Spirituelle Vorbereitung

Stand: 3.4.24

Bei aller Kritik an der Kirche, an der (traditionellen) katholischen Lehre scheint nach Durchsicht dieser Seite wohl doch etwas dran zu sein... Sie ist die beste Vorbereitung auf Strafgericht und  Ewigkeit. Auf dieser Seite sind jetzt in Kürze konkrete Handlungsanweisungen aufgeführt, wie du ab jetzt leben solltest. Vor Gott gut dazustehen ist die beste Vorbereitung überhaupt.

Unverweste Heilige, Menschen mit den Wundmalen, die besten Propheten wie Alois Irlmaier, das sind immer: große Marienverehrer. Wir brauchen gute Taten, wenn wir vor unserem Richter Jesus Christus stehen. Glaube, der sich nicht in Taten niederschlägt, reicht nicht aus. Vergiss den protestantisch - evangelischen Blödsinn. Es bringt gar nichts, wenn man an Gott glaubt, aber das Gute unterlässt... Also: katholisch leben und gute Werke tun.

 

Das Allerwichtigste ist, dass wir Christen im Stande der Gnade sind (keine ungebeichteten schweren Sünden) und die christlichen Pflichten ernst nehmen, wie zum Beispiel am Sonntag die Kommunion würdig empfangen usw. damit wir nicht verdammt werden wenn uns eine Katastrophe, Unfall oder Krankheit plötzlich trifft. Die Muttergottes von Fatima hat uns gesagt, dass sehr viele Menschen in die Hölle kommen. Auch hat sie uns gesagt, dass der tägliche Rosenkranz uns viele Gnaden bringen wird und viele Seelen retten wird, wenn wir ihn täglich beten. Wir dürfen unser Leben auch in die Hände der Muttergottes legen, und Gottes Willen in unserem Leben annehmen. Was auch immer für Opfer er von uns verlangt. Er wird uns die Kraft geben. Er wird uns nie über unsere Kräfte hinaus versuchen. Wir müssen also im Stande der Gnade bleiben und Gottes Willen tun. Dann kann man gelassen in die Zukunft blicken. Wir müssen uns also zu Gott hinwenden, und mit Ihm in Kontakt treten, und das geht, indem wir zu Ihm sprechen:

Wie ist unser Verhältnis zu Gott Vater?

Heute nennen manche Kinder ihre Eltern beim Vornamen! Da ist keine Autorität und Respekt mehr. Oder dieses unsägliche „Dad“ oder „Mom“ aus den USA. Früher hat man seine Eltern mit „Frau Mama“ oder „Herr Papa“ und sogar „Herr Vater“ und „Frau Mutter“ angesprochen (19. Jh.). Und man hat ihnen bedingungslos gehorcht. Was die Eltern gesagt haben, wurde OHNE WIDERWORTE ausgeführt. Vor allem, wenn der Vater ein „Machtwort“ gesprochen hat. Dieser Mist vom „anti-autoritären“ Führungsstil kam ja mit den atheistischen Linken auf. Die gibt's ja nicht mehr lange, wie wir nun wissen. Respektiere Deine Eltern auf der Erde (Elterngebot) und erst recht Deinen göttlichen Vater im Himmel!

 

SELBST JESU NANNTE SEINEN VATER „HERR“!

 

Gott Vater hat einen sehr autoritären Erziehungsstil. Er weiß es ja auch am besten. Obwohl wir den Sinn nicht begreifen oder etwas als unlogisch, ungerecht oder grausam empfinden. Auch Jesu hat dreimal im Garten Gethsemane darum gebeten, doch nicht ans Kreuz zu müssen, er hat sogar Blut geschwitzt vor Angst! Hast du jemals gehört, dass jemand Blut schwitzt vor Angst? Trotzdem wurde er nicht erhört und seine Bitten waren immer mit dem Nachsatz: „Doch Dein, und nicht mein Wille geschehe!“ Er hat das Weltall erschaffen, Er weiß schon was Er tut. Wie lange kannst du in die Sonne schauen? 3 Sekunden? 5 Sekunden? Wie lange wirst Du wohl den anschauen können, der Sonnen erschaffen kann?

 

„Aber der Irlmaier hat auch gesagt, daß wenn man viel betet – daß das alles mit dem Schöpfer zusammenhängt – wenn man viel betet, kann man viel aufheben, was eigentlich bevorsteht.“

 

Und die wichtigsten Gebete schauen wir uns nun an. Im Credo bekennen wir Gott und woran wir glauben:

Das apostolische Glaubensbekenntnis (Credo)

Das Glaubensbekenntnis formuliert die grundsätzliche Realität des irdischen und himmlischen Seins. Das sind die grundlegendsten Glaubensinhalte, knapp formuliert:

„Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen,

den Schöpfer des Himmels und der Erde,

und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn.

Empfangen durch den Heiligen Geist,

geboren von der Jungfrau Maria,

gelitten unter Pontius Pilatus,

gekreuzigt, gestorben und begraben.

Hinabgestiegen in das Reich des Todes,

am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel.

Er sitzt zur rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen,

zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,

die heilige katholische Kirche,

Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben.“ Amen.

Das Vater Unser

Das kennt wohl jeder. Die Jünger fragten einmal: „Jesus, sag´ uns, wie können wir am besten mit Gott sprechen?“ Jesus erklärte: „Wichtig ist, dass ihr Gott wirklich liebt. Betet nicht an jeder Straßenecke, um euch vor anderen zu präsentieren, sondern betet im Stillen in einer Kammer für euch allein. Versucht nicht, viele und kluge Worte zu verwenden, um Gott zu beeindrucken, sondern sprecht einfach. Denn Gott, euer Vater, weiß genau was ihr braucht, noch ehe ihr ihn darum bittet. Und so könnt ihr mit Gott reden:

Vater unser im Himmel,

geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme, dein Wille geschehe,

wie im Himmel so auch auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute

und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich, und die Kraft und die Herrlichkeit, in Ewigkeit.“ Amen.

Das Gloria

Im nächsten kurzen Gebet ehren wir Gott in Seiner Heiligen Trinität (= Dreifaltigkeit bzw. Dreieinigkeit.)

Ehre sei dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geiste.

Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit, in Ewigkeit..“

Amen.

Das Ave Maria

Gegrüßet seiest du Maria, voll der Gnade,

der HERR ist mit dir.

Du bist gebenedeit unter den Frauen,

und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes JESU. Heilige Maria, Mutter Gottes,

bitte für uns Sünder.

Jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.

„Gebenedeit“ ist ein altes Wort für „heilig“ oder „gepriesen“ (= bejubelt). Maria wird nicht angebetet wie Gott, so unterscheidet man zwischen: latria (nur Gott gebührende Anbetung), dulia (die normale Heiligenverehrung) und speziell für die Muttergottes die hyperdulia.

 

Weil das Ave-Maria ein Gebet zu Maria ist, meinen manche, es sei unbiblisch, aber das Gegenteil ist der Fall! Das Gebet beginnt mit: „Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir.“ Das ist der Gruß des Engels, wie er bei Lk 1, 28 steht. Es folgt:  „Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes“ Ebenfalls ein direktes Zitat aus der Bibel, diesmal das Loblied Elisabeths auf ihre Cousine Maria. Elisabeth erkannte, dass Maria schwanger mit dem Sohne Gottes war. Sie war übrigens selbst schwanger, mit Johannes, der Jesu einmal taufen würde. Der erste Teil des Ave-Maria ist also ganz biblisch. Der letzte Teil des Ave-Maria lässt sich von der Bibel ableiten: „Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.“ Bei der Hochzeit in Kana ist der Wein ausgegangen. Die Mutter bittet ihren göttlichen Sohn, dass er sein erstes Wunder wirken möge, und Jesu hört auf diese Bitte seiner Mutter, obwohl er das nicht vorhatte zu tun.

 

Übrigens: du hast gerade alle Grundgebete des Rosenkranzes kennengelernt!

 

Allerdings wird das Ave-Maria in der obigen Grundform nicht gebetet. In jedem der verschiedenen Rosenkränze werden 5 kurze Sätze – sogenannte „Geheimnisse“ – eingefügt. Mit „Geheimnis“ sind Stationen im Leben Jesu gemeint, die wir uns im Rosenkranz vor Augen führen. Gerne kann man im Rosenkranz dieses Gebet nach dem Gloria Patri anfügen, es geht direkt an Jesu:

Das Fatima Gebet

O mein Jesus,

verzeih’ uns unsere Sünden.

Bewahre uns vor dem Feuer der Hölle.

Führe alle Seelen in den Himmel,

besonders jene,

die Deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen. Amen.

Dieses Gebet wurde bei der Warnung von Fatima eingeführt, man sollte es in jedem Rosenkranz mit beten. Zumal es ein Gebet direkt an Jesus ist, sollte man zumindest dieses auch können.  

Eine Petition an den Vorstand: Der Rosenkranz

Der Rosenkranz ist unsere Rettungsweste in der Sintflut. Alle Heiligen durch alle Zeitalter und die zitierten Propheten dieser Webseite ermahnen zum Beten des traditionellen Rosenkranzes. Gott hat ihn uns in Fatima als allerletztes Rettungsmittel vorgestellt. Wenn ihn mehr Menschen beten würden, könnte der Krieg abgewendet werden, so mächtig ist er. 99% der Christen, die den Rosenkranz ablehnen, haben nicht den blassen Dunst, worum es darin überhaupt geht. Für manche Leute ist das eine Art Götzendienst oder Verrat an Gott. Ich erklär’s mal so:

  • Gott Vater ist der Firmeninhaber. Er hat die Firma aufgebaut und sie gehört Ihm
  • Gott Sohn ist der Geschäftsführer. Er leitet seit der Rückkehr in den Himmel aktiv die Geschäfte im Himmel und auf der Erde. Er entscheidet, wer gekündigt wird, wer seinen Job behält und wie die Rente ausfällt.
  • Maria ist die Betriebsrätin. Sie setzt sich aktiv für unsere Belange ein. Wie wir, war sie selbst einmal Teil der Belegschaft (Mensch), und hat jetzt immens großen Einfluss.

Der Rosenkranz ist eine Petition, eine Bittschrift an den gesamten Vorstand, sie geht direkt an den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist. Überbracht wird diese Petition von der Betriebsrätin, wenn man sie ernstgemeint und hingebungsvoll darum bittet. Der Rosenkranz enthält alle Gebete, die man braucht, um Gott in seiner Heiligen Dreifaltigkeit zu ehren, und auch Seine Allerheiligste Mutter, die uns hilft wieder in den Himmel zu kommen.


Man ehrt also die Heilige Trinität: den VATER, den SOHN und den HEILIGEN GEIST. Das wissen ja viele nicht, wer/oder was das sein soll. Es ist der Geist Gottes! Durch Seinen Geist wirkt Gott hier auf der Erde und nimmt aktiv Einfluss auf uns. Durch den Heiligen Geist hat er das Universum und die Erde in die Existenz berufen. Und versuche nicht zu begreifen, wie Gott gleichzeitig 3 und doch 1 sein kann. Das kann niemand verstehen,...


Im Rosenkranz bitten wir Maria, sich für uns Gott zu nähern und für uns ein gutes Wort für uns einzulegen, insbesondere bei ihrem Sohn, der nun unser Richter ist. Wir stehen nicht vor Gottvater im Gericht, sondern vor Jesus Christus, und der hört gerne auf die milden Worte Seiner Mutter, lieber als auf unsere. 

 

Die wichtigsten Rosenkränze

 

Es gibt mehrere Rosenkränze. Durch die Rosenkränze lernen wir alle wichtigen Stationen im Leben Jesu kennen – von Seiner Geburt bis zu Seiner Wiederkunft. Hier ein kurzer Überblick:

  

Freudenreicher Rosenkranz

Hier wird das Geheimnis der Menschwerdung Christi (Weihnachten) betrachtet

1) „…Jesus, den du, o Jungfrau, vom Heiligen Geist  empfangen hast“

 

2) „…Jesus, den du, o Jungfrau, zu Elisabeth getragen hast“

 

3) „…Jesus, den du  o Jungfrau, geboren hast“ 

 

4) „…Jesus, den du, o Jungfrau, im Tempel aufgeopfert hast“

 

5) „…Jesus, den du, o Jungfrau, im Tempel wiedergefunden hast“

 

Lichtreicher Rosenkranz

1) „…Jesus, der von Johannes getauft worden ist.“

 

2) „…Jesus, der sich bei der Hochzeit in Kana offenbart hat.“

 

3) „…Jesus, der uns das Reich Gottes verkündet hat.“

 

4) „…Jesus, der auf dem Berg verklärt worden ist.“

 

5) „…Jesus, der uns die heilige Eucharistie geschenkt hat.“

 

Schmerzhafter Rosenkranz

Hier wird das Leiden Christi (Fastenzeit) betrachtet.

1) „…Jesus, der Der für uns Blut geschwitzt hat“

 

2) „…Jesus, der Der für uns gegeißelt worden ist“

 

3) „…Jesus, der Der für uns mit Dornen gekrönt worden ist“

 

4) „…Jesus, der Der für uns das schwere Kreuz getragen hat“

 

5) „…Jesus, der Der für uns gekreuzigt worden ist“

 

Glorreicher Rosenkranz

Hier wird der Sieg Christi (Ostern, Pfingsten ...) betrachtet.

 

1) „…Jesus, der von den Toten auferstanden ist“;

 

2) „…Jesus, der in den Himmel aufgefahren ist“;

 

3) „…Jesus, der uns den Heiligen Geist gesandt hat“;

 

4) „…Jesus, der dich, o Jungfrau, in den Himmel aufgenommen hat“;

 

5) „…Jesus, der dich, o Jungfrau, im Himmel gekrönt hat“;

 

Trostreicher Rosenkranz

Hier wird der Sieg Christi (Ostern, Pfingsten ...) betrachtet.

1) „…Jesus, der als König herrscht“

 

2) „…Jesus, der in seiner Kirche lebt und wirkt“

 

3) „…Jesus, der wiederkommen wird in Herrlichkeit“

 

4) „…Jesus, der richten wird die Lebenden und Toten“

 

5) „…Jesus, der alles vollenden wird“

 

Lerne wenigstens den Schmerzhaften Rosenkranz, das ist der Wichtigste von allen. weil man sich vor Augen führt, was der Herrgott erlitten hat aus Lieb zu uns, und Treue zum Vater hat Er:

a) vor Angst Blut geschwitzt

b) wurde er mit 39 Hieben ausgepeitscht,

c) wurde ihm eine Dornenkrone in die Kopfhaut gedrückt, und darauf mit einem Stock geschlagen, bis er blutüberströmt war

d) brach er 3 Mal beim Tragen des Kreuzes nach der brutalen Auspeitschung zusammen 

e) wurde er mit Händen und Füßen ans Kreuz geschlagen, wo er unter extremsten Qualen starb

 

 

Wir können Gott in Seiner Allerheiligsten Dreifaltigkeit nicht mehr huldigen und Sein Opfer der Passion nicht mehr würdigen, als mit einem ernsthaften und demütig gebeteten Schmerzhaften Rosenkranz. Das muss man sich vor Augen halten, immer und immer wieder, welches Opfer GOTT da für uns gebracht hat. Das ist das A und O als wahrer Christ und Katholik.

 

Außerdem zeigt es dir, dass Gott alles, was er dir im Leben zumutet, auch sich selbst zugemutet hat. Und mehr. Vor Angst Blut geschwitzt hast du garantiert noch nie im Leben. Lerne also wenigstens diesen Rosenkranz und mache Maria bitte zu deiner Anwältin, sei nicht dumm (!). Selbst Heilige kommen nur schwer in den Himmel, und du brauchst wirklich alle Unterstützung, die du kriegen kannst. Jeder von uns hatte außerehelichen Geschlechtsverkehr oder nimmt Verhütungsmittel, oder besucht Pornoseiten. Wir sind alle befleckt.

 

Wie in Fatima angekündigt, ist der Rosenkranz der allerletzte Rettungsring von Gott, ein sehr großes Geschenk, bevor Er kommt, um diesen Saustall auszumisten und GNADENLOS (!) wüten wird, an den 3 Tagen der Finsternis.

 

Lerne also den schmerzhaften Rosenkranz, es hat schon seinen Grund, dass durch Gottes Propheten andauernd auf ihn verwiesen wird. 

Beten wie Jesus Christus: Die Metanie

 

 

 

 

»Bei einem rechten Beter ist alles beisammen: innige Liebe und tiefe Ehrfurcht.«

 

 

 

 

  

Beten ist natürlich Herzenssache, und die Hauptsache ist, du betest überhaupt. Aber man kann es immer noch besser machen: Wenn ich Rosenkranz bete, dann denke ich mir immer, ich sei nicht würdig zu Gottvater und Jesus direkt zu sprechen, und bitte deshalb die selige Jungfrau Maria, dies für mich zu tun. Sie weiß am besten, wie man sich an Gott wendet. Wir sprechen ja auch das Vater Unser, das Gloria und hoffentlich auch das Fatima-Gebet direkt an Jesus, und wenden uns direkt an Gott zu. Aber niemand kann besser zu Gott sprechen, als Maria es kann. Ihr ist mit allergrößtem Respekt zu begegnen, wenn man sie noch nicht genug lieben kann, gerade wenn man aus dem Protestantismus kommt. Unsere Emotionen sind oft vom Feind eingegeben, aber Respekt und Ehrfurcht kann man immer zollen. Und wenn man zu Gott und seiner Mutter spricht, sollte man sich demütig unterwerfen. Und an der Stelle kann man sich bei den Orthodoxen, die ja die spirituellen Geschwister der Katholiken sind, gerne etwas abschauen: Die „Metanie“.

 

Der Begriff kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet: ‚Sinnesänderung, Reue, Buße‘. Das ist eine sehr demütige Gebetshaltung, die man typischerweise mit den Mohammedanern in Verbindung bringt. Der Islam kam allerdings erst 800 Jahre nach dem Christentum und in Wahrheit machen wir Christen das schon 700 Jahre länger als sie. Auch Jesus Christus hat auf diese Weise gebetet, zumindest wissen wir das aus dem Evangelium. Wenn deine Schuld groß ist, oder du ein wirklich ernstes Anliegen hast, bete auf diese Weise den Rosenkranz. 

Gebete abwandeln: Das darfst und sollst du!

Das ist vielen nicht bewusst, aber du darfst die Gebete natürlich nach deinen persönliche Umständen abwandeln! Du darfst gerne einen Rosenkranz zum Beiospiel speziell für deinen Papa beten. Wenn es heißt:

 

„Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes, Amen“

 

Dann darfst du das gerne folgendermaßen anpassen:

 

„Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für meinen Papa, jetzt und in der Stunde seines Todes, Amen“

 

Ändere dein Leben: werde katholisch und ein wahrer Christ!

Ein frommer Katholik lehnt den Kindsmord ab und die gleichgeschlechtliche "Ehe" ebenso. Ein wahrer Katholik bringt Spaltung, wo es nötig ist. Für einen wahren Christen ist Toleranz ein anderes Wort für Rückgratlosigkeit.

Ein wahrer Katholik ist ein Feind der Welt, aber dafür ein Freund Gottes. Martin Luthers Rebellion wird ein jähes Ende finden ... Alle anti-marianischen "Sola scriptura" Denominationen ebenfalls. Das heißt nicht, dass alle Nicht-Katholiken sterben werden, auch überlebende Moslems und Juden werden sich bekehren, wenn alles vorbei ist ... Aber Marienverehrer werden die einzigen sein, mit Licht während der Finsternis!

 

Verzicht und Disziplin

"Tötet nun eure Glieder, die auf Erden sind: Unzucht, Unreinheit, Leidenschaft, böse Lust und die Habsucht, welche Götzendienst ist; um welcher Dinge willen der Zorn Gottes über die Kinder des Unglaubens kommt; in welchen auch ihr einst wandeltet, als ihr darin lebtet; nun aber leget das alles ab, Zorn, Grimm, Bosheit, Lästerung, hässliche Redensarten aus eurem Munde." (Kolosser 3:5-8)

 

Feindesliebe

Auch für unsere Feinde sollen wir beten, der Herr wird sie richten für uns. Man sollte Sünden, die einem angetan wurden, leicht vergeben und nicht nach Rache streben. Vergib´ den Menschen, die dir Schlimmes angetan haben! Sei nicht nachtragend, und warte auch nicht auf eine Entschuldigung ... Vergiss das Gestern, lebe im Heute. Der perfekte Christ hat ein sehr kurzes Gedächtnis ...

 

Entsage dir selbst, und lebe für die anderen
Es heißt: "Sei das Salz der Erde!" Nun, Salz ist kostbar und selten und lebensnotwendig. In der Natur sammeln sich alle Wildtiere um Salzquellen, sie sind genauso begehrt wie Wasserstellen! Sei besonders, sei gütiger als der Rest. Sei strenger zu dir als der Rest. Sei selbstloser! Sei besser und dabei bescheidener als die anderen ... Glänze durch gute Taten für die du keinen Lohn erwartest, weder auf der Erde noch im Himmel ...

 

Es heißt, selbst der Gerechte falle am Tag 7 mal... Wir können uns nicht selbst retten, egal was wir tun und wie gut wir sind, aber wir können und müssen versuchen uns der Vergebung möglichst würdig zu machen um im Gericht milder beurteilt zu werden. Wir sollten so oft beten wie möglich. Ich versuche den schmerzhaften Rosenkranz 1 mal täglich zu beten. Aber selbst nur ein ernsthaft gebetetes "Vater Unser" dauert vielleicht 35 Sekunden. Das ist nichts, und bewirkt doch schon so viel... Und für ein "Ehre sei dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist" hat man immer Zeit ^^

Das mag Gott haßt an uns:

  • Stolz und Ehrgeiz
  • Selbstüberschätzung
  • Schlecht von anderen denken
  • Andere nicht mögen und nur an ihnen nörgeln
  • Neid und Böswilligkeit
  • Sündige und verdorbene Neigungen

All das ist hassenswert vor Gott. Im Himmel werden wir schönere Glücksgefühle erleben als den sexuellen Höhepunkt oder Drogenrausch auf der Erde. Aber hier auf der Erde müssen wir uns bewähren, entbehren und standhaft bleiben! Natürlich haben wir immer noch die Möglichkeit beichten zu gehen wenn wir mal wieder gefallen sind, da werden selbst schwere Sünden vergeben... Aber man darf sie dann auch nicht wieder tun! Wenn man eine Scheibe einwirft beim Nachbarn, dann vergeben einem die Eltern wenn man zeigt, das es einem Leid tut. Wenn man dann aber wieder die Scheibe einwirft, wird man härter bestraft als die Strafe beim ersten Mal gewesen wäre ... Und wenn man die kaputte Scheibe beichtet, und die Steine für die nächste schon in der Hosentasche hat, kann man sich die Beichte sparen.

Versuchungen: Wenn du deine Stimme hörst, geh zum Pfarrer!

Du denkst, das bist immer du der da denkt? Alle deine Gedanken sind immer nur deine eigenen Gedanken? Falsch gedacht! Versuchungen sind Anreize und Wünsche, die uns dazu verleiten, Sünden zu begehen – und sie werden uns von einem Dämon ausformuliert in den Sinn gelegt. Denn außer einem Schutzengel, da hast du leider auch immer einen Teufel an deiner Seite... 

Der Mensch ist im Spannungsfeld zwischen gut und böse, und soll sich bewähren. Gott hat Ansprüche an Seine Kinder, deshalb sollen wir gut sein, auch wenn es persönliche Opfer, Verzicht auf Freude und sogar großes Leid bedeutet. Es ist viel leichter böse zu sein, auf Kosten anderer zu existieren. Auch für Gott wäre es leichter gewesenm ein böser Satan zu sein, als ein Lieber Gott, weil die Liebe Opfer und Verzicht verlangt und Er einen hohen Preis bezahlt für uns. Aber wie werden wir erprobt? 

 

Es ist nicht Gott, der dir den Gedanken eingibt „Ich hätte jetzt Lust auf ein Bier“ oder schmutzige Gedanken, oder du willst jemandem vor Wut eine herunterhauen. Das ist immer der Teufel, der dir solche Sätze, Gedanken und sogar Empfindungen (!) in den Geist legt, und dich da zum Bösen verführen will.

 

Wenn man seine Emotionen und Begierden unterdrückt, und sich durch Gebet und den Wunsch Gott zu gefallen redlich bemüht, dann steht Gott einem schließlich auch bei. Sei es durch deinen Engel, sei es Gott selbst durch den Heiligen Geist. Es wird immer leichter, Versuchungen zu widerstehen, desto mehr man sich vor Gott durch überwundene Versuchungen heiligt. Es gibt verschiedene Arten von Versuchungen, wie zum Beispiel gestattete Versuchungen von Gott, um unseren Glauben zu erproben. Aber allen Versuchungen, die wir durch den Teufel erdulden müssen, haben Folgendes gemein:

 

»Gott ist treu, der euch nicht versuchen lässt über eure Kraft, sondern macht, dass die Versuchung so ein Ende nimmt, dass ihr's ertragen könnt.« (1 Korinther 10:13)

 

Merke: ➔ Der Teufel versucht uns und wir haben immer die Wahl. Mag die Verlockung noch so große sein, es ist immer deine Entscheidung, dein freier Wille, ob du dem Teufel nachgibst, oder widerstehst. Niemand zwingt dich, die Flasche Bier (oder den Hosenstall) aufzumachen. Du führst das Glas zum Mund und du ziehst dir auch die Hose runter. Es ist noch keiner „geplatzt“, weil er YouPorn doch nicht aufgerufen hat. Du bist es, der dem Teufel nachgibt und sagt: „Ich tu's jetzt einfach!“, sehr gerne auch mit einem Fluch davor: „Sch** drauf, ich mach’ das jetzt!“. Der Fluch ist ja schon ein untrügliches Zeichen, von wem dieser Gedanke in den Sinn gelegt wurde. Deshalb sollen wir übrigens nicht fluchen, weil wir uns dann zum Mund des Teufels machen, und er durch uns sprechen darf.

 

Der Teufel ist ein Telepath, und darf uns durch seine Engel Gedanken in den Sinn legen, die wir für unsere eigenen Gedanken und Ideen halten, weil es unsere eigene, vertraute Gedankenstimme ist. Wir können nicht erfühlen, dass der Gedanke nicht von uns stammt. Wir können den sündigen Gedanken entweder bejahen oder aber ablehnen. Wir sind ein wenig wie ein Wackeldackel auf der Hutablage eines Autos, und wir können die guten und die bösen Gedanken entweder abnicken oder mit dem Kopf schütteln.

 

Es ist eine bittere Erkenntnis, wenn man realisiert, dass es fremde Gedanken sein können, im eigenen Kopf. Aber genau das war im Mittelalter klar, man denke an den Kupferstich, wo ein Dämon Martin Luther seine Häresien einflüstert...

 

Und genau das versinnbildlicht auch die Grafik von oben: Der junge Mann weiß nicht, dass da Himmel und Hölle gerade zu ihm sprechen, er führt im Geist ein „Selbstgespräch“ über ein moralisches Dilemma, und das in seiner eigenen Gedankenstimme, und wägt mit seinem Herzen und Verstand ab, welcher Stimme er denn folgen soll. Und hält das alles für seine eigenen Gedanken...

 

Der Teufel geht auch nicht nur bösen Menschen, das ist ein fataler Irrtum (!). Jeder Mensch wird geprüft, vom Teufel versucht, und hat einen seiner gefallenen Engel bei sich. Deshalb haben Kinder auch Angst allein im Dunkeln, weil sie eben wirklich nicht allein sind... 

 

Im Johannes-Evangelium 8,31b-32 sagt uns Jesus: »Wenn ihr wirklich in meinen Worten bleibt, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger; und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.«

 

Im Umkehrschluss heißt das, wenn wir nicht der Lehre Jesu folgen, erkennen wir auch die Wahrheit nicht mehr. Was wir begreifen und erkennen mit unserem Verstand, wird nämlich auch von Gott bestimmt. So kann man sich das vorstellen:

 

Geben wir dem Teufel zu oft nach und sammeln wir zu viele Sünden an, dann vergraulen wir unseren Engel mit dem Gestank unserer Sünden. Heiligmäßige berichteten, dass unsere Sünden buchstäblich zum Himmel stinken (!), diese Redewendung darf man wörtlich nehmen. Deshalb gleiten böse Menschen oft auch immer weiter ins Böse ab: Sie haben ihren Engel und seinen positiven Einfluss (Gewissensbisse) vergrault, weil der Engel den Gestank in der Nähe dieses Sünders nicht mehr ertragen kann, und ihn verlässt...

Hat man den Anfechtungen des Teufels aber eine Weile widerstanden, dann ist man sie irgendwann so gut wie los und der Teufel verliert die Lust einen damit zu testen. Weil es einfach keinen Sinn mehr macht und du dich geheiligt hast.Ein Pfarrer im Zustand der Gnade denkt nicht mehr an Sexualität, weil der Dämon weiß: "Es ist zwecklos bei ihm, ich versuche es nicht mehr."... Das hat also nichts mit Hormonspiegeln zu tun, man kann seine Sexualität durch Heiligung abtöten. Wenn man nicht gerade mit Nacktheit konfrontiert wird, denkt man da nicht mehr dran, auch als Mann. Man kann wirklich sehr gut ohne Laster leben! Zigaretten, Süßigkeiten, Marihuana, Alkohol ... sogar die Sexualität kann man opfern, ohne depressiv zu werden! Die Selbstmordrate bei Pfarrern ist ja praktisch null. Und wie schaut es in der Gesellschaft aus, wo jeder raucht, trinkt, Pornos schaut... die lasterhaften Menschen von heute sind offensichtlich nicht glücklich. Wir werden nur glücklich oder zumindest ausgeglichen, wenn wir uns Gott zuwenden. Ohne Gott, rennen wir einer Karotte nach der anderen hinterher (Erfolg, Sexualpartner, Computerspiele, Zigaretten...) Denke mal einen Moment darüber nach. Der Gedanke "Ohne das kann ich nicht leben", oder "Dann macht das Leben keinen Sinn mehr", von wem könnte dieser Satz wohl stammen? 😉 Der Teufel will dich in Versuchung und Sünde halten, um jeden Preis. Aber seine Karotten machen niemals dauerhaft satt.

Wir sollen uns also nicht von fleischlichen (= satanischen) Gelüsten leiten lassen, sondern die Taten des Fleisches mit dem Geist Gottes töten:

 

»So sind wir also, ihr Brüder, dem Fleische nicht schuldig, nach dem Fleische zu leben! Denn wenn ihr nach dem Fleische lebet, so müsst ihr sterben; wenn ihr aber durch den Geist die Geschäfte des Leibes tötet, so werdet ihr leben. Denn alle, die sich vom Geiste Gottes leiten lassen, sind Gottes Kinder.«  (Römer 8:12-14)

 

Desto mehr man Versuchungen widersteht, umso mehr Beistand bekommt man vom Himmel durch den Heiligen Geist und unseren Engel. Immer leichter wird es, nach und nach immer mehr der eigenen Laster abzulegen. Zigaretten, Marihuana, Cola, Kaffee, Mc Donalds, Schokolade, Fernsehen... Nach und nach kann man das alles aufopfern – und das ohne depressiv zu werden! Wahre Heilige lebten in totaler Askese, und manche verzichteten sogar auf eine Matratze zum Schlafen, wie unser HERR, der uns all dies ja vorlebte.

Nun muss man ja nicht gleich aus dem Stand ein Heiliger zu werden, jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Hier sind einige der häufigsten Versuchungen:

  • Lust: Sexuelles Begehren
  • Völlerei: Übermäßiger Genuss von Speisen, Getränken oder anderen körperlichen Vergnügungen.
  • Gier: das Verlangen nach materiellem Besitz oder Geld über das Notwendige oder Gerechte hinaus.
  • Trägheit: Faulheit, Vernachlässigung von Pflichten oder mangelndes Bemühen, in der Tugend zu wachsen.
  • Neid: Eifersucht auf den Besitz, die Talente oder den Erfolg anderer.
  • Zorn: Zorn, Wut oder Groll gegenüber anderen oder gegen Gott.
  • Stolz: Arroganz und Selbstherrlichkeit.
  • Ketzerei und Apostasie: Feindschaft zur katholischen Lehre und Abfall davon
  • Götzendienst: Falsche Spiritualität, andere Götter oder die Bevorzugung einer Sache vor Gott.

Fange an, auf irgendetwas davon zu verzichten. Du kannst z.B.: keine Schokolade mehr essen, kein teures Auto mehr kaufen, kein Parfüm mehr kaufen, Luxusgüter, Tabak, Alkohol, Statussymbole ... Generell alles, was Spaß macht. Opfern heißt: Sich weh tun. Lebe bescheidener, sei dankbar für die Dinge, die du bereits hast. Das gesparte Geld kannst du übrigens in die Krisenvorsorge stecken und natürlich gerne auch Bedürftigen helfen ...

 

Unsere Gedanken können also vom Teufel sein, aber unsere Bewertung von "gut" und "böse" genauso!

 

Satan kann uns Gedanken einflüstern. Aber auch unsere moralische Bewertung, ob wir etwas als gut oder schlecht bewerten, wie sich etwas anfühlt für uns, kann von Satan eingegeben werden. Satan darf auch mit unseren Emotionen spielen. Die Abneigung gegen Maria unter den Protestanten ist ein typisches Beispiel dafür. Oder da wären die Abtreibungsärzte, die ihr Handeln als "gut" empfinden ...

Deshalb sollen und müssen wir uns an dem orientieren, was Gott als "gut" und "böse" definiert hat, denn Satan kann auch unseren moralischen Kompass auf den Kopf stellen. Für uns wird das Böse dann "gut". Generell gilt: "Gut" = ich schade mir selbst für das Wohl des anderen. Böse = Ich schade dem anderen für mein eigenes Wohl.

 

Die schlimmste Versuchung: Unzucht

Sexualität ist heute ja DAS Thema überhaupt. Für den Himmel (und die Hölle) übrigens auch. Das war sie schon immer so. Sexualität ist aber nur in der Ehe und zwischen Mann und Frau erlaubt. Wegen Unzucht sind wir aus dem Paradies vertrieben worden, wurden Sodom und Gomorrha vernichtet und die Sintflut geschickt worden...

GOTT hat dem Menschen eine göttliche Ordnung festgelegt. Sexualität findet in einem „geschützten Rahmen“ statt, nämlich in der Ehe und ausschließlich zwischen einem Mann und einer Frau. Innerhalb dieser geschützten Ehe soll dann die Geburt, die Erziehung, der Schutz und die Vorbereitung der Kinder für das Leben auf der Erde und in der Ewigkeit stattfinden. Durch den Geschlechtsverkehr zwischen Mann und Frau ermöglicht GOTT ihnen die Teilnahme am Schöpfungsakt eines neuen Menschen. Sexualität führte früher so gut wie immer zu Schwangerschaften. Die eigenen Kinder waren der zentrale, lebensbestimmende Gedanke, einer Frau. Von welchem Mann sie ein Kind bekam, sprich, mit wem sie Sex hatte, war das wichtigste Thema überhaupt. Sexualität ist heute nur ein Trieb, den man mit beliebigen Partnern, zu beliebigen Zeiten und an beliebigen Orten ohne Verpflichtungen ausleben soll. Man kann sich sogar als Tier verkleiden. Man verhütet heutzutage, wobei durch die Verhütungsmittel eine potenzielle Abtreibung in Kauf genommen wird (Pille, Spirale, Pille danach). Frauen müssen also keinen Wert mehr darauf legen, mit wem sie ins Bett steigen, und haben viele Sexualpartner gehabt, bevor sie irgendwann heiraten. Vor Gott verhalten sich alle modernen Frauen wie Dirnen. Schon Teenager werden mit der Pille zur Unkeuschheit animiert und es wird gesagt, das sei „normal“, mit Jungs Sex zu haben. Nein, ist es nicht. Unzucht ist nicht nur praktizierter Sex. Das ist alles viel strenger (!). Wenn eine Frau auch nur zur Sexualität animiert, ist das vor Gott bereits Unzucht: Minirock, Hotpants, Bikini, bauchfreie Kleidung, tiefer Ausschnitt. Eine Frau, die sich halbnackt oder nackt präsentiert, begeht bereits Unzucht (Hesekiel). In der Öffentlichkeit soll sich eine Frau feminin (keine Hosen), aber dennoch sittsam kleiden. 

 

Pornografie ist ein Problem

»Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst nicht die Ehe brechen. Ich aber sage euch: Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen. Wenn dich dein rechtes Auge zum Bösen verführt, dann reiß es aus und wirf es weg! Und wenn dich deine rechte Hand zum Bösen verführt, dann hau sie ab und wirf sie weg! Denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verloren geht, als dass dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird.« (18,9; Mk 9,47 30, 18,8; Mk 9,43)

 

Bei Pornofilmen geht es eben genau darum: Frauen lüstern anzusehen. Das Wort „Pornografie“ ist vom griechischen „Porneia“ abgeleitet, welches übersetzt „Unzucht“ bedeutet. Pornografie bedeutet also übersetzt „Unzucht-Bilder“. Egal ob in einer Beziehung oder als Single: Keine Pornos!

 

»Fliehet die Unzucht! Jede Sünde, die ein Mensch sonst begeht, ist außerhalb des Leibes; der Unzüchtige aber sündigt an seinem eigenen Leib. Oder wisset ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des in euch wohnenden heiligen Geistes ist, welchen ihr von Gott empfangen habt, und dass ihr nicht euch selbst angehöret? Denn ihr seid teuer erkauft; darum verherrlichet Gott mit eurem Leibe!« (1. Korinther 6:18-20) 

 

Dies ist alles „Unzucht“

  • Sexualität außerhalb der Ehe
  • Sexualität, die nicht heterosexuell ist
  • Sexualität mit Verhütungsmitteln
  • Sexualität während der Periode
  • „Sexy“ Kleidung, die viel Haut zeigt
  • Pornografie
  • Masturbation

Du siehst, wie normal das alles ist in dieser gefallenen Welt, und wie schlecht wir dastehen vor Gott. Enthaltsam zu leben, ist sehr wichtig. „Keusch“ ist ein altes Wort für „rein“. In den Himmel kommt man erst, wenn man rein ist. Und mit Unzucht macht man sich wirklich sehr schmutzig...

 

Sexuelle Sünden gehen direkt gegen Gott. Unsere Körper sind Sein Tempel, und nicht unser Eigentum! Sie sind eine Art „Leasingwagen von Gott“. Und wir müssen den Wagen in intaktem Zustand (frei von Sünde) zurückgeben, und strenge Rechenschaft ablegen, wie wir damit umgegangen sind, wenn der Leasingvertrag einmal ausgelaufen ist (irdischer Tod). 

Halte dich an die Zehn Gebote

Durch Seinen  Propheten Mose hat uns Gott Seine wichtigsten Regeln mitgeteilt, nach denen wir leben sollen. Würden die Menschen das auch tun, wäre die Erde bereits ein paradiesischer Ort, ohne Dürren, genug zu essen für alle, ohne Kriege, Naturkatastrophen und ohne Seuchen. Nach der Dreitägigen Finsternis wird das dann auch der Fall sein. Und das sind die Spielregeln für dein Leben auf der Erde:

DIE ZEHN GEBOTE:

»Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.«

( Suche deinen Seelenfrieden nirgendwo sonst, als im Christentum. Jegliche Spiritualität: Esoterik, Karma, Yoga, Tantra, fernöstliche Lehren... ist immer satanisch. Auch die harmlose „Mutter Natur“ ist Satan. Jedwede Form der Spiritualität, die von der traditionell-katholischen Lehre fortführt, ist satanisch. Ein grinsender, glatzköpfiger Dickwanst aus Fernost, hat in einem christlichen Haus nichts zu suchen. Karriere, dein Kontostand, dein Ego, deine Karriere, dein Körper können ebenfalls andere Götter sein. Bescheidenheit und Genügsamkeit, so sollen wir sein. Es kann nicht jeder Bettelmönch werden, aber niemand braucht 2 Häuser. ) 

 

»Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen.«

(Rede respektvoll und in Ehrfurcht von Gott. Er ist heilig. Schwöre nicht auf seinen Namen. Nutze ihn nicht zum Fluchen, sage also bitte nie wieder „Herrgott nochmal!“ Jesus Christus ist kein Fluchwort! Und im Schlafzimmer sollte man Gott auch nicht anrufen.)

 

»Du sollst den Feiertag heiligen.«

(Das heißt: Freitag ist Fastentag, an dem wir kein Fleisch essen. Wir gedenken der Kreuzigung, die an einem Freitag stattfand. Wenn möglich beten wir um 15:00 Uhr den schmerzhaften Rosenkranz, die Todesstunde unseres Herrn. Und sonntags gehen wir schick angezogen in die Kirche.)

 

»Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren«   

Rede nicht schlecht über deine Eltern, und gehorche so gut es geht. Sei respektvoll. Das Elterngebot ist sehr wichtig.   

 

»Du sollst nicht töten«

(Vor Gott ist die befruchtete Eizelle bereits ein Kind. Wenn du mit Spirale verhütest oder die „Pille danach“ nimmst, dann tötest du und das hat üble Konsequenzen. Bei einer künstlichen Befruchtung sterben Kinder ebenfalls. ) 

 

»Du sollst nicht Unkeuschheit treiben.« 

(Sexualität vor der Ehe. Sexy Kleidung ist bereits unkeusch. Hot Pants, Bikini... )

 

»Du sollst nicht stehlen.«

 

»Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten«

(Lüge nicht über andere. Am besten sagst du über niemanden ein schlechtes Wort. Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Rede nett und freundlich mit der Person unter vier Augen, und schwärze sie nicht bei Dritten an. Kein Mobbing. 

 

»Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib.«

 

»Du sollst nicht begehren deines Nächsten Gut.«


Wichtig! GEHE BEICHTEN!

»Am Abend des Auferstehungstages erschien Jesus den Aposteln und sprach zu ihnen : „Friede sei mit euch ! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch." Nach diesen Worten hauchte er sie an und sprach : „Empfanget den Heiligen Geist! Denen ihr die Sünden nachlasse!, denen sind sie nachgelassen, und denen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten" (vgl. Joh. 20, 19-23).

+

Christus kommt in seiner Liebe dem Sünder durch ein besonderes Sakrament zu Hilfe. In seinem Erdenleben hat er den bußfertigen Sündern ihre Sünden vergeben und am Kreuz die Schuld der ganzen Menschheit gesühnt. Am Tage seiner Auferstehung hat er den Aposteln und ihren Nachfolgern im Priesteramt die Vollmacht gegeben, in seinem Namen Sünden nachzulassen. Er hat das Sakrament der Buße eingesetzt und seiner Kirche anvertraut.

Das Bußsakrament muss jeder empfangen, der nach der Taufe eine schwere Sünde begangen hat. ,— Lässliche Sünden braucht man zwar nicht zu beichten; sie können auch auf andere Weise nachgelassen werden. Es ist aber sehr heilsam, auch sie zu beichten; denn in der Beichte hilft uns Christus durch die reichen Gnaden des Sakramentes. Es ist gut, die lässlichen Sünden regelmäßig zu beichten.

Christus hat angeordnet, dass im Bußsakrament die Sünden nachgelassen oder behalten werden; der Priester soll darüber als Richter entscheiden. Da er aber unsere Sünden nicht wissen kann, müssen wir sie ihm bekennen (beichten).

Wenn wir dem Priester unsre Sünden reumütig bekannt haben, spricht er uns los mit den Worten: „Ich spreche dich los von deinen Sünden im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen." (Lossprechung oder Absolution.)

Wenn der Priester uns losspricht, lässt uns Christus, unser Erlöser, die Sünden nach. Haben wir uns durch Todsünden von Gott getrennt, so versöhnt er uns mit seinem himmlischen Vater und lässt uns die Todsünden und die ewige Strafe nach; er gibt uns das Gnadenleben zurück sowie die Verdienste, die wir infolge der Sünde verloren hatten. Haben wir nur lässliche Sünden begangen, so vergibt uns Christus die Sündenschuld und lässt uns wenigstens einen Teil der zeitlichen Strafen nach; auch vermehrt er in uns das Gnadenleben und gibt uns neue Kraft, damit wir nicht wieder sündigen.

Im Bußsakrament werden zwar die ewigen, nicht aber immer alle zeitlichen Strafen nachgelassen. Darum legt uns der Priester im Bußsakrament eine Buße auf, damit wir in Verbindung mit dem Sühneleiden Christi Buße tun und dadurch zugleich gebessert werden.« Katholischer Katechismus

 

»Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; denen ihr sie behaltet, sind sie behalten.«
(Johannes 20,23)

 

In der Beichte gestehen wir dem Pfarrer, stellvertretend vor Gott, unsere Sünden. Man wird das los, was einen belastet. Adressat der Beichte ist Gott. Der Pfarrer darf unter keinen Umständen verraten, was du ihm erzählst. Selbst vor Gericht nicht. Der Pfarrer spricht dich am Schluss der Beichte los von deiner Schuld und trägt dir ein Basswerk auf, zum Beispiel 5 Ave-Maria.

Der Pfarrer übermittelt die Vergebung des Himmels, und du bist nach der Beichte frei von Schuld und wirst im Gericht vor Christus dafür nicht mehr belangt werden. Wiederhole gebeichtete Sünden nicht wieder. Man sollte regelmäßig beichten gehen, man weiß ja nie, wann man stirbt. Auch dein erster Weg, wenn sich der Krieg anbahnt, sollte nicht die Autofahrt ins sichere Bayern sein, sondern der nächste Beichtstuhl. Am Ende erteilt dir der Pfarrer die Absolution, und spricht dich los von deinen Sünden:


Gott, der barmherzige Vater, hat durch den Tod und die Auferstehung seines Sohnes die Welt mit sich versöhnt und den Heiligen Geist gesandt zur Vergebung der Sünden. Durch den Dienst der Kirche schenke er dir Verzeihung und Frieden. So spreche ich dich los von deinen Sünden. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ Amen

 

Wo soll ich beichten, der Priester ist ja auch nicht ohne Sünde?

 

Keiner ist ohne Fehl und Tadel. Aber auch ein schlechter Pfarrer kann dir die Beichte abnehmen, er ist ja immer noch Pfarrer.
1. Jeder Priester und Bischof und der Papst selbst beichten auch.

 

2. Die Sünden vergibt der Priester bei der Beichte nicht aus eigener Kraft heraus, was ja auch nicht geht, sondern der Heilige Geist tut es, wenn der Priester die Worte der Lossprechung ausspricht.

 

Mehr zur Beichte findest du bei katholisch.de

Gehe Sonntags in die Kirche

Da 90 % der Getauften nicht mehr in die Kirche gehen, gehen sie auch nicht mehr zu den Sakramenten. Sie leben gottlos, denn die Kirchenväter sagten, dass man nicht Gott zum Vater haben kann, wenn man die Kirche nicht zur Mutter hat. Also: Besuche den Gottesdienst, und vergiss den „Gott ist überall“ Blödsinn.

Du sollst den Sabbath ehren... Das heißt für uns: Den Sonntag sollten wir Gott widmen und Ihn besuchen kommen, in Seiner Kirche! In der Botschaft von Salette hat die Gottesmutter die Hirtenkinder folgendes gefragt:

 

„168 Stunden hat die Woche, die uns gehören.

Davon will Gott eine einzige in der Eucharistiefeier.

Ist das zuviel?“

 

Sonntags sagen wir dem Lieben Gott „Danke“

Jeden Sonntag erinnern wir uns an das letzte Abendmahl vor 2000 Jahren. Wir feiern seinen Sieg über den Tod und sagen „Danke“, denn das Wort "Eucharistie" bedeutet "Danksagung". Durch Sein Opfer ist die Rückkehr in den Himmel wieder möglich geworden. Wir besuchen Jesus in seiner Kirche, und bedanken uns persönlich und demütig für sein großes Opfer, damit wir für immer glücklich werden dürfen und Gottvater uns wieder in den Himmel lässt.   

Bei der Heiligen Messe verwandeln sich die Hostie und der Wein auf dem Altar tatsächlich in den Leib und das Blut von Jesus Christus. Jesus ist dann in Form seines Fleisches und Blutes wirklich auf dem Altar anwesend (Realpräsenz). Und wer dieses Fleisch und das Blut von Jesu isst (Hostie und Wein), der wird quasi ein Teil von ihm (Kommunion = Gemeinschaft) und erhält das ewige Leben. So sagte Jesu in der sogenannten "Brotrede:"

 

 

Bei der Heiligen Messe verwandeln sich die Hostie und der Wein auf dem Altar tatsächlich in den Leib und das Blut von Jesus Christus. Jesus ist dann in Form seines Fleisches und Blutes wirklich auf dem Altar anwesend (Realpräsenz). Und wer dieses Fleisch und das Blut von Jesu isst (Hostie und Wein), der wird quasi ein Teil von ihm (Kommunion = Gemeinschaft) und erhält das ewige Leben. So kam es dazu:

 »Die Brotrede«

 

»Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, ich gebe es hin für das Leben der Welt. Da stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben?  Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, das sage ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag. Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise, und mein Blut ist wirklich ein Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir, und ich bleibe in ihm. Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich isst, durch mich leben. ... Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit.«  Evangelium nach Johannes (Joh 6, 51-58)

 
Das Blut Jesu zu trinken und sein Fleisch zu essen, dieser Gedanke hat auch bei seinen Jüngern für Bestürzung gesorgt, sie wandten sich ab und fragten: „Wer kann sie (solche Worte) hören?“ (Joh 6,60)

 

„Mein Fleisch ist wahrhaft eine Speise und mein Blut wahrhaft ein Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich bleibe in ihm.“ (Joh 6,55-56)

 

»Jeder soll sich selbst prüfen; erst dann soll er von dem Brot essen und aus dem Kelch trinken. Denn wer davon isst und trinkt, ohne den Leib zu unterscheiden, der zieht sich das Gericht zu, indem er isst und trinkt« (1 Kor 11,28-29)

 

 

Die gespaltene Kirche: Es gibt 2 verschiedene Messen 

 

Vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil gab es nur den "Vetus ordo", den traditionellen Katholizismus, wie ihn sämtliche Propheten auf dieser Webseite im Sinn hatten. Ende der 60er Jahre wurde dann der "Novus ordo" etabliert, eine Messe, die nicht mehr wirklich gottgefällig ist – aber sie ist immer noch besser als nichts! Zu einer von beiden muss man gehen, so oder so. Wie auch immer: In der Messe wird das Opfer Christi auf Golgatha durch alle Zeiten hindurch erneuert. Der Priester nimmt die Rolle Jesu am Abendmahlstisch, aber auch die des Opferpriesters ein, indem er den Leib Christi bricht. Im Hebräerbrief wird Jesus mehrfach als Hohepriester der Menschen bezeichnet. Und warum braucht es das heute noch? Warum muss das Altarsakrament jeden Sonntag wiederholt werden? Weil das Opfer Christi uns nicht aus der Erbsünde entlassen hat und weil wir uns jeden Tag aufs Neue den Zorn Gottes durch unser sündhaftes Verhalten auf uns ziehen. Dass das irdische Leben am Ende pauschal verziehen wird (Allversöhner-These), wäre das Ende jeder Moral. Wir brauchen das Blut Christi, um uns reinzuwaschen.

 

 

Moderne Messe: NOVUS ORDO

 

ABLAUF: Die Kirche betet zum himmlischen Vater durch Christus und schließt ihre Gebete mit den Worten: „durch unsern Herrn Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir lebt und herrscht in der Einheit des Heiligen Geistes, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.“ Am Ende des Gottesdienstes wird die Eucharistie gefeiert. Vor Brot und Wein spricht der Pfarrer folgende Worte: „Ja, du bist heilig, großer Gott, du bist der Quell aller Heiligkeit. Darum bitten wir dich: Sende deinen Geist auf diese Gaben herab und heilige sie, damit sie uns werden Leib und Blut deines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus. Denn am Abend, an dem er ausgeliefert wurde und sich aus freiem Willen dem Leiden unterwarf, nahm er das Brot und sagte Dank, brach es, reichte es seinen Jüngern und sprach“: (Jetzt geschieht die Wandlung (Konsekration) ➔ Brot und Wein werden zu Leib und Blut Christi): Nehmet und esst alle davon: Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird“. 

 

Der Priester zeigt der Gemeinde die konsekrierte Hostie, den wahrhaftigen Leib Christi. „Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch, dankte wiederum, reichte ihn seinen Jüngern und sprach: Nehmet und trinket daraus: Das ist der Kelch des neuen und ewigen Bundes, mein Blut, das für euch und für alle vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Tut dies zu meinem Gedächtnis“. Der Priester zeigt der Gemeinde den Kelch und spricht: „Geheimnis des Glaubens“. Alle Antworten: „Deinen Tod o Herr verkünden wir, und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit.“  Es folgt das „Vater Unser“, das Jesu genauso den Jüngern beibrachte. Dann folgt: „Erlöse uns Herr, allmächtiger Vater, von allem Bösen und gib Frieden in unseren Tagen. Komm uns zu Hilfe mit deinem Erbarmen und bewahre uns vor Verwirrung und Sünde, damit wir voll Zuversicht das Kommen unseres Erlösers Jesus Christus erwarten.“ Der Friedensgruß

„Der Herr hat zu seinen Aposteln gesagt: Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Deshalb bitten wir: Herr Jesus Christus, schau nicht auf unsere Sünden, sondern auf den Glauben deiner Kirche und schenke ihr nach deinem Willen Einheit und Frieden. - Der Friede des Herren sei alle Zeit mit euch“.

Alle: „Und mit deinem Geiste“. Mit einem Händedruck wünscht man sich „Friede sei mit dir“. Agnus Dei (Brotbrechung) Vor dem Kommunionsempfang, bricht der Priester die konsekrierte (gewandelte) Hostie in mehrere Teile zum Zeichen, dass alle vom selben Brot essen und alle an dem einen Leib Christi teilhaben. Ein kleines Fragment der Hostie senkt er in den Kelch. Dabei spricht er leise: „Das Sakrament des Leibes und Blutes Christi schenke uns ewiges Leben“.

Inzwischen wird gesprochen (oder gesungen): „Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt, erbarme dich unser“ (2 mal). Danach „Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt, gib uns deinen Frieden“. Der Begriff „Lamm Gottes“ rührt daher, dass im 1. Petrusbrief Jesu mit einem unschuldigen, reinem weißen Opferlamm erwähnt wurde. Sein Blut ist Zeichen des neuen Bundes zwischen Gott und der
Menschheit. Auch in der Johannesoffenbarung wird Jesu als Lamm bezeichnet, welches bei Gott ist und
dem die Engel Loblieder singen. Der Priester bricht das Brot (=Hostie). Er hebt die Hostie hoch und spricht mit den Worten Johannes des Täufers: „Seht das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünden der Welt“. Alle:

„Herr ich bin nicht würdig, dass du eingehst unter mein Dach. Aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund“. (Dieses Gebet stammt ursprünglich aus der Bibel. Ein heidnischer römischer Hauptmann bat damals Jesu mit diesen Worten um die Heilung seines kranken Dieners). Der Priester verwandelte das Brot (=Hostie) in den Leib Christi, den Wein in das Blut Christi! Priester beendet Brotbrechung mit stillem Gebet: „Herr Jesus Christus, der Empfang deines Leibes und Blutes bringe mir nicht Gericht und Verdammnis, sondern Segen und Heil“.

Sie empfangen den Leib Christi in Form von Brot (= Hostie) und Wein (dieser wird nur in speziellen Gottesdiensten, im Kelch gereicht).

Der Priester nimmt ein Stück der Hostie und spricht laut: „Seht das Lamm Gottes, das hinweg nimmt die Sünde der Welt“. Alle: „Herr, ich bin nicht würdig, dass du eingehst unter mein Dach, aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund“. Zum Altar gewandt, empfängt der Priester den Leib und das Blut Christi, dann teilt er die Kommunion selbst aus, die Gläubigen stellen sich in einer (oder zwei) Reihen auf, denn der Diakon kann simultan auch die Hostie ausgeben, wenn es viele Leute sind. Der Pfarrer zeigt jedem Kommunikanten die Hostie und spricht: „Der Leib Christi“. Der Kommunikant antwortet: „Amen“, bekommt die Hostie in die linke Hand gelegt, und führt sie selbst zum Mund. Diese „Handkommunion“ wurde mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil 1965 eingeführt. Seitdem ist die Messe nicht mehr wirklich katholisch. Das sollte man nicht tun so (!) Bitte stelle dich ganz hinten in der Reihe an, und die letzten Gläubigen können sich die Hostie kniend vom Pfarrer in den Mund legen lassen (Mundkommunion). Das macht nur der Pfarrer, nicht der Diakon, stell dich also in der richtigen Reihe an. 

 

Du darfst an der Kommunion nur teilnehmen, wenn du keine schwere Sünde mehr an dir hast, du gebeichtet hast und du katholisch bist. > DER LEIB CHRISTI UND SEIN BLUT SIND NUR DEN WAHREN CHRISTEN, DIE NOCH DAZU IM ZUSTAND DER GNADE SIND, VORBEHALTEN! <

 

Wenn du nicht katholisch bist: Du sollst natürlich sonntags in den Gottesdienst gehen! Du darfst dich eben nur nicht am Schluss in die Reihe mit den anderen stellen, und die Hostie essen. Nimm am Gottesdienst bis zum Schluss teil, betrachte ehrfurchtsvoll die Eucharistie am Schluss, und bleibe einfach still sitzen (oder knie nieder) bis jeder die Hostie empfangen hat, das dauert nicht sehr lange. Nach der Kommunion purifiziert (=reinigt) der Priester die Hostienschale und Kelch. Während dessen betet er still:


„Was wir mit dem Mund empfangen haben, Herr, das lass uns mit reinem Herzen aufnehmen, und diese zeitliche Speise werde uns zur Arznei der Unsterblichkeit“.

 

Die Bedeutung der Heiligen Messe, und was da eigentlich wirklich vor sich geht.

 

„Wenn die Menschen den Wert der heiligen Messe erkennen würden, müssten die Carabinieri täglich an den Kirchtüren stehen, um die Menschenmassen in Schranken zu halten“  hl. Pater Pio

 

„Es gibt nichts so Großes wie die Eucharistie. Wenn Gott etwas Wertvolleres hätte, hätte er es uns geschenkt.“ Der heilige Jean Vianney

 

Fragen Sie einen Engel, was eine Messe ist, und er wird Ihnen wahrheitsgemäß antworten: Ich verstehe, was sie ist und warum sie gefeiert wird, aber ich verstehe nicht, wie viel Wert sie hat. Einem Engel, tausend Engeln, dem ganzen Himmel geht es so“ hl. Pater Pio


(Pater Tarcisio da Cervinara, La Messa di Padre Pio, Edizioni La Casa Sollievo della Sofferenza, San Giovanni Rotondo 1977, S. 41).

 

Er sagte auch, dass die Heilige Messe Gott „unendliche Ehrerbietung“ gibt und dass jene, die an ihr teilnehmen, „Wohltaten“ erhalten, die „nicht aufgezählt werden können“ und die erst im Paradies verstanden werden

 (C. Morcaldi, La mia vita vicino a padre Pio. Intimes spirituelles Tagebuch, Edizioni Dehoniane, Rom 2000, S. 187).

 

Tridentinische Messe
Tridentinische Messe

 

"Wenn die Eucharistie gefeiert wird, ist das Heiligtum von unzähligen Engeln erfüllt, die das auf dem Altar geopferte göttliche Opfer anbeten." Johannes Chrysostomus

 

"Die Engel umgeben den Priester und stehen ihm bei, wenn er die Messe zelebriert." Der heilige Augustinus

 

 

"Wenn wir die Messe wirklich verstanden hätten, würden wir vor Freude sterben." Der heilige Jean Vianney 

 

 

"Die Feier der Heiligen Messe ist so wertvoll wie der Tod Jesu am Kreuz." Der heilige Thomas von Aquin

 

 

Engel dürfen nicht die Kommunion (den Leib Christi) empfangen, sie dürfen ihn nur anbeten und verehren. Empfangen darf den Leib Christi nur der Mensch. Wären sie zu Neid fähig, um die Kommunion würden sie den Menschen beneiden (St. Faustina Kowalska). Die heilige Teresa war einmal von der Güte Gottes überwältigt und fragte unseren Herrn: "Wie kann ich dir danken?" Unser Herr antwortete:

 

»Nimm an einer Messe teil!«

 

Ziehe dich ordentlich an, wenn du in die Kirche gehst, lass die Turnschuhe zu Hause. Du triffst deinen Schöpfer:

 

"Da wo 2 oder 3 in meinem Namen sind, da bin ich mitten unter ihnen."

 

Und im Rosenkranz beten wir:

"... Jesus, der in seiner Kirche lebt und wirkt."

 

 

Anmerkung: Seit dem 2. Vatikanischen Konzil muss die neue Messe (Novus Ordo) gefeiert werden, weil der Papst das festgelegt hat. Ein normaler Pfarrer darf die alte Tridentinische Messe nur feiern, wenn er die Erlaubnis vom Bischof und dazu noch vom Vatikan bekommt, was ein Unding ist. Heimlich im Pfarrhaus feiern einige trotzdem noch die alte Messe. Neben der Piusbruderschaft feiert auch die Petrusbruderschaft die Alte Tridentinische Messe. Nichtsdestotrotz ist an der Novus Ordo Messe teilzunehmen, wenn man keine Tridentinische Messe feiern kann. Aus einem sehr interessanten Interview mit Pio:

 

Was sollen wir während der heiligen Messe tun?

Pater Pio: "Mitleiden und lieben."

In Afrika wird im Novus Ordo getanzt und auch in deutschen Kirchen findet man Schlagzeug und E-Gitarre. Das wäre so, wie wenn man vor dem Kreuz getanzt hätte, während der Heiland am Kreuz furchtbar litt. Das, was im Novus Ordo abläuft, passt alles nicht.

 

Gehe aber trotzdem sonntags in den Gottesdienst und bedaure, dass der Pfarrer zur Gemeinde schaut, und nicht mehr zu Gott. Und wenn der Pfarrer den Gottesdienst mit den Worten beendet: "Gehet hin in Frieden", dann erinnere dich, wie das Schlusswort wirklich heißt: "IHR SEID GESANDT!" Das gilt insbesondere, wenn du gefirmt bist, dann bist du vollwertiger Katholik und musst den Glauben verbreiten.

 

Finde eine Alte Messe in deiner Nähe, und gehe dort hin:

Hostienwunder

Unter einem Hostienwunder versteht man ein eucharistisches Wunder, das unerklärte Erscheinungen an einer konsekrierten (= gewandelten) Hostie beinhaltet. Seit dem 12. Jahrhundert sind Berichte über Bluthostien, an denen sich auf wunderbare Weise das Blut Christi gezeigt haben soll.

Nur Menschen Katholiken ohne schwere Schuld dürfen die Kommunion empfangen. Wer dagegen verstößt, begeht "Gottesraub" und wird sich im Gericht nach dem Tode dafür verantworten müssen. Auf den Bildern sind solche Hostienwunder abgebildet.

 

 

Werde ein Marienkind!

Man kann nicht überbetonen, wie sehr uns Maria helfen kann! Jesu wird dein Richter im Jenseits sein, aber Maria kannst und sollst du zu deiner Anwältin machen. 

Hölle auf Erden

 

»Selbst wenn du am Rande der Verdammnis stehst, selbst wenn du mit einem Fuß in der Hölle stehst, selbst wenn du deine Seele an den Teufel verkauft hast, wie die Zauberer, die schwarze Magie praktizieren, und selbst wenn du ein Ketzer bist, der so starrköpfig ist wie der Teufel, wirst du dich früher oder später bekehren und dein Leben ändern und deine Seele retten, wenn – und merke dir gut, was ich sage – wenn du jeden Tag bis zum Tod andächtig den Heiligen Rosenkranz betest, um die Wahrheit zu erkennen und Reue und Vergebung für deine Sünden zu erlangen.«           

(hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort,) 

Bete also den Rosenkranz. Was du noch tun kannst:

Lasse dir ihr braunes Skapulier von einem Pfarrer auflegen. Die erste Auflegung muss durch einen Priester mit den Gebeten aus dem Rituale Romanum erfolgen. Geh zu den Piusbrüdern oder den Petrusbrüdern falls der Pfarrer vor Ort das nicht kann.
Durch diese Zeremonie wird man Mitglied der Skapulierbruderschaft.

  • Wer das Skapulier trägt, kommt nicht in die Hölle!
  • Samstagsprivileg: Am ersten Samstag nach dem Tode darfst du aus dem Fegefeuer und Maria führt dich direkt in den Himmel. Fünf Päpste haben dieses Privileg bestätigt, es ist wahr.

Bedingungen für das Samstagsprivileg: Dafür, dass dir so viel Zeit (Jahre?) im Fegefeuer erspart bleibt, musst du aber noch etwas erfüllen, nämlich keusch leben! Sexualität nur in der Ehe, ohne Verhütungsmittel und keine sexy Kleidung mehr in der Öffentlichkeit. Zusätzlich musst du noch auswählen zwischen drei Punkten:

  1. ob du das Marienoffizium beten willst
  2. oder täglich den Rosenkranz beten willst, oder
  3. mittwochs, freitags und samstags auf Fleisch verzichten möchtest.

Von diesen drei Punkten genügt ein einziger und die meisten entscheiden sich für das Beten des Rosenkranzes. Alles zum Skapulier findest du auf Skapulier.info und auch in dieser PDF von derselben Seite. Auch in Fatima kam der Wunsch der Mutter Gottes zum Ausdruck, das Skapulier zu tragen. Wenn du dermaßen lebst, kommst du wie gesagt unter Garantie nicht in die Hölle und du musst nur wenige Tage, nämlich bis zum nächsten Samstag, ins Fegefeuer. 

Die "Wundertätige Medaille"

Die Medaille zeigt auf der Vorderseite das Bildnis der Jungfrau Maria und auf der Rückseite das M-Zeichen, das von einem Kreuz und den beiden Herzen Jesu und Maria umgeben ist. Trage die Medaille mit Ehrfurcht und Vertrauen und bete oft das Gebet, das auf der Medaille steht:

 

 

 

„O Maria, ohne Sünden empfangen, bitte für uns, die wir zu Dir unsere Zuflucht nehmen.“         

 

 

 

 

Du kannst sie Dir hier von Militia Immaculatae kostenlos bis zu drei Medaillen schicken lassen, für die Unkosten sollte man aber etwas spenden. Hier ist eine neue Webseite rund um die wundertätige Medaille.

To do Liste: Gott auf deiner Seite, wenn Er hier abräumt? So geht’s!

Das war jetzt ganz schön viel Information. Niemand erwartet, dass du von heute auf morgen ein Heiliger wirst. Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Dies sind deine ersten Schritte, versuche sie nach und nach so viel wie möglich umzusetzen:

To-Do-Liste: Das solltest du ab sofort tun

  • Ziehe dich fein an, und gehe sonntags in den Gottesdienst. Dein Pfarrer im Ort ist sicher ein ganz Netter 😊. Wenn du kannst, besuche die echte traditionell-katholische Messe bei den Pius- oder Petrusbrüdern. Falls das nicht möglich ist: Auch ein moderner Gottesdienst ist besser als nichts! Wenn du die Kommunion empfangen willst (nur wenn du frei von schwerer Schuld bist), dann stelle dich ganz hinten in die Reihe und empfange nur die Mundkommunion (kniend, Hostie wird dir direkt auf die Zunge gelegt). 
  • Lerne den Schmerzhaften Rosenkranz (!)
  • Halte dich an die 10 Gebote
  • Vermeide Sexualität (inklusive Pornos !), Genussmittel und Drogen
  • Geistige Hygiene: Höre auf zu fluchen, sage lieber: „Das ist aber ärgerlich“, wenn etwas schiefläuft, und sprich nicht mehr schlecht über andere hinter ihrem Rücken.
  • Werde bescheiden in allem: Essen, Kleidung, Luxus
  • Halte dich nicht selbst für klug, Gott hasst Arroganz
  • Bereue deine Sünden und beichte sie. Tue sie danach nicht wieder.
  • Lasse dich taufen und möglichst auch firmen. Wenn du dich zu Gott bekennst, wird Er sich auch zu dir bekennen.

Jesus steht jedem bei, der seine Mitmenschen vor der Finsternis warnt, das hat er durch den hl. Padre Pio versprochen. Also ist die beste Vorsorge natürlich, seine Mitmenschen zu warnen. Dann brennt die Kerze ganz sicher. Das geht mit DIESEM TEXT < auch wunderbar, und auch der Flyer ist toll. Beides kann man anonym verbreiten. Aber wenn du aus Feigheit niemanden warnst, hat Jesu durch die selige Anna Maria Taigi klargestellt, dass in der Finsternis dann mit dir Schluss ist. Dein neues Lebensmotto ab jetzt:

 

»Bete, als ob alles von Gott abhängt, und lebe,

als ob alles von Dir abhängt.« 

 

Rosenkranz beten, Menschen warnen. Immer an Maria wenden, denn »Ein Marienkind geht nicht verloren.« Mit Gott im Rücken, kann man dann auch materiell vorsorgen, und darum geht es auf der nächsten Seite.

 

WEITER MIT: »Gelassen durch die Apokalypse: Weltliche Vorbereitung«

Enthält alle wichtigen Informationen um effektiv zu informieren. 

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