sind die Tage vieler gezählt wie die Tage der Ernte, wenn der Schnitter die Sichel wetzt. Aber die Zeit, wann jenes Zeichen am Himmel erscheinen wird, vorher zu wissen, ist keinem Sterblichen gegeben. ... 'Siehe!' von Mitternacht gegen Mittag ist heute die Erde getrennt und die Menschen haben sich in zwei Heerlager gespalten gegen Süd und gegen Nord. Und der Norden zieht gegen den Süden als Feind, der Sohn gegen den Vater, und das Unglück folgt ihm über die Berge wie die Nacht dem Tage. Aber es wird bald ein Tag anbrechen, da wird ein Licht aufgehen um Mitternacht im Norden und heller strahlen wie die Mittagssonne des Südens. Und der Schein der Sonne wird verbleichen vor jenem Lichte. Alsbald aber wird sich eine dunkle Wolke lagern zwischen jenem Licht und der Menschheit, die danach hinblickt. Ein furchtbares Gewitter wird sich aus dieser Wolke bilden. Es wird den dritten Teil der Menschen verzehren, die dann leben werden. Und der dritte Teil aller Saatfelder und Ernten wird zerstört werden. Auch der dritte Teil der Städte und Dörfer, und überall wird große Not und Jammer sein.“
- Hepidannus v. St. Gallen, 11. Jh.
Ein nie dagewesenes Licht am Himmel während einer Kriegssituation, und eine Dunkelheit, die 1/3 der Menschen töten wird? Das klingt verblüffend nach dem Weltkrieg, der durch die dreitägige Finsternis beendet würde. Eine weitere Prophezeiung des mysteriösen Lichts gibt uns etwas mehr zeitlichen Kontext, es käme nämlich zur Zeit von Irlmaiers Glaubensabfall:
„Mit dem Glauben geht es bergab, und alles wird verdreht. Kennt sich niemand mehr aus. Die Oberen glauben schon gar nichts mehr, die kleinen Leute werden irre gemacht. In der Kirche spielen sie Tanzmusik, und der Pfarrer singt mit. Dann tanzen sie auch noch, aber draußen wird ein Himmelszeichen stehen, das den Anfang vom großen Unheil ankündigt. Es steht gegen Norden ein Schein, wie ihn noch niemand gesehen hat, und dann wird ringsum das Feuer aufgehen.“ - Sepp Wudy (1914)
Wie bei Hepidannus erscheint das Licht im Norden. Auch nach Wudy kündigt das Licht, gemäß der Prophezeiung der Gottesmutter, den „Anfang vom großen Unheil“ an, dessen Vorzeichen es ist. Es ist eines der letzten Vorzeichen des Dritten Weltkrieges, vor dem die Gottesmutter 1917 in Fatima gewarnt hat, und der keineswegs durch die Welt-, Völker- und Menschenweihen Papst Johannes Pauls II. abgewendet wurde. Auch nicht durch die kürzlich stattgefundene Weihe Papst Franziskus’, wie einige irrtümlich meinen.
Das unbekannte Licht, das heller strahlt als die Mittagssonne des Südens, das um Mitternacht erscheint und die Nacht zum Tage macht, müsste kurze Zeit vor der Flucht des Papstes erscheinen und auch während des Krieges noch am Himmel stehen. Da stellt sich natürlich die Frage:
Es kann kein Polarlicht sein, denn das ist nicht heller als die Sonne und Polarlichter sind auch kein unbekanntes Phänomen oder erscheinen als zweiter Mond am Himmel. Was könnte aber heller leuchten als die Sonne? Eine explodierende Sonne natürlich! Das Licht wird mit aller Wahrscheinlichkeit die erdnächste Supernova in der Geschichte der Menschheit sein, nämlich die des roten Sterns „Beteigeuze“. Er ist der Hauptstern im Sternbild des Orion und man rechnet seit einigen Jahren mit seiner Explosion:
Heller Beteigeuze weckt Hoffnungen auf ein Supernova-Spektakel
»Hell, dunkel, hell, dunkel - Helligkeitsschwankungen sind für den roten Überriesen Beteigeuze nicht ungewöhnlich. Aber zuletzt leuchtete er deutlich heller als normal. Steht sein Ende bevor? Weil der Himmel sich kurzzeitig dramatisch verändern würde und es für jedermann sichtbar ist, wäre wahrscheinlich die ganze Welt in heller Aufregung«, sagt Bryan Penprase, Astronom an der Soka University of America. Die Sterngucker von einst neigten dazu, Supernovae als schlechte Omen zu betrachten, sagt Penprase« www.spektrum.de
Könnte eine Supernova überhaupt so hell leuchten auf der Erde? Ja! Supernovae können sogar heller als eine ganze Galaxie leuchten und erreichen absolute Helligkeiten von -14 bis -21 Magnituden, was dem Zehnmilliardenfachen der Sonnenleuchtkraft entspricht. Ebenfalls fragt man sich auf Spektrum.de und andernorts, ob Beteigeuze nicht schon längst explodiert sei? Vermutlich ist er das auch, denn es dauert durch die große Entfernung rund 650 Jahre, bis man das hier auf der Erde bemerken würde. Die untere Animation zeigt, wie man sich das Ereignis hier unten auf der Erde vorstellen könnte:
Laut Prophetie blieben Reste der Supernova auch während des Kriegs noch sichtbar am Himmel zurück, das deckt sich mit der Wissenschaft:
Riesen-Stern droht zu explodieren – wird Beteigeuze ein
zweiter Mond am Himmel?
»Die Explosionswolke würde wochen – oder sogar monatelang so hell wie der Vollmond am Himmel leuchten« Focus.de (2020)
Ich halte diese Prophezeiung für plausibel, denn auch Irlmaier sah im Zusammenhang mit dem Dritten Weltkrieg ein besonderes Licht am Himmel stehen, und wählte die auch noch die gleiche Formulierung, wie der Focus:
„Am Himmel steht ein zweiter Mond.“
Kurz nach diesem Himmelsspektakel müsste die Flucht des Papstes stattfinden. Das kommunistische Italien, die Supernova und der Fluchtpapst sind zwei unübersehbare Vorzeichen für die Gläubigen, dass nun die große Drangsal unmittelbar bevorsteht, an deren Ende die lang ersehnte Wiederkunft Christi und das Zeitalter des Guten und der Gerechtigkeit bevorsteht. Als Startschuss lässt Gott eine Sonne explodieren.
Bevor wir uns dem prophezeiten Krieg widmen – abschließend eine kurze Zusammenfassung. Wir haben auf dieser Seite die Etappen von Irlmaiers Countdown bis zum Kriegsausbruch betrachtet. Bei genauerem Hinsehen zeichnet sich hierbei ein Muster ab. Die Prophetie zeichnet das Bild eines verdorbenen Israels (das die Christenheit ist), das Gott verlassen hat und sich dem Wohlstand verschrieben hat. Zunächst einmal bekommt die abgefallene Christenheit eine ganze Menge ungewollter Kinder aus aller Herren Länder, als Ersatz für die eigenen, die es auf dem Altar des Individualismus getötet hat. Danach wird der innere Friede genommen, bis zum offenen Bürgerkrieg. Und auch der Wohlstand wird in Armut verkehrt, bis hin zu Hunger. Und dann würde Gott sein abgefallenes Volk mit offenem Krieg überziehen.
Man muss die Genialität dahinter durchaus anerkennen und ich greife an der Stelle vorweg, wenn ich sage, dass sowohl dem prophezeiten Krieg als auch der 3-tägigen Finsternis eine ähnlich verblüffende Logik innewohnt.
Es ist beruhigend zu wissen: Gott straft niemals ohne Vorwarnung. Kurze Zeit, vermutlich nur Tage oder Wochen bevor Russland Westeuropa angreifen und Norditalien erobern wird – würde eine Supernova am Himmel erscheinen. Sie ist das große kosmische Zeichen für die Gläubigen, sich auf die endzeitliche Drangsalszeit des Weltkriegs und der Verfolgung durch die Kommunisten vorzubereiten.
Nach der Supernova müsse also ein Papst das kommunistische Italien fluchtartig verlassen. Bevor Italien also nicht kommunistisch und der Papst nicht geflohen ist, braucht man auch keine Angst vor einem Weltkrieg in Westeuropa zu haben. Auch müsse Deutschland durch eine Revolution wieder in Ost- und West zerfallen sein.
Das sind sehr markante, unübersehbare Entwicklungen, die sicher noch einige Jahre in der Zukunft liegen.
Außenpolitisch würden sich vor dem offenen Weltkrieg ebenfalls unübersehbare Entwicklungen abgezeichnet haben, wie wir auf der nächsten Seite sehen werden. So würde ein wiedererstarktes Russland die Türkei vernichtet haben und Jerusalem belagern. Aus der Belagerung Jerusalems erwüchse der Weltkrieg, von dessen Eintreten Irlmaier überzeugt war:
„Die Leute meinen immer, daß alles so werden müßte, wie sie es wünschen. Ich aber seh’ genau, daß ein neuer Krieg über uns kommen wird. Zuerst bringen sie den Dritten um, auch einen Hochgestellten. Zwei haben sie schon ermordet. Da drüben muß er dran glauben, wo die Sonne aufgeht (Osten), und dann bricht es los über Nacht.“ - Alois Irlmaier
Dass der Krieg kommen wird, ist leider sehr wahrscheinlich geworden, denn alle drei von Irlmaier geschauten Schlüsselereignisse des Krieges sich bereits am Horizont abzeichnen...
Weiter mit Phase 7: »Dann überfallen die Russen den Westen!«
